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Newsletter-Archiv



Newsletter-Archiv des DESC

Newsletter 2010-05-17

 

Newsletter des DESC ... Nr. 20 / 2010 ... 17. Mai 2010 
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http://www.desc-online.de/ : Redaktion Ralf Mulde: DESC@uni.de 
Download NL: http://www.desc-online.de/newsletter/ 
Partie Archiv: http://www.desc-online.de/service/archiv/download.php 
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01.) Ralf Rennert: Sommerturnier 2010 ! 
02.) Friedrich Irmer: Pyramide. Wochenrückblick 
03.) Josef Schmitz: Mannschaftspyramide 
04.) Die Admins: Eintritte / Austritte 
05.) Michael Schirmer: Liga 2A 
06.) Josef Schmitz: Gardeschweizer 
07.) Hans Krebs: D0594 + D0608, zweimal Applaus! 
08.) Josef Schmitz: Einzelspiele 
09.) Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen > 
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Leider nicht zu ändernder Redaktionsschluss ist Sonntag um 20:00 h. 
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01.) Ralf Rennert: Sommerturnier 2010 ! 

Liebe Schachfreunde! 

Der DESC veranstaltet auch 2010 wieder ein Sommerturnier! 

Startberechtigt sind alle Schachfreunde (auch Nichtmitglieder) mit 
einer gültigen ELO des DESC (ohne ELO ist leider keine Teilnahme 
möglich). 

Jeder Spieler spielt 7 Partien gleichzeitig gegen unterschiedliche 
Gegner! In Anlehnung an das Schweizer System werden dabei auf 
der Basis der Rangliste vom 08.06.2010 die Partien so ausgelost, 
dass in den meisten Fällen annähernd gleich starke Spieler aufeinander 
treffen werden. 

Das Sommerturnier hat längst seinen festen Platz im Turnierkalender 
des DESC gefunden und wird nun bereits zum fünften Mal in dieser 
Art veranstaltet. Diese Turnierform ist vermutlich bisher einmalig in 
der Fernschachwelt. Voraussichtlicher Turnierstart: 20.Juni 2010 

=> Meldeschluss ist der 10.Juni 2010 ! 



02.) Friedrich Irmer: Pyramide. Wochenrückblick 

Auch diese Woche habe ich nur ein Ergebnis zu berichten: 
P2010.018 Grimm, Wolfgang (Eb. 10) : Dietrich, Udo (Eb. 7) 0-1 

Eine echte Pyramidenpartie: Weiß spielt aggressiv, kurz (das heißt: 
aufgegeben, als abzusehen ist, dass der Angriff fehlgeschlagen ist) 
und eine schnelle Meldung von beiden Spielern : natürlich in absolut 
fehlerfreier PGN: 

Grimm, Wolfgang - Dietrich, Udo, P2010.018, [D04] 
1.Nf3 Nf6 2.e3 d5 3.Be2 c5 4.O-O Nc6 5.d4 Bg4 6.h3 Bh5 7.Nc3 e6 
8.Re1 Rc8 9.Rb1 Bd6 10.Nb5 Be7 11.dxc5 Bxc5 12.a3 Qb6 13.b4 Be7 
14.g4 Bg6 15.Nh4 Ne4 16.Nxg6 hxg6 17.Bd3 Rxh3 18.Kg2 Rh4 
19.Bb2 a6 20.f3 f5 0-1 

Aber ein Unglück kommt ja bekannterweise selten allein. Und weil 
Wolfgang den Fehler begangen hat, sich auf das "Wohlwollen" des 
Pyramidenwächter zu verlassen und sich auf die ewige Warteliste hat 
setzen lassen, gab es erstmal keine Pause. 

Sofort nach Bekanntwerden des Ergebnisses wurde er gezwungen, 
seinen vor Angriffen geschützten Platz auf Ebene 15 zu verlassen und 
einen Freiplatz auf Ebene 11 einzunehmen. Und wäre das noch nicht 
genug, wurde er auch noch gezwungen, Marcel Kessler herauszufordern ! 

Grimm, Wolfgang (Eb. 11) : Kessler, Marcel (Eb. 8), ab 28.5.2010. 

Völlig freiwillig dagegen verließ Stefan Warnest seinen Platz auf 
Ebene 15 und beanspruchte auch einen der Freiplätze auf Ebene 11. 

Und schließlich: völlig unspektakulär ("ich fordere heraus" - "ich 
nehme an") begannen Marco Schlenther (Eb.7) & Detlef Schott (Eb.5) 
die Partie P2010.041. Offizieller Spielbeginn ist der 28.05.10. 

Und natürlich kann ich nicht ohne den Hinweis auf drei Größen 
schließen, die heute am 17. Mai Geburtstag haben: 

Dennis Lee Hopper (*1936), bekannt u.a. durch den Film "Easy Rider", 
der wiederum noch bekannter durch den Song "Born to Be Wild“ ist. 
Der heutigen Jugend (und den bekennenden Nichtkennern des 
Farbfilms) sind zwar alle drei kein Begriff, aber wenn man sie fragt, mit 
welcher Musik man eine Motorradszene unterlegt .... [kommt eben nur 
„Leader of the Pack“ http://www.youtube.com/watch?v=8N_iTNdIcfs 
in Frage! -rm-] 

Gibt es jemand, der nicht schon darauf wartet? 

+ Für die Freunde des Schwarz – Weiß - Kinos: Dietmar Schoenherr 
(*1926), der unvergessene Major Cliff Allister McLane, Kommandant 
des Schnellen Raumkreuzers Orion aus dem 7-Teiler Raumpatrouille 
von 1966. 

+ Schließlich noch in Anbetracht der gerade zu Ende gegangenen 
Weltmeisterschaft: 
Wilhelm Steinitz (*1836 in Prag; † 12. August 1900 in New York), 
der erste Schachweltmeister. 

Interessant, nicht nur das E n d e seines Lebens, als er Gott zu einer 
Partie herausfordern wollte und ihm Weiß und einen Bauern mehr 
zugestand, sondern auch der B e g i n n  sorgt schon für einiges 
Nachdenken: die deutsche Wikipedia gibt den 14. 5. an (hat ihn aber 
auch noch auf der Liste für den 17.5.), die englische Wikipedia den 
17. 5. und Meyers Konversationslexikon (1885/92) sogar den 18. 5.! 

1862 nahm Steinitz in London an seinem ersten internationalen Turnier 
teil, belegte den 6. Platz und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5 Pfund. 

1866 spielte er einen Wettkampf gegen den inoffiziellen Weltmeister 
Adolf Anderssen. Nach erbittertem Kampf und 14 Partien ohne Remis 
gewann Steinitz mit 8:6. 

1886 kam es dann zum ersten Weltmeisterschaftskampf zwischen 
Steinitz und Johannes Hermann Zukertort, der 1883 das Turnier von 
London überlegen vor Steinitz gewonnen hatte. 

