DESC-Logo [Bild]

Deutscher E-Mail-Schachclub

Turniere ¦ Service ¦ Kontakt ¦ Sitemap

Newsletter-Archiv



Newsletter-Archiv des DESC

Newsletter 2010-02-22

 

Newsletter des DESC ... Nr. 08 / 2010,  Montag, 22. Feb. 2010 
http://www.desc-online.de/ : Redaktion R.Mulde: mulde@pop.ms 
- - . - - . - - . - - . - - . - - . 

01. Dein Mannschafts Open 2010 des DESC! Mach mit! 
02.) Friedrich Irmer: Die Pyramide: Ohne Remis, aber mit Reis 
03.) Josef Schmitz: Unerhörtes begibt sich im DESC 
04.) Die Admins: Neues auf unserer Homepage 
05.) Joerg Kracht: Die Sieger bleiben aus. Zu Haus. Kommt raus! 
06.) Udo Totorat: Französisch-Stunde T0191 nun beendet 
07.) Geheime Daten des DESC endlich aufgedeckt! 
08.) DESC Mitglieder im steten Hin & Her der Gezeiten 
09.) Ralf Mulde: Der DESC gegen den IECC 
10.) Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen > 

--------------------- 
Leider nicht zu ändernder Redaktionsschluss ist Sonntag um 20:00 h. 
--------------------- 



01. Die Admins: Dein Mannschafts Open 2010 des DESC ! 

Schnapp drei Kumpel und schon geht das los mit dem Turnier, 
nämlich mit dem jährlichen DESC Mannschaftsopen! Du bist 
herzlich eingeladen! Es ist schon das elfte Open und ist jährlich 
eine der ganz großen Veranstaltungen des Vereins, also eins der 
der Standardturniere. 

Wie immer besteht ein Team aus vier Spielern und es wird mit der 
im DESC üblichen Bedenkzeit von 10 Zügen in 30 Tagen gespielt. 
Je nach Größe der Gruppe sind in der Vorrunde (nur darüber reden 
wir hier) lediglich drei bis fünf Partien gleichzeitig zu spielen, also 
kein Problem für Dich. 

Anmelden ist möglich! Nämlich spätestens bis zum 19.März 2010 
per e.mail an Dein Turnierbüro, turnierbuero@desc-online.de 
Es darf auch g e r n e  früher sein, heute ... Deine Anmeldung! 

Enthalten sein müssen darin unbedingt der Name der Mannschaft / des 
Vereins, die Namen, Vorname und die e.mail Adressen (achnee ...!) 
aller vier Spieler plus Kapitän und auch die Reihenfolge der Spieler. 

Wenn es etwas zu fragen geben sollte, auch, wenn in einem Team noch 
ein Spieler fehlen sollte, e.mail an Ralf Rennert: ralf@desc-online.de 

Ausgelost wird am 20.März 2010 und nach Versand der Paarungen an 
die Team-Kapitäne kann auch gleich losgezogen werden; offiziell 
beginnen die Partien (und damit die Bedenkzeit) am 1.April 2010. 

Sollte jemand mitmachen wollen, aber noch kein Team haben, ist der 
andere Ralf, der Mulde, Dein bester Ansprechpartner: mulde@pop.ms 

Durchaus sinnvoll ist es auch, für derartige „Suchmeldungen“ das 
Forum Deines DESC zu nutzen; unter anderem dafür ist es ja da. 
http://www.desc-online.de/treffpunkt/forum/yabb/YaBB.cgi?board=public;action=display;num=1266600996 

Und jetzt: Such Dir drei Kumpel und macht mit! Das wird lustig! 
Anmelden bei Deinem Turnierbüro, turnierbuero@desc-online.de ! 



02.) Friedrich Irmer: Die Pyramide: Ohne Remis, aber mit Reis 

Auch diese Woche hatten alle Partien einen klaren Sieger: 

P2009.103: Dieter Floren (Ebene 15) : Uwe Jansen (Ebene 12)  1:0 
Dieter Floren hat damit gleich seine erste Partie in der Pyramide 
gewonnen. Um seinen Weg nach oben weiter zu verfolgen, forderte er 
umgehend Josef Schmitz zu einer Partie um den Platz auf Ebene 8 
heraus. Und wir wissen: Ein Admin scheut keine Herausforderungen. 

P2009.113: Thomas Urlau (Ebene 14) - Hans Krebs (Ebene 11)  1:0 
Auch Thomas strebt nach Höherem und wird nun die Partie P2010.020 
gegen Detlef Schott um den Platz auf Ebene 8 bestreiten. 