Dem Wettkampf gingen wie heute auch zähe Verhandlungen um 
Preisgeld, Spielbedingungen und Austragungsmodus voraus. Beide 
Spieler mussten einen Einsatz von 2.000 Dollar leisten, der jeweils 
durch Unterstützer aufgebracht wurde [die wiederum sich durch ein 
reges Wettgeschäft refinanzierten -rm-]. 

Der Sieger erhielt 1.000 Dollar Preisgeld, die restlichen 3.000 Dollar 
wurden seinen Unterstützern ausgezahlt. Der Zweikampf wurde dann 
in New York, St. Louis und schließlich New Orleans ausgetragen. 
Steinitz gewann mit 12,5:7,5 bei nur 5 Remispartien und wurde damit 
der erste offizielle Weltmeister. 

1894 verlor er dann seinen Weltmeistertitel mit 7:12 (bei 4 Remis) an 
Emanuel Lasker, nachdem er ihn gegen Tschigorin (1889 und 1892) 
und Gunsberg (1890) erfolgreich verteidigt hatte. Die Revanche 
1896/1897 in Moskau verlor er klar mit 4,5:12,5 bei 5 Remispartien. 

In der Folge verschlechterte sich seine psychische Verfassung rapide. 
Er widmete sich seiner geplanten Erfindung: Er wollte ohne technische 
Hilfsmittel, also ohne Apparat und Drähte, durch Gedankenübertragung 
telefonieren [verflixt ... das geht gar nicht??? -rm-]. Und hatte zuletzt 
Halluzinationen, dass von ihm elektrische Ströme ausgingen und er auf 
diese Weise die Schachfiguren bewegen könnte. 

Und wie wohl bereits allgemein befürchtet, folgt nun ein Königsgambit 
aus seinem Zweikampf 1866 gegen Adolf Anderssen, dem Spieler, der 
1851 noch Die Unsterbliche Partie gegen Kieseritzky gewann [womit 
dann eben Anderssens Kraft erschöpft war. -rm-] : 

Steinitz, Wilhelm - Anderssen, Adolf,  London, Match 1866 [C37] 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.Bc4 g4 5.Ne5 Qh4+ 6.Kf1 Nh6 7.d4 d6 
8.Nd3 f3 9.g3 Qh3+ 10.Ke1 Qh5 11.Nc3 c6 12.Bd2 Qg6 13.Nf4 Qf6 
14.Be3 Nd7 15.Kf2 Ng8 16.e5 Qe7 17.e6 fxe6 18.Nxe6 Ndf6 
19.Bf4 Bxe6 20.Bxe6 Kd8 21.Re1 Qg7 22.d5 c5 23.Nb5 Ne8 
24.Qd2 Ngf6 25.Qa5+ b6 26.Qa4 Qb7 27.Bg5 Be7 28.Bf7 Qd7 
29.Bxe8 Rxe8 30.Re6 a6 31.Rae1 Qxb5 32.Qxb5 axb5 33.Bxf6 Ra7 
34.Rxd6+ Rd7 35.Rde6 Bxf6 36.Rxe8+ Kc7 37.R8e6 Bxb2 
38.Re7 Bd4+ 39.Kf1 Rxe7 40.Rxe7+ Kd6 41.Rxh7 Kxd5 42.Rh4 Kc4 
43.Rxg4 Kc3 44.h4 Kxc2 45.h5 Be3 46.Rf4 c4 47.h6 Bxf4 48.gxf4 c3 
49.h7 Kb1 50.h8=Q c2 51.Qh7 Kb2 52.Qg7+ Kxa2 53.Qc3 1-0 



03.) Josef Schmitz: Mannschaftspyramide 

Mit der MP92 startet am 20.Mai 2010 eine neue Herausforderung. 
Josef Semmler, Kapitän der FSF Sparrenburg Bielefeld, forderte 
Kirstin Auburger mit ihren ChessAnalysatoren heraus. Mal schauen, 
wer den längeren Atem hat! 

FSG Sparrenburg Bielefeld (5) : DESC ChessAnalysators (3) 
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 
MP92.1: Hobert, Markus : Engelhard, Christof 
MP92.2: Schultz, Klaus : Achatz, Michael 
MP92.3: Schiebener, Hannes : Auburger Kirstin 

Die Herausforderungsrunde 84 der M.Pyramide endete am 12.05.2010 
mit einem 2:1 Erfolg der Chess Knights gegen die herausfordernden 
Wikinger, womit die Chess Knights ihren Platz auf Ebene 5 verteidigten. 

Wikinger (6) : Chess Knights (5), MP84, 1:2 
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 
MP84.1: Neumann, Ulf (MK/TC):.. Donev, Danail 0:1 
MP84.2: Yeremeyeev, Andrejcek : Genov, Blagoy 0:1 
MP84.3: Wiehl, Hans : ......... Kalchev, Nikola 1:0 

Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Euren Partien 
im DESC und bleibt aktiv bei der Mannschaftspyramide! 



04.) Die Admins: Eintritte / Austritte 

Manchmal ist dieser Rundbrief schneller als die Datenbank, deshalb 
sind diese Meldungen geradezu exklusiv: 

Wir begrüßen Lana Schuster im DESC und freuen uns, dass Du mit 
uns Schach spielen wirst! Herzlich willkommen, Lana! 

Martin Schreiber ist wieder da, genauer gesagt: wieder eingetreten! 
Willkommen zurück am Brett! 

Uwe Bekemann hat den DESC verlassen, was sehr schade ist. Aber 
es ist ja immer möglich, siehe Martin, zum DESC zurückzukehren. 



05.) Michael Schirmer: Liga 2A 

Das Rennen um Aufstieg und Klassenerhalt in der 2.Liga 2009, 
Gruppe A ist beendet! Während schon seit längerer Zeit klar ist, 
wer den Aufstieg in die 1.Liga schafft, hat in einer spannenden 
Schlussphase erst die letzte Partie endgültig über Aufstieg und 
Abstieg entschieden. 

1.) Kahl,Fred ............ 6.0 Pkt. 
2.) Hoeppenstein,Michael . 5.5 Pkt. 
- - - 
3.) Moeller,Uwe .......... 4.5 Pkt.: 16.00 S/B 
4.) Kondziela,Andreas .... 4.5 Pkt.: 15.50 S/B 
5.) Maur,Rainer .......... 4.0 Pkt. 
- - - 
6.) Berger,Fred .......... 3.5 Pkt. 
7.) Verbesek,Winfried .... 3.0 Pkt. 
8.) Hirscheider,Helmut ... 2.5 Pkt.: 9.75 S/B 
9.) Milde,Lars ........... 2.5 Pkt.: 9.00 S/B 

Wie die Einteilung der Tabelle schon zeigt, werden Fred und Michael 
in der nächsten Saison in Liga 1 spielen. Herzlichen Glückwunsch :-) 

Uwe, Andreas und Rainer haben den Klassenerhalt geschafft und 
dürfen im nächsten Jahr wieder einen Anlauf auf die 1.Liga versuchen. 

Fred, Winfried, Helmut und Lars müssen sich wieder hocharbeiten ;-) 
Bedingt durch Rücktritte war es in den vergangenen Jahren aber oft so, 
dass auch Spieler auf den Plätzen 6+7 noch den Klassenerhalt geschafft 
haben. Da heißt es: Abwarten und Hoffen ;-) 

ACHTUNG! Bitte denkt daran, dass Ihr Euch für die nächste Saison 
wieder anmelden müsst, Ihr werdet nicht  automatisch berücksichtigt!! 

Ich bedanke mich bei allen Spielern für den ganz komplikationslosen 
Verlauf und wünsche Euch weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Euren 
Partien im DESC! 



06.) Josef Schmitz: Clemens v. Rosenberg siegt im Gardeschweizer 

Clemens von Rosenberg feierte in der ersten Runde des GS20 einen 
Sieg gegen Veit Griesche! 

Tut es ihm gleich! Hier könnt Ihr Euch für das Turnier GS22 anmelden: 
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs021 

Es sind noch nur noch 6 Plätze frei! Meldet Euch, bevor es zu spät ist! 



07.) Hans Krebs: Zwei Dreier, zwei Sieger, zweimal Applaus! 

Burghard Rusack siegte im Dreier Turnier D0594 ! 
Herzlichen Glückwunsch! 

Er setzte sich souverän gegen seine Konkurrenten durch und gab 
lediglich gegen Ralf Beck ein Remis ab. Viel Erfolg im Siegerturnier! 

1.) Rusack, Burghard (NIE) [1864] ... 3,5 Pkt. 
2.) Fischer, Klaus (USA) [1503] ..... 1,5 Pkt. 
3.) Beck, Ralf (BAW) [---] .......... 1.0 Pkt. 

Rusack - Fischer, Klaus, D0594 [B00] 
1.d4 b6 2.e4 Bb7 3.Bd3 Nf6 4.Qe2 Nc6 5.c3 e5 6.d5 Ne7 7.c4 Ng6 
8.Nc3 c6 9. Nf3 Bc5 10. O-O O-O 11.a3 cxd5 12. Nxd5 Nxd5 
13.cxd5 Rc8 14. b4 Be7 15.Be3 d6 16.Rfc1 Nf4 17.Bxf4 exf4 
18.Qd2 g5 19.Nd4 Bf6 20.Rxc8 Bxc8 21. Nc6 Qe8 22.Rc1 a6 
23.Qe2 Kh8 24.Qh5 Be525.Qxg5 f6 26. Qh6 Qf7 27.Nxe5 fxe5 
28.Rc7 1-0 

Aber das war noch ein zweites Turnier dieses Typs. Nicht weniger 
spannend, ebenso begeisternd. Berthold Harbs ist der Gewinner des 
Turniers D0608 ! Herzlichen Glückwunsch! 

Ausschlaggebend für den Turniersieg war die Partie Brennecke - Harbs. 
Berthold profitierte von Willis Dameneinsteller. Auch Schreibfehler 
sind eben leider Teil des Fernschachs. 

1.)Harbs, Berthold (SLH) [2024] ..... 3,5 Pkt. 
2.)Brennecke, Willi (NRW) [1937]    .... 2,5 Pkt. 
3.)Knoechel, Matthias (Bay) [---] ... 0,0 Pkt. 

Allen Teilnehmern danke ich für den reibungslosen Ablauf beider 
Wettbewerbe. Der Sieg jedes dieser Turniere bewirkt die Qualifikation 
zu einem Siegerturnier, also nicht vergessen: ANMELDEN! 

Und nun ... nein, das ist nicht die Partie mit der gestolperten Dame: 

Harbs - Brennecke, Willi, D0608 [B45] 
1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nc6 5. Nc3 Nf6 6. Ndb5 Bb4 
7. a3 Bxc3+ 8. Nxc3 d5 9. exd5 exd5 10. Bd3 O-O 11. O-O d4 
12. Ne2 Re8 13. Bg5 Qd6 14. Qd2 Ne4 15. Bxe4 Rxe4 16. Nc3 Re6 
17. Nb5 Qe5 18. a4 Bd7 19. Bf4 Qe2 20. Rfd1 Rd8 21. Qxe2 Rxe2 
22. Nxd4 Nxd4 23. Rxd4 Rde8 24. Kf1 Bf5 25. Bd2 R2e4 
26. Rxe4 Rxe4 27. b3 f6 28. Ra2 a6 29. Be3 Re8 30. Ke2 Rd8 
31. h3 Kf7 32. f3 h5 33. c3 b5 34. axb5 axb5 35. Ra5 Bc2 36. b4 Bd3+ 
37. Ke1 h4 38. Ra7+ Kg6 39. Bb6 Rc8 40. Rd7 Re8+ 41. Kf2 Re2+ 
42. Kg1 Bc4 43. Bf2 Rc2 44. Bxh4 Rxc3 45. Bf2 Rd3 46. Ra7 Rd2 
47. Bc5 remis 



08.) Josef Schmitz: Einzelspiele 

Wer hat noch nicht, wer will noch mal! 

Zur Anmeldung für 2010 geht's hier: 
http://www.desc-online.de/turniere/einzel/index.php 

Mehr Info? Eine kurze Mail an josef@desc-online.de genügt. 



09.) Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen > 

Wer in der vergangenen Woche mit mancher e-mail Probleme hatte, 
musste nicht verzweifeln (so wie ich ... grrrr ...!), sondern hätte sich 
hier beruhigen lassen können: 
< Probleme mit .de-Domains: Es häuften sich Meldungen, dass viele 
deutsche Web-Seiten nicht erreichbar sind. Die Ursache ist offenbar 
ein Fehler bei der DENIC, welche die DNS-Server für die Top Level 
Domain < .de > betreibt. Inzwischen hat die DENIC den Fehler 
offenbar gefunden und behoben. http://www.denic.de/ 
Die Server sollen nun wieder die Arbeit aufnehmen, was bedeuten 
würde, dass (...) die meisten .de-Domains wieder erreichbar wären. 
Eine offizielle Erklärung des Problems soll folgen. Offenbar regierten 
maximal vier von sechs DENIC-Nameservern, eventuell waren sogar 
alle sechs ausgefallen und (...) Hostnamen nicht nach IP-Adressen 
gewandelt werden. 
Quelle: http://www.chip.de/news/Internet-Ausfall-DENIC-mit-DNS-Problemen-_Update__42882337.html 

- - - 

Seltsam ist, dass die für dieses Rubrik namensgebende Wendung von 
„Irres und Wirres“, sich bei der FIDE stetig wiederfindet. Chessvibes, 
aber nun auch The Week in Chess und andere berichten über ein leicht 
bizarres Schauspiel, das sich rund um die Nominierung des russischen 
Kandidaten für den FIDE Präsidenten zugetragen haben soll. 