Hans Krebs beging den schweren Fehler, sich der Gnade der Pyramide 
auszuliefern; sprich, sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Prompt 
ereilte ihn der Fluch : Statt einer längeren Ruhepause wurde ihm einer 
der Freiplätze auf Ebene 11 zugesprochen und anschließend musste er 
Ralf Bruening zur Partie P2010.021 um den sonnigen Platz auf der 
Ebene 9 herausfordern. 

P2009.104: Frank Neumann(11): Peter Bieker (inzwischen Eb. 6)  0-1 

Wenden wir uns nun dem Reis zu - nicht Basmati oder Uncle Ben's 
Kochbeutel, sondern Isaac Leopold Rice - geboren am 22.02.1850 in 
Wachenheim an der Weinstraße. 

Die Familie Rice emigrierte 1856 in die Vereinigten Staaten und ließ 
sich in Philadelphia nieder. Mit 16 begann Isaac Rice eine klassische 
Musikausbildung am Conservatoire Nationale in Paris. Nach seiner 
Rückkehr 1869 arbeitete er als Musiklehrer in New York und 1878 
begann er ein Studium an der Columbia Law School in New York, wo 
er 1880 graduierte. Bis 1886 war Dr.Rice dort als Dozent tätig, bevor 
er sich ab 1886 als Geschäftsmann betätigte. 

Zuerst wandte er sich der Eisenbahn zu [habe ich als kleiner Junge 
schon viel früher ... -rm-], als Berater und als Firmenpräsident. [ach...] 
Unter anderem reorganisierte er die Brooklyn Railroad Company, die 
St. Louis and Southwestern Railway und die Texas Pacific Railroad. 

Ziemlich weitsichtig wandte er sich dann der Elektrizität zu. Er ging 
zur  Electric Storage Battery Co. und schon 1897 wurde er zu ihrem 
Präsidenten gewählt. Andere Firmen, an denen er beteiligt war, waren 
unter anderem die Electric Vehicle Company (die Idee des Elektroautos 
ist also nicht ganz neu), die Consolidated Railway Lighting and 
Refrigerating Company und zu diesen Kühlanlagen passend einige 
Firmen für Milchprodukte. 

1899 gründete Rice die Electric Boat Company (heute vielen besser als 
General Dynamics bekannt), die 1900 das erste amerikanische U-Boot 
baute. Dadurch sehr vermögend geworden, förderte er unter anderem 
auch das Schachspiel. 

Zur Entstehung der nach Rice benannten Variante des Königsgambits 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 6.Bc4 d5 7.exd5 Bd6 8.O-O 
berichtet  Reuben Fine 1952; 

"Professor Rice, ein New Yorker Amateur, hatte diese Stellung einmal 
auf dem Brett und ließ unabsichtlich seinen Springer einstehen. Er 
gewann die Partie schließlich. Von diesem Erfolg war er so beeindruckt, 
dass er sofort eine größere Anzahl berühmter Schachmeister für diesen 
Zug interessieren konnte. Das war ziemlich einfach, weil er viel Geld 
hatte. Mehrere Jahre lang wurde dieses Gambit ausführlich von 
führenden amerikanischen Meistern untersucht." 

Zu dem Meistern zählte unter anderen auch der Weltmeister Emanuel 
Lasker, der sogar eine Monografie darüber schrieb. Wen stört es da 
schon, dass man es heute für unsolide hält. [Was man über das gesamte 
ja keinesfalls sagen könnte, nicht wahr? -rm-] 

1904 fand in Monte Carlo ein doppelrundiges Meisterturnier mit sechs 
Teilnehmern - Fleischmann, Mieses, Marco, Scheve, Swiderski und 
Marshall - statt, bei dem das Rice-Gambit als Eröffnung vorgeschrieben 
war. Den ersten Platz teilten sich Frank Marshall und Rudolf Swiderski; 
der gesamte Preisfonds belief sich auf immerhin 2500 Francs. 

Hier sollten jetzt die 30 Partien des Turniers folgen (mal sehen, wieviel 
die Schere des Chefredakteurs übrig lässt [eigentlich gar keine ... -rm-]): 
4 endeten Remis, 11x gewann Schwarz und 15x Weiß. [Warum? -rm-] 

Mulde: Warum Fleischmann vs Mieses Remis gegeben wurde, bleibt 
unklar; Fleichschmann stand in der Schlussposition nicht etwas besser, 
sondern er hatte eigentlich schon gewonnen. Die lassen wir weg. 
In Marco – Scheve siegte der Spieler, der den vorletzten Fehler beging. 