Das Ganze ist ein bisschen durcheinander, aber anscheinend war es 
so, dass Russland, wie es ja auch vielerorts gemeldet wurde, in den 
vergangenen Wochen den amtierenden Ölbaron Iljumschinow als 
Kandidaten gekürt hatte, weshalb sein Gegenkandidat Karpow dann 
von Frankreich, dann von Deutschland und jetzt anscheinend von 
beiden zugleich vorgeschlagen wurde. So weit noch ganz einfach. 

Jetzt hat sich anscheinend die russische Föderation hingesetzt und die 
Frage entweder noch einmal oder nun erst beschließend erörtert. Und 
das, indem gleich zwei (!!) Sitzungen gleichzeitig (!!) tagten; die 
eine nominierte Karpow und die andere Iljumschinow. So läuft das 
eben in einem Land mit einer „lupenreinen Demokratie“. Tatsächlich, 
wenn es überhaupt so gewesen sein sollte, hatte man wohl zu jeweils 
einer der beiden Sitzungen nicht alle Stimmberechtigten eingeladen, 
was die Findung des geeigneten Kandidaten natürlich einfacher macht. 

Zu lesen ist über dieses köstliche, ein wenig alberne Schauspiel hier: 
http://www.chess.co.uk/twic/chessnews/politics/karpov-turns-the-screw-on-ilyumzhinov 
und der anscheinend unvermeidliche Kasparow dazu hier: 
http://www.chessvibes.com/reports/fide-elections-facts-contradict-ilyumzhinos-facts-kasparovs-speech-online/ 

- - - 

Eine Meldung von Mark Crowther in TWIC vom Sonnabend, 8.Mai, 
die ich an jenem Tag leider übersehen hatte: 

Andor Arnoldowitsch Lilienthal starb im Alter von 99 Jahren 
(1911-2010). Der Tod von Andre Lilienthal, kurz nachdem er seinen 
99.Geburtstag begangen hatte, trennt unsere Verbindung mit zum 
Schach des 19.Jahrhunderts. Lilienthal war der einzige lebende Spieler, 
der Emanuel Lasker und Jose Raul Capablanca besiegt hatte, und er 
remisierte außerdem mit Alexander Aljechin. Nach dem kürzlichen 
Tod von Smyslow war er der letzte jener ersten Großmeister, die 
schon 1950 von der FIDE ernannt wurden und gewiss war er der älteste 
lebende Großmeister. 

Lasker, Em. - Lilienthal, Moskauer Meisterturnier 1935 [C11] 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bd3 c5 5.Nf3 Nc6 6.exd5 Nxd5 
7.Ne2 Be7 8.O-O O-O 9.c3 b6 10.Qc2 h6 11.Rd1 Qc7 12.a3 cxd4 
13.Nfxd4 Nxd4 14.Nxd4 Bb7 15.Qe2 Nf6 16.Be3 Rad8 17.Ba6 Bxa6 
18.Qxa6 Ng4 19.Nf3 e5 20.h3 Nxe3 21.fxe3 e4 22.Nh2 Bc5 
23.Nf1 Qf4 24.Qe2 remis 

Lilienthal – Euwe, Hastings 1934/35 [D94] 
1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. Nc3 d5 4. Nf3 Bg7 5. e3 O-O 6. Be2 b6 
7. O-O Bb7 8. cxd5 Nxd5 9. Qb3 e6 10. Bd2 Nd7 11. Nxd5 Bxd5 
12. Qc2 c5 13. e4 Bb7 14. Bg5 Bf6 15. Bh6 Bg7 16. Bxg7 Kxg7 
17. Rfd1 Qe7 18. Qc3 Bxe4 19. dxc5+ Nf6 20. c6 Rac8 21. Ne5 Rc7 
22. Rac1 Bd5 23. a3 Ne4 24. Qe3 f6 25. Nd7 Rfc8 26. Bf3 Rxc6 
27. Rxc6 Bxc6 28. Bxe4 Bxe4 remis 

Lilienthal – Botwinnik, UdSSR ch, Moskau 1940 [E19] 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 b6 4.g3 Bb7 5.Bg2 Be7 6.O-O O-O 7.Nc3 Ne4 
8.Qc2 Nxc3 9.Qxc3 d6 10.Qc2 f5 11.Ne1 Nc6 12.d5 exd5 13.cxd5 Nb4 
14.Qd2 a5 15.a3 Na6 16.b4 Bf6 17.Bb2 Qd7 18.Bxf6 Rxf6 19.Nd3 a4 
20.Rac1 Qf7 21.Nf4 Bc8 22.Rc3 Bd7 23.Rfc1 h6 24.h4 Ra7 25.h5 Ra8 
26.Re3 Kh7 27.Rcc3 Rb8 28.Qd3 Ra8 29.Ng6 Rxg6 30.hxg6 Kxg6 
31.Re6+ Kh7 32.g4 c5 33.b5 Nc7 34.gxf5 Nxb5 35.f6 Kg8 36.Rc4 Re8 
37.Rg4 g5 38.Rxe8+ Bxe8 39.Re4 Kf8 40.Re7cQg6 41.Be4 Qh5 
42.Bf3 Qg6 43.Rxe8+ 1-0 

Lilienthal - Capablanca, Hastings 1935 [E24] 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.a3 Bxc3+ 5.bxc3 b6 6.f3 d5 7.Bg5 h6 
8.Bh4 Ba6 9.e4 Bxc4 10.Bxc4 dxc4 11.Qa4+ Qd7 12.Qxc4 Qc6 
13.Qd3 Nbd7 14.Ne2 Rd8 15.O-O a5 16.Qc2 Qc4 17.f4 Rc8 18.f5 e5 
19.dxe5 Qxe4 20.exf6 Qxc2 21.fxg7 Rg8 22.Nd4 Qe4 23.Rae1 Nc5 
24.Rxe4+ Nxe4 25.Re1 Rxg7 26.Rxe4+ Kd7 1-0 

Lilienthal – Najdorf,  IZT Saltsjoebaden 1948 [E29] 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.a3 Bxc3+ 5.bxc3 c5 6.e3 Nc6 7.Bd3 b6 
8.Ne2 O-O 9.e4 Ne8 10.O-O d6 11.e5 dxe5 12.dxe5 Bb7 13.Bf4 f5 
14.exf6 e5 15.fxg7 Rxf4 16.Nxf4 exf4 17.Bxh7+ Kxh7 18.Qh5+ Kxg7 
19.Rad1 Qf6 20.Rd7+ Kf8 21.Rxb7 Nd8 22.Rd7 Nf7 23.Qd5 Rb8 
24.Re1 f3 25.Re3 1-0 

Lilienthal – Smyslow, Leningrad/Moskau 1940 [E32] 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.Qc2 d6 5.g3 c5 6.dxc5 dxc5 7.Bg2 Nc6 
8.Bxc6+ bxc6 9.Nf3 O-O 10.O-O Re8 11.Bg5 Bxc3 12.Qxc3 Ne4 
13.Qe3 Nxg5 14.Nxg5 e5 15.Ne4 Qd4 16.b3 Bg4 17.Nc3 e4 
18.Rad1 Qe5 19.Rd2 Rad8 20.Rxd8 Rxd8 21.Nxe4 f5 22.Nc3 Qxe3 
23.fxe3 Rd2 24.Rd1 Rc2 25.Rd3 Bxe2 26.Rd8+ Kf7 27.Nxe2 Rxe2 
28.Rd7+ Ke6 29.Rxa7 g5 30.Rxh7 Rxa2 31.Rh6+ Ke5 32.Rxc6 Ke4 
33.Rxc5 f4 34.exf4 Kf3 35.h3 Ra1+ remis 

Botwinnik -  Lilienthal, UdSSR ch 1941 [E46] 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.e3 O-O 5.Ne2 d5 6.a3 Be7 7.cxd5 exd5 
8.g3 Nbd7 9.Bg2 Nb6 10.Qd3 a5 11.a4 c6 12.O-O Nbd7 13.Rd1 Nb8 
14.b3 Na6 15.Na2 Re8 16.Bb2 Bd6 17.Re1 Qe7 18.Rad1 g6 19.Nf4 Bf5 
20.Qe2 Nb4 21.Nxb4 Bxb4 22.Rf1 Bg4 23.f3 Bf5 24.Bc1 Ba3 
25.Rfe1 Bxc1 26.Rxc1 h5 27.Qd2 Qa3 28.Qc3 Re7 29.Ra1 Qd6 
30.Ra2 Rae8 31.Rae2 b6 32.Nd3 Bxd3 33.Qxd3 c5 34.Bf1 Nd7 
35.Rd1 Qf6 36.f4 cxd4 37.exd4 Rxe2 38.Bxe2 Qe7 39.Bf3 Nf6 
40.Kg2 Rc8 41.Rd2 Qb4 42.f5 Rc3 43.Qe2 g5 44.Qe5 Rxb3 45.Re2 Kg7 
46.Bxd5 Rb2 47.Bc4 Rxe2+ 48.Bxe2 Qxa4 49.Bxh5 Qc2+ 50.Be2 a4 
51.d5 Qc5 52.h4 Qxd5+ 53.Qxd5 Nxd5 54.hxg5 a3 0-1 

- - - 

Ich möchte auch an das Todesdatum von Lembert Oll erinnern, der 
am 23.April 1996 in Estland geboren wurde, 1982 die Meisterschaft 
seines Landes errang und 1983 IM wurde. 1999 setzte er selbst, von 
persönlichen Problemen getrieben, seinem kurzen Leben durch einen 
Sprung aus dem Fenster im 4. Stock ein Ende. Welch ein Talent der 
Welt damit verloren ging, zeigen auch die folgenden Partien. 

Oll - Topalov, PCA Qualifiers, Groningen 1993 [A87] 
1. d4 f5 2. g3 Nf6 3. Bg2 g6 4. Nf3 Bg7 5. c4 O-O 6. Nc3 d6 
7. O-O Qe8 8. d5 a5 9. Ne1 Na6 10. Nd3 Bd7 11. Re1 Qf7 
12. Nf4 Rab8 13. Be3 h6 14. Ba7 Rbd8 15. Bd4 b6 16. e4 fxe4 
17. Nxe4 g5 18. Ne6 Bxe6 19. dxe6 Qg6 20. Nc3 c5 21. Be3 Nc7 
22. Rb1 Kh8 23. Nd5 Nfxd5 24. cxd5 Nb5 25. Qg4 Nd4 26. Be4 Qf6 
27. Kh1 b5 28. f4 Nf5 29. Bd2 gxf4 30. gxf4 h5 31. Qxh5+ Qh6 
32. Qg4 Nh4 33. Re2 Rg8 34. f5 Qh7 35. Qh3 Bf6 36. Bxa5 Ra8 
37. Bc3 Qh6 38. Bd2 Qh5 39. Rf2 Qg4 40. Qxg4 Rxg4 41. Bd3 Rxa2 
42. Bxb5 c4 43. Rf4 Rxf4 44. Bxf4 Bxb2 45. Bxc4 Ra4 46. Bxd6 Rxc4 
47. Bxe7 Nxf5 48. d6 Nxe7 49. d7 Rd4 50. Rxb2 Kg8 51. Rb8+ 1-0 

Morosewitsch - Oll, FIDE WCh k.o. Groningen 1997 [B13] 
1.e4 c6 2.d4 d5 3.exd5 cxd5 4.Bd3 Nc6 5.c3 Nf6 6.Bf4 Bg4 
7.Qb3 Qd7 8.Nd2 e6 9.Ngf3 Bxf3 10.Nxf3 Bd6 11.Bxd6 Qxd6 
12.Qxb7 Rb8 13.Qa6 O-O 14.Bb5 Rb6 15.Qa4 Ne7 16.b3 Ne4 
17.Rc1 Rc8 18.Bd3 Ng6 19.Ne5 Nc5 20.dxc5 Qxe5+ 21.Kd2 Rxc5 
22.g3 Qb8 23.f4 Ne7 24.h4 Rc8 25.h5 h6 26.Rc2 Nc6 27.Kc1 e5 
28.Rd1 e4 29.Ba6 Rd8 30.Be2 Qd6 31.Kb1 Qf6 32.Qa3 d4 
33.cxd4 Nxd4 34.Rcd2 Rbd6 35.Qb4 Kh7 36.Bg4 e3 37.Rd3 a5 
38.Qc5 Rd5 39.Qc4 Nb5 40.Qxb5 Rxb5 41.Rxd8 a4 42.R8d6 Qe7 
43.Be2 Rb8 44.Rd7 Qa3 45.Bd3+ Kg8 46.Bc4 axb3 47.Bxf7+ Kf8 
48.Bxb3 e2 0-1 

Oll [2645] - Shaked,Tal [2468], New York Open 1997 [E64] 
1. d4 Nf6 2. Nf3 g6 3. c4 Bg7 4. g3 O-O 5. Bg2 d6 6. O-O Nbd7 
7. Nc3 e5 8. b3 Re8 9. h3 c6 10. dxe5 dxe5 11. Be3 Qe7 12. Qd2 Nc5 
13. Rad1 Nfe4 14. Nxe4 Nxe4 15. Qc1 f5 16. c5 Be6 17. Ng5 Nxg5 
18. Bxg5 Qf8 19. Rd6 f4 20. gxf4 h6 21. f5 gxf5 22. Bd2 Qf6 
23. Bc3 f4 24. Kh2 Qh4 25. Qc2 Qh5 26. Rg1 Bf5 27. Qd2 Re7 
28. e3 f3 29. Bf1 Kh7 30. Rg3 Rf8 31. Bc4 Bf6 32. Rxf6 Rxf6 
33. Qd8 Qe8 34. Bg8+ Kh8 35. Bxe5 1-0 

- - - - 

Als Geburtstag von Wilhelm Steinitz wird allgemein der 14.Mai 1836 
angenommen; das Todesdatum 22.Juni 1900 steht fest. Dass über den 
Geburtstag ein wenig Unklarheit besteht, ist völlig normal. Steinitz 
stammte aus keiner wohlhabenden, aber kinderreichen Familie im 
jüdischen Ghetto von Prag, wo schriftliche Aufzeichnungen leider 
nicht zu finden waren. So nennt eben auch Bill Wall, der eine gute 
Zusammenfassung über Steinitz veröffentlichte, kein Geburtsdatum, 
http://www.geocities.com/SiliconValley/Lab/7378/steinitz.htm 
verweist aber auf die „besten Untersuchungen“ von Dr. Hermann 
Neustadtl, der (unklar, warum) den 14.Mai als Geburtstag annahm. 