Marshall donnerte mit seinem kuriosen zehnten Zug ein überflüssiges 
Damenopfer auf die Platte; das muss man gesehen haben, auch wenn 
der Erfolg am Ende eben einmal nicht eintrat; und auch, wenn 10. ... f3 
für Schwarz viel besser als das gewesen wäre: 

Swiderski – Marshall, Monte Carlo RICE 1904 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 6.Bc4 d5 7.exd5 Bd6 
8.O-O Bxe5 9.Re1 Qe7 10.c3 g3 11.d4 Ng4 12.Bxf4 Bxf4 
13.Rxe7+ Kxe7 14.Qf3 Be3+ 15.Kh1 f5 16.Na3 Nf2+ 17.Kg1 Ng4 
18.Kh1 f4 19.Nc2 Nf2+ 20.Kg1 Bg4 21.d6 cxd6 22.Qxb7+ Nd7 
23.Nxe3 fxe3 24.Re1 Rab8 25.Rxe3+ Kd8 26.Qd5 Rxb2 27.Rxg3 Rf8 
28.Qg5+ Kc7 29.Rxg4 Nxg4 30.Qxg4 Rff2 31.Bd5 Rfc2 32.Qg7 Kd8 
33.Qg8+ Kc7 34.Qxh7 Kd8 35.Qg8+ Kc7 36.Qg7 Kd8 37.h5 Nb6 
38.Bf3 Rc1+ 39.Kh2 Rxc3 40.Qf8+ Kc7 41.Qe7+ Kc8 42.Bg4+ Kb8 
43.Qxd6+ Kb7 44.h6 Nc4 45.Qe7+ Ka6 46.Be2 Rb6 47.Qg7 Ka5 
48.Bxc4 Rxc4 49.h7 a6 50.h8Q Rc2 51.Qd8 Rb2 52.Qgf6 Rb5 
53.Qfxb6+ Rxb6 54.a4 1-0 

Der Wiener Meister Marco verhaspelte sich irgendwie in der Eröffnung, 
Fleischmann gab die Komplimente zurück, so dass ein völlig gleiches 
Endspiel entstand, das der in dem Turnier überraschend stark spielende 
Fleischmann dann vergurkte. Das lassen wir weg. Aber die folgende 
Partie ist ein interessantes Endspiel: 

Mieses – Swiderski, Monte Carlo RICE 1904 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 6.Bc4 d5 7.exd5 Bd6 
8.O-O Bxe5 9.Re1 Be6 10.d4 Nc6 11.dxe5 Nxd5 12.Bxd5 Qxd5 
13.Qxd5 Bxd5 14.Nc3 O-O-O 15.Nxd5 Rxd5 16.Bxf4 Nd4 17.c3 Ne6 
18.Bg3 Rd3 19.Kh2 Rhd8 20.Rf1 R8d7 21.Rf2 Nc5 22.Rf4 h5 
23.Raf1 Rd2 24.b4 Ne6 25.Rxf7 Rxa2 26.Rxd7 Kxd7 27.Rf5 c5 
28.Rf7+ Kc8 29.Re7 cxb4 30.Rxe6 b3 31.Re7 b6 32.e6 Re2 
33.Rc7+ Kd8 34.Rxa7 b2 35.Rd7+ Ke8 36.Rd1 Ke7 37.c4 Rd2 
38.Rb1 Kxe6 39.Bc7 Kf5 40.Bxb6 Ke4 41.c5 Kd5 42.Ba5 Rc2 
43.Bb4 Ke4 44.Ba3 Rc3 45.Bxb2 Rxc5 46.Rc1 Rb5 47.Ba3  1-0 

Marshall hatte nicht gut analysiert und wich zwar gegen Scheve 
von seiner Partie gegen Swiderski  ab, erwischte aber mit 10. ... Nh5 
erst recht nicht den optimalen Zug und ging flott ein; geschenkt. 
Scheve hatte es viel besser gemacht und siegte mit 10. ... f3: 

Fleischmann – Scheve, Monte Carlo RICE 1904 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 6.Bc4 d5 7.exd5 Bd6 
8.O-O Bxe5 9.Re1 Qe7 10.c3 f3 11.d4 Ne4 12.Rxe4 Bh2+ 
13.Kxh2 Qxe4 14.g3 O-O 15.Bh6 Re8 16.Nd2 Qg6 17.Bf4 c6 
18.dxc6 bxc6 19.Bf1 Ba6 20.Nc4 Bxc4 21.Bxc4 Nd7 22.Bd3 Qe6 
23.Qd2 Nf8 24.b4 h5 25.Be5 f6 26.Bf4 Rad8 27.a4 Rd7 28.b5 c5 
29.dxc5 Qd5  0-1 

Man darf vermuten, dass hier schon allen Teilnehmern klar gewesen 
war, dass Schwarz mit 10. ... f3, aber auch (geringer) mit 10. ... Nh5 
in Vorteil kommt; eine spannende Entwicklung eines Abspiels! 

Die folgende Variante stand bis zum 13. weißen Zug auch schon in 
Marshall – Mieses im selben Turnier auf dem Tisch, aber der Deutsche 
tat dem Amerikaner den Gefallen, mit 13. ... g3 ein völlig überflüssiges 
Schach zu geben, so dass er am Ende gar noch verlor. Georg Marco 
hingegen sammelte einfach ein: 

Swiderski – Marco, Monte Carlo RICE 1904 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 6.Bc4 d5 7.exd5 Bd6 
8.O-O Bxe5 9.Re1 Qe7 10.c3 f3 11.d4 Ne4 12.Rxe4 Bh2+ 
13.Kxh2 Qxe4 14.g3 O-O 15.Bd3 Qxd5 16.c4 Qd8 17.Nc3 Nc6 
18.d5 Ne5 19.Bc2 f6 20.b3 Bd7 21.Qd4 Qe7 22.Bh6 Rfe8 23.Be4 Ng6 
24.d6 Qxd6 25.Nd5 Rxe4 26.Qxe4 c6 27.Nc3 Re8 28.Qc2 Qe5 
29.Rc1 c5 30.Rf1 Bc6 31.Nd5 Bxd5 32.cxd5 Qh5  0-1 



03. Josef Schmitz: Unerhörtes begibt sich im DESC 

Die folgende e.mail erreichte die Redaktion und, was soll man sagen, 
nach intensiver Prüfung der Identität des Absenders hielten wir sie für 
echt: 

„Hallo Ralf, hier mein Beitrag für die nächste Ausgabe: Es ist kaum 
zu glauben und dennoch wahr: Weder bei den Einzeln, noch in der 
Mannschaftspyramide noch bei den Gardisten gibt es Neues zu 
berichten. Stille ruht der See oder so. Viele Grüße Josef“ 

Wie gesagt: Unfassbar. Unglaublich. Aber: Weiter nichts zu schreiben. 



04. Die Admins: Neues auf unserer Homepage 

Wie bereits der eine oder andere gesehen hat, findet man in der 
Navigation auf unserer Startseite einen neuen Eintrag: 
Der Urlaubskalender. 

Der Urlaubskalender wurde auf Wunsch einiger Mitgliedern realisiert. 
Hier kann jetzt jeder schauen, ob ein Spielpartner, der seit Tagen nicht 
antwortet, vielleicht nur vergessen hat, seinen Urlaub mitzuteilen. 

Selbstverständlich kann man sich nun auch vergewissern, ob der eigene 
Urlaub beim Turnierbüro eingegangen ist : ein zeitnaher Eintrag wird 
angestrebt. 

Auch der eine oder andere Turnierleiter wird (so hoffe ich doch) für 
diesen Kalender dankbar sein. 

Aber es gibt dort noch mehr zu entdecken: Auch der "Dauerhaft gültige 
DESC-Turnierkalender" [also der „Ewige Fernschachkalender“ -rm-] 
wurde integriert. 

Hier findet man die Startzeiten der Meisterschaften, Open, Pokale ... 
Man ist doch immer wieder überrascht, wenn die zweite oder dritte 
Runde eines Turniers beginnt, für das man sich „irgendwann“ einmal 
qualifiziert hatte. 

Jetzt nicht mehr, die Planung anderer Turnieranmeldungen wird also 
noch einfacher als es jetzt der Fall ist. Fragen, Anregungen, Kritik und 
spitze Aufschreie des Glücks sind erwünscht; alles bitte an 
joerg@desc-online.de schreiben! 