Steinitz – Mongredien,Augustus, London Casual, 1862 [B01] 
1.e4 d5 2.exd5 Qxd5 3.Nc3 Qd8 4.d4 e6 5.Nf3 Nf6 6.Bd3 Be7 
7.0–0 0–0 8.Be3 b6 9.Ne5 Bb7 10.f4 Nbd7 11.Qe2 Nd5 12.Nxd5 exd5 
13.Rf3 f5 14.Rh3 g6 15.g4 fxg4 16.Rxh7 Nxe5 17.fxe5 Kxh7 
18.Qxg4 Rg8 19.Qh5+ Kg7 20.Qh6+ Kf7 21.Qh7+ Ke6 22.Qh3+ Kf7 
23.Rf1+ Ke8 24.Qe6 Rg7 25.Bg5 Qd7 26.Bxg6+ Rxg6 27.Qxg6+ Kd8 
28.Rf8+ Qe8 29.Qxe8# 1–0 

Wilhelm Steinitz war in meinen Augen immer der Größte von allen, 
ungeachtet seines Wuchses. Einige seiner Partien strahlen bis heute, 
aber eben längst nicht mehr alle. Manche skurrile Züge wie seine, im 
seriösen Habitus vorgetragenen, Königszüge in früher Eröffnung, 
http://www.jeremysilman.com/chess_history/grt_plyr_w_steinitz.html 
wird man heute eher als Schelmenstreiche betrachten müssen, im ja 
richtigen Bewusstsein gespielt, dem jeweiligen Gegenüber am Ende 
eben doch überlegen zu sein; das ist kein sehr schöner, fairer Auftritt ... 

Anderssen – Steinitz, London Masters, 1866 [C65] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 Nf6 4.d3 d6 5.Bxc6+ bxc6 6.h3 g6 7.Nc3 Bg7 
8.0–0 0–0 9.Bg5 h6 10.Be3 c5 11.Rb1 Ne8 12.b4 cxb4 13.Rxb4 c5 
14.Ra4 Bd7 15.Ra3 f5 16.Qb1 Kh8 17.Qb7 a5 18.Rb1 a4 19.Qd5 Qc8 
20.Rb6 Ra7 21.Kh2 f4 22.Bd2 g5 23.Qc4 Qd8 24.Rb1 Nf6 25.Kg1 Nh7 
26.Kf1 h5 27.Ng1 g4 28.hxg4 hxg4 29.f3 Qh4 30.Nd1 Ng5 31.Be1 Qh2 
32.d4 gxf3 33.gxf3 Nh3 34.Bf2 Nxg1 35.dxc5 Qh3+ 36.Ke1 Nxf3+ 
37.Rxf3 Qxf3 38.Nc3 dxc5 39.Bxc5 Rc7 40.Nd5 Rxc5 41.Qxc5 Qxe4+ 
42.Kf2 Rc8 43.Nc7 Qe3+ 0–1 

Das will keine dummes Herumkritteln an seinem Genie sein, nichts 
davon läge mir ferner. Es wirft eben nur einen Blick darauf, dass nicht 
alles, was man in den vergangenen 100 Jahren bedenkenlos über ihn 
schrieb, weil viele andere eben schon vorher so gesagt hatten, richtig 
gewesen sein muss. Besonders deutlich wurde mir das beim Lesen der 
geradezu bahnbrechenden Arbeit von Wilhelm Schlemermeyer, eine 
Hausarbeit zum Trainerschein (auch das kann Großes beinhalten!), 
die als pdf hier zu finden ist: 
www.schachfieber.de/.../Schlemermeyer.2009.Steinitz.Theorie.A.Trainer.Hausarbeit.pdf 

Mich wundert ein wenig, dass ich diese Arbeit bisher sonst nirgendwo 
besonders rezipiert gefunden habe, bis auf eine kleine Notiz des DSB: 
http://www.schachbund.de/intern/archiv/2009/atrainer/index.html 

Steinitz - Tschigorin, WCh Havanna (4), 05.01.1892 [C65] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 Nf6 4.d3 d6 5.c3 g6 6.Nbd2 Bg7 7.Nf1 0–0 
8.Ba4 Nd7 9.Ne3 Nc5 10.Bc2 Ne6 11.h4 Ne7 12.h5 d5 13.hxg6 fxg6 
14.exd5 Nxd5 15.Nxd5 Qxd5 16.Bb3 Qc6 17.Qe2 Bd7 18.Be3 Kh8 
19.0–0–0 Rae8 20.Qf1 a5 21.d4 exd4 22.Nxd4 Bxd4 23.Rxd4 Nxd4 
24.Rxh7+ Kxh7 25.Qh1+ Kg7 26.Bh6+ Kf6 27.Qh4+ Ke5 28.Qxd4+ 
1–0 

Schlemmermeyer zeigt in seiner Arbeit, dass er selbst wie viele andere 
(ich auch ...) immer davon ausging, dass Steinitz ein mehr oder weniger 
zusammenhängendes Gebilde, eine Art Positionsschule, geschaffen 
habe und dass es ihn wunderte (mich auch ...), dass darüber nirgendwo 
etwas zu lesen sei, etwas wie von Tarrasch, Nimzowitsch & Euwe. 