05. Joerg Kracht: Die Sieger bleiben aus. Zu Haus. Kommt raus! 

Derzeit warte ich auf neue Anmeldungen bei unseren Siegerturnieren. 
Anscheinend haben unsere Spitzenkräfte aber derzeit andere Prioritäten 
gesetzt. Dabei werden doch fast täglich Turniere beendet. Seit längeren 
kommt nichts mehr, keine Anmeldung, genauer gesagt: seit genau einem 
Monat... 

Aber jetzt zu den drei derzeit laufenden Turnieren. 

Im SZS092 sehen wir ein interessantes Bild: sechs der sieben 
Teilnehmer könnten noch siegen, dabei sind doch schon 15 von 21 
Partien beendet! An der Spitze des Feldes sonnt sich Udo Totorat 
mit 3,0 Pkt. (nur 1 Partie läuft noch), knapp vor Michael Hoeppenstein 
3,0 Pkt. (0) und Marco Schlenther 2,5 Pkt. (2). 

Entscheidend wird sein, ob Reiner Jung 0,5 Pkt. (aber noch 5 Partien 
offen) das Feld von hinten aufrollt. 

[Was für ein Feld! Man sehe: 
Totorat, Udo, Aktuelle Wertung: 2326 
Schlenther, Marco, Aktuelle Wertung: 2300 
Hoeppenstein, Michael , Aktuelle Wertung: 2288 
Jung, Reiner, Aktuelle Wertung: 2277 ] 

Noch nichts weiter ist im STS093 passiert. Nach sieben beendeten 
Partien führt Herbert Zoechling mit 2,5 Punkten das Feld an, aber 
Reiner Jung und Gerd Schuster haben noch nicht einmal eine Partie 
beendet. Und das STS094 läuft ja gerade erst seit einem Monat, hier 
ist also noch nichts geschehen. 



06. Udo Totorat: Französisch-Stunde T0191 nun beendet 

Das Thementurnier T0191 Französisch ist nun nach fast exakt zehn 
Monaten beendet. Leider schied Michael Felber frühzeitig wegen 
gesundheitlicher Probleme aus. 

1.) Henke, Simon ........... 8,0 Pkt.: 34,00 S/B 
2.) Ishar, Bing ............ 7,0 Pkt.: 26,00 S/B 
3.) Pech, Jaroslav ......... 6,5 Pkt.: 21,25 S/B 
4.) von Rosenberg, Clemens : 5,5 Pkt.: 16,25 S/B 
5.) Felber, Michael ........ 3,0 Pkt.: 08,00 S/B 
6.) Schaefer, Erich ........ 0,0 Pkt.: 00,00 S/B 

Simon Henke gratuliere ich ganz herzlich zum Turniersieg! Er hat 
somit die Qualifikation für ein Siegerturnier erworben. Siehe hierzu 
http://www.desc-online.de/turniere/siegerturniere/ 

Henke,Simon (1846) – Ishar,Bing, T0191, 20.04.2009 [C02] 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Nc6 5.Nf3 Bd7 6.Be2 Nge7 7.0–0 Ng6 
8.g3 f6 9.exf6 Qxf6 10.Bg5 Qf7 11.Nbd2 cxd4 12.cxd4 Bd6 
13.Rc1 0–0 14.Be3 h6 15.Qb3 Rab8 16.Rfe1 Nge7 17.a3 Nf5 
18.Qd3 a5 19.Nb3 Rbe8 20.Qd2 b6 21.Bb5 Nb8 22.Be2 a4 
23.Na1 Nc6 24.Nc2 Nxe3 25.Nxe3 e5 26.dxe5 Nxe5 27.Nxe5 Qxf2+ 
28.Kh1 Rxe5 29.Nd1 Qf5 30.Nc3 Bc6 31.Bb5 Ba8 32.Rf1 d4+ 
33.Kg1 Bc5 34.Nxa4 Qe4 35.Rxf8+ Bxf8 36.Rc8 Qh1+ 37.Kf2 0–1 

Euch allen weiterhin viel Spaß & Erfolg bei Euren Partien im DESC! 