Steinitz - Tschigorin, WCh Havanna (16), 17.01.1892 [C77] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.d3 Bc5 6.c3 b5 7.Bc2 d5 
8.Qe2 0–0 9.Bg5 dxe4 10.dxe4 h6 11.Bh4 Qd6 12.0–0 Nh5 13.Bg3 Bg4 
14.b4 Bb6 15.a4 bxa4 16.Nbd2 Qf6 17.Bxa4 Ne7 18.Qc4 Be6 
19.Bxe5 Bxc4 20.Bxf6 Nxf6 21.Nxc4 Nxe4 22.Nxb6 cxb6 23.Rfe1 f5 
24.Ne5 Rfc8 25.c4 Ra7 26.f3 Nf6 27.Bb3 Kf8 28.b5 a5 29.Red1 Re8 
30.c5 bxc5 31.Rd6 Rb8 32.Rad1 Raa8 33.b6 a4 34.Bxa4 Kg8 
35.Nc6 Nxc6 36.Bxc6 Ne8 37.b7 Ra7 38.Rd8 1–0 

Tatsächlich aber hatte Steinitz zwar vielerlei Prinzipien in Artikeln 
dargelegt, niemals aber eine „Steinitz Theorie“. Es war erst der ihm 
als Weltmeister nachfolgende Emanuel Lasker, der aus Gründen, 
die hier nicht dargelegt werden können, behauptete, dass es eine 
„Steinitz Theorie“ gebe. Man lese Schlemmermeyer und die Quellen, 
auf die er sich stützt! Und man preise Tarrasch, Réti, Nimzowitsch, 
Kramer / Euwe und die ihnen nachfolgenden Autoren, die nun als 
wahre, erste Lehrer des Positionsspiels (im Hinblick auf geordnetes 
Lehrmaterial) dastehen! Gewiss, Philidor ... es gab andere, die vor 
ihnen schrieben, aber eben niemanden, der das Mittelspiel des Schachs 
in so umfassender Weise vor ihnen darstellte wie diese. 

Zukertort – Steinitz, WCh New Orleans (9), 10.01.1886 [D37] 
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nc3 Nf6 4.Nf3 dxc4 5.e3 c5 6.Bxc4 cxd4 7.exd4 Be7 
8.0–0 0–0 9.Qe2 Nbd7 10.Bb3 Nb6 11.Bf4 Nbd5 12.Bg3 Qa5 
13.Rac1 Bd7 14.Ne5 Rfd8 15.Qf3 Be8 16.Rfe1 Rac8 17.Bh4 Nxc3 
18.bxc3 Qc7 19.Qd3 Nd5 20.Bxe7 Qxe7 21.Bxd5 Rxd5 22.c4 Rdd8 
23.Re3 Qd6 24.Rd1 f6 25.Rh3 h6 26.Ng4 Qf4 27.Ne3 Ba4 28.Rf3 Qd6 
29.Rd2 Bc6 30.Rg3 f5 31.Rg6 Be4 32.Qb3 Kh7 33.c5 Rxc5 
34.Rxe6 Rc1+ 35.Nd1 Qf4 36.Qb2 Rb1 37.Qc3 Rc8 38.Rxe4 Qxe4 0–1 

Die berühmteste Geschichte um Steinitz ist zugleich die seiner wohl 
besten Partie, nämlich gegen den stolz gereckten Curt von Bardeleben. 
Vieles an Curt von Bardeleben deutet darauf hin, dass er weit weniger 
selbstsicher war als er auftrat: arrogant, stolz und jederzeit bereit, 
beleidigt zu sein. So aber verhält sich kein Mann, der souverän ist, der 
in sich ruht und der weiß, was er ist und was er kann. In der Literatur 
wird dieser wohl eher unsichere Offizier von Bardeleben als eitel und 
hochfahrend beschrieben; ich aber halte ihn eher für jemanden, der 
seine Schwächen überspielen musste, um vor sich selbst zu bestehen. 
Zu all dem passt die Rezeption dieser phänomenalen Partie: 

Steinitz,Wilhelm - Bardeleben,Curt von, Hastings 17.08.1895 [C54] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bc4 Bc5 4.c3 Nf6 5.d4 exd4 6.cxd4 Bb4+ 
7.Nc3 d5 8.exd5 Nxd5 9.0–0 Be6 10.Bg5 Be7 11.Bxd5 Bxd5 
12.Nxd5 Qxd5 13.Bxe7 Nxe7 14.Re1 f6 15.Qe2 Qd7 16.Rac1 c6 
17.d5 cxd5 18.Nd4 Kf7 19.Ne6 Rhc8 20.Qg4 g6 21.Ng5+ Ke8 
22.Rxe7+ Kf8 23.Rf7+ Kg8 24.Rg7+!! 1-0 

Schwarz gab auf ... oder auch nicht. Dazu kommen wir gleich noch. 
Steinitz zeigte nach der Partie, wie er die Partie beendet hätte: 

24. ... Kh8 25.Rxh7+ Kg8 26.Rg7+ Kh8 27.Qh4+ Kxg7 28.Qh7+ Kf8 
29.Qh8+ Ke7 30.Qg7+ Ke8 31.Qg8+ Ke7 32.Qf7+ Kd8 33.Qf8+ Qe8 
34.Nf7+ Kd7 35.Qd6# 1–0 

„Aber Bardeleben gab nicht auf. Er starrte auf 25.Rxh7+, warf 
Steinitz einen kurzen Blick zu, stand ohne ein Wort aus seinem Stuhl 
auf und verließ den Raum. Er kam nicht zurück. Das Turnierpersonal 
suchte ihn und fand Bardeleben verärgert ausschreitend. Nein, er 
würde nicht an das Brett zurückkehren, so dass der unverschämte 
Österreicher ihn mattsetzen könnte. 

Also musste Steinitz darauf warten, dass Bardelebens Zeit ablief, 
bevor er auf Gewinn reklamieren konnte [heute wäre Ungenehmigtes 
Verlassen des Spielareals ausreichend! -rm-]. 
Nicht nur reklamieren: er demonstrierte das finale, zehnzügige Matt 
und die Meute applaudierte.“ 

Der Autor dieser Story (...) ist A.Soltis (The Great Chess Tournaments 
and Their Stories, pages 67-68). Der Schachhistoriker Edward Winter, 
dem ich hier übersetzend folge, fragt jedoch: 

Was geschah wirklich bei dieser Partie? Alle möglichen Behauptungen 
wurden dazu aufgestellt, zum Beispiel verbreitet S.110 in Kasparows 
erstem „Predecessors“ Buch, dass von Bardeleben ‘plötzlich aufstand 
und schweigend aus dem Raum ging (später sandte er eine Nachricht, 
dass er aufgebe)’.

Die Partie wurde am 17.August in Runde zehn gespielt. ‘Das Wetter ist 
sehr heiß’, notierte Horace F. Cheshire’s Turnierbuch (S.156). Berichte 
jener Zeit geben erwecken keinerlei Eindruck, dass ein Skandal von 
irgendeiner Bedeutung geschehen sei. 

„The Chess Monthly“ (Sept.1895, S.12) erwähnt bloß, dass die Partie 
von Bardelebens erste Niederlage war, ‘und er war so mutlos, dass er 
ohne erheblichen Druck wohl vom Wettbewerb zurückgetreten wäre’.
(...) 

BCM’s Anmerkungen (Dec.1895, S.529) von C.E. Ranken erwähnen 
keinerlei Zwischenfall, (...) anders als W.H.K. Pollock, der am Turnier 
teilnahm, auf den Seiten 298-300 in La Stratégie, 15.Oct.1895. 

Von Bardeleben verließ den Spielsaal ohne aufzugeben und ließ seine 
Zeit ablaufen, wegen der Störungen durch die den Siegern der Partien 
applaudierenden Zuschauer, und er informierte Steinitz persönlich 
davon. 
Das (...) Turnierbuch bestätigt die Bemerkung von Pollock, dass 
von Bardelebens Beschwerde sofort aufgenommen wurde (...). 

Alles zum Nachlesen: 
http://www.chesshistory.com/winter/extra/steinitzvonbardeleben.html

Das Ganze geht bei dem stets gründlichen Edward Winter noch ein 
wenig weiter; klar ist aber anscheinend, dass von Bardeleben nicht 
einfach in der Nacht verschwand, sondern Steinitz vorher informierte 
und ihm (wem sonst?) gegenüber ja auch wohl (alles andere ergibt 
keinen Sinn) die Partie aufgab. Egal: Es war brillant gespielt! 

Eine Besprechung der Partie an sich, von einer Analyse mag der 
Fernschachspieler hier nicht reden, findet sich sogar in Wikipedia: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Steinitz_%E2%80%93_von_Bardeleben,_Hastings_1895 

Für einige Anekdoten und Histörchen war Steinitz aber auch dem 
Winter immer gut: 

http://www.chesshistory.com/winter/extra/steinitz.html 
http://www.chesshistory.com/winter/extra/steinitzgod.html 

Ich werde hier nicht die vielen Erfolge von Steinitz darstellen, die sind 
allerorten verzeichnet. Mir ging es um diese kleine Episode und die 
tolle Partie, die ihn kurz aufleben lässt, aber auch um die großartige 
Arbeit von Wilhelm Schlemmermeyer: Wer nach der „Steinitz Theorie“
sucht, investiert seine kostbare Zeit vergebens. 

- - - 

Steinitz wurde einmal (nur) Dritter in der Wiener Meisterschaft von 
1859, die vom Schweizer Carl Hamppe gewonnen wurde; so ähnlich 
endete es sogar auch im darauf folgenden Jahr, als Wilhelm Steinitz 
hinter Carl Hamppe Zweiter wurde. 

Eben dieser Hamppe ist am 17.Mai 1876 verstorben, sein Todestag 
jährt sich also heute. Im Gedächtnis der Schachwelt ist er einerseits 
als Mitschöpfer zweier Abspiele des (ohgottogott) Königsgambits, 
wozu Friedrich Irmer gewiss mehr sagen kann als ich. Es handelt sich 
um das 

+ Hamppe Allgaier Gambit 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ng5 

und, als sei das nicht schon schlimm genug, um das

+ Hamppe Muzio Gambit 
1.e4 e5 2.Nc3 Nc6 3.f4 exf4 4.Nf3 g5 5.Bc4 g4 6.O-O gxf3 7.Qxf3 

Es muss Gründe dafür geben, dass so etwas heute keiner mehr spielt ...
Wichtig ist der Hofrat (!) Hamppe aber als Schöpfer der „Unsterblichen 
Remispartie“ gegen Philipp Meitner, die auf 1870 / 1872 datiert wird. 

Hamppe, Carl - Meitner, Philipp, Wien 1872? [C25]
1.e4 e5 2.Nc3 Bc5 3.Na4 Bxf2+ 4.Kxf2 Qh4+ 5.Ke3 Qf4+ 6.Kd3 d5 
7.Kc3 Qxe4 8.Kb3 Na6 9.a3 Qxa4+ 10.Kxa4 Nc5+ 11.Kb4 a5+ 
12.Kxc5 Ne7 13.Bb5+ Kd8 14.Bc6 b6+ 15.Kb5 Nxc6 16.Kxc6 Bb7+ 
17.Kb5 Ba6+ 18.Kc6 Bb7+ remis 

Die Partie < illustriert den im 19. Jahrhundert üblichen romantischen 
Stil, bei dem versucht wurde, durch spektakuläre Opfer den (...) König 
mattzusetzen. In der Partie opferte Schwarz Material, um den weißen 
König über das ganze Brett ins eigene Lager zu treiben, konnte dann 
allerdings nur Remis durch Dauerschach erreichen.

Die Kontrahenten in dieser Partie waren Wiener Schachmeister, deren 
Ruhm im wesentlichen auf dieser einen Partie beruht, die in zahlreichen 
Schachbüchern und -zeitschriften abgedruckt wurde.

Hofrat Carl Hamppe (1814-1876) gilt zudem als Begründer der in der 
Partie gespielten Eröffnung, der Wiener Partie.

Rechtsanwalt Dr. Philipp Meitner (1836-1910) war Teilnehmer der 
internationalen Wiener Schachturniere 1873 und 1882. Er ist der Vater 
der Kernphysikerin Lise Meitner. > 
http://www.schachfeld.de/f22/unsterbliche-remispartie-2430/ 

- - - 

Etwas Aktuelles noch zum Schluss: 

Kurnosov (2680) – Macieja,B. (2618), Lublin (8), 17.05.2010 [B77] 
1.e4 c5 2.Nf3 Nc6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 g6 5.Nc3 Bg7 6.Be3 Nf6 
7.Bc4 0–0 8.Bb3 d6 9.f3 Bd7 10.Qd2 Nxd4 11.Bxd4 b5 12.a4 b4 
13.Nd5 Nxd5 14.exd5 Bxd4 15.Qxd4 Qb6 16.Qxb6 axb6 17.Kd2 e5 
18.dxe6 fxe6 19.Ke3 d5 20.Rhd1 Ra5 21.Rd4 b5 22.Rxb4 Rfa8 
23.Rd1 bxa4 24.Ba2 a3 25.bxa3 Rb5 26.Bb3 Rxa3 27.Rxb5 Bxb5 
28.Kd4 Ba4 29.Bxa4 Rxa4+ 30.Ke5 Rc4 31.Kxe6 Rxc2 32.Rxd5 Rxg2 
33.Kf6 h5 34.Rg5 Rxg5 35.Kxg5 Kg7 36.f4 Kf7 37.h4 Kg7 38.f5 remis 

Alekseev - Akopian, FIDE GP Astrachan (7), 17.05.2010 [C97] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 d6 
8.c3 0–0 9.h3 Na5 10.Bc2 c5 11.d4 Qc7 12.d5 Bd7 13.b3 Nb7 
14.Nbd2 g6 15.Nf1 Nh5 16.Bh6 Ng7 17.g4 f6 18.Ng3 Nd8 
19.Kh2 Nf7 20.Be3 c4 21.Qd2 Ng5 22.Nxg5 fxg5 23.bxc4 Qxc4 
24.Bb3 Qc8 25.c4 bxc4 26.Rec1 h5 27.Bxc4 Qe8 28.Be2 Rf4 
29.f3 hxg4 30.hxg4 Nh5 31.gxh5 gxh5 32.Bxf4 exf4 33.Nf5 Bxf5 
34.exf5 Bf6 35.Rab1 g4 36.Rb7 Qe5 37.Qd3 Re8 38.Qe4 Qxe4 
39.fxe4 Kf8 40.Kg2 1–0 


- Ralf Mulde - 

Zuletzt geändert am 08.10.2011