Auffällig ist in diesem Turnier, dass Weiß 37% der möglichen Punkte 
(11 Siege) erzielte, Schwarz aber 40% (12 Siege) schaffte. Nur sehr 
wenige Partien, nämlich 7 (23%), endeten remis. Damit ist also völlig 
klar bewiesen, dass die sich nach 1.e4 e6 ergebende Position für 
Schwarz vorteilhaft sein muss, nicht wahr? -rm- 

Ishar,Bing - Henke,Simon (1846), T0191, 20.04.2009 [C13] 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 dxe4 5.Nxe4 Be7 6.Bxf6 Bxf6 
7.Nf3 Nd7 8.Bc4 0–0 9.Nxf6+ Nxf6 10.0–0 b6 11.Re1 Bb7 
12.Ne5 Qd6 13.c3 Nd7 14.Qh5 g6 15.Qh4 Nxe5 16.dxe5 Qc6 
17.Bf1 Rad8 18.Rad1 Rd5 19.Rxd5 Qxd5 20.a3 a5 21.Re3 Qd2 
22.Rh3 h5 23.b3 Rd8 24.Re3 Rd5 25.Qa4 Kf8 26.Qc4 Qc1 
27.h3 Rd1 28.Qe2 h4 29.a4 Kg7 30.c4 c5 31.f3 0–1 



07. Geheime Daten des DESC endlich aufgedeckt! 

Nunja, ganz so geheim ist es doch nicht ... Die von Winfried Verbesek 
zusammengestellten Daten auf der Homepage des DESC sind allzeit 
jedermann zugänglich und bilden natürlich ein wichtiges Instrument, 
um Turnierformen nötigenfalls stärker zu bewerben oder das Angebot 
eben im schlimmsten Fall zu streichen, was aber nirgends zur Debatte 
steht. 

In den vergangenen beiden Jahren hatten die Admins Anlass zur Sorge, 
dass die Teilnahme an den DESC Turnieren kontinuierlich rückgängig 
sein könnte, aber durch neu gefasste Turnierangebote und geeignete 
Werbemaßnahmen sowie gewiss auch durch unbeeinflusste, glückliche 
Schwankungen des "Publikumsgeschmacks" ist es gelungen, diesen 
Trend umzukehren. 

Manche Turnierformen gaben den Veranstaltern sogar manchmal ein 
offenbar trügendes Gefühl: Die Zahlen in den den 15er Turnieren (dem 
von der Partienzahl für den einzelnen Spieler größten Wettbewerben, 
also der "Königsdisziplin"), sind keineswegs rückläufig. 

Um dem Leser die Übersicht zu wahren, ließ ich die Jahre 2005 - 2007 
hier weg; sie sind aber natürlich auf der DESC Homepage jederzeit und 
weltöffentlich zu betrachten. 

Hier und da scheinen völlig unvermutete Verlagerungen stattzufinden; 
so steigt die Zahl der Gardeschweizer ganz erfreulich an, während es 
aber zugleich weniger Siegertypen im DESC zu geben scheint; wie 
man sieht, ist die Frequenz der Siegerturniere rückläufig, was sich 
natürlich ändern sollte, siehe auch den Aufruf von Joerg Kracht in 
seinem heutigen Bericht. 

Möglicherweise wird der Sieger irgendeines Turniers zukünftig ab und 
an einen zur Anmeldung ermunternden Zuruf des DESC Werbechefs 
erhalten. Und wenn das nicht hilft, müssen wir eben zahlen oder Gewalt 
anwenden ... 

Anmeldungen DESC Turniere / optimiert für Courier New 
= = = = = = = = = = = = = 
3er-: ... 143 in 2004 : 171 in 2007 : 139 in 2008 :. 98 in 2009 
4er-: ... 114 in 2004 : 131 in 2007 : 124 in 2008 :. 92 in 2009 
5erU1800: ./. in 2004 :. 51 in 2007 :. 36 in 2008 :. 31 in 2009 
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 
SE-: ..... 94 in 2004 : 111 in 2007 :. 90 in 2008 : 113 in 2009 
SZ-: ..... 40 in 2004 :. 49 in 2007 :. 65 in 2008 :. 56 in 2009 
15er-: ... 36 in 2004 :. 69 in 2007 :. 63 in 2008 :. 79 in 2009 
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 
Themat.-: 142 in 2004 : 101 in 2007 :. 38 in 2008 :. 72 in 2009 
K.O.-: .. 119 in 2004 :. 63 in 2007 :. 46 in 2008 :. 71 in 2009 
Siegert.:  60 in 2004 :. 70 in 2007 :. 69 in 2008 :. 44 in 2009 
Garde-CH:  88 in 2004 :. 88 in 2004 :. 23 in 2008 :. 61 in 2009 
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 
alle : .. 934 in 2004 : 863 in 2007 : 693 in 2008 : 717 in 2009 
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 
VM (MOp):  26 in 2004 :. 28 in 2007 :. 23 in 2008 :. 32 in 2009 
Open(Einz.)97 in 2004 : 110 in 2007 : 147 in 2007 : 146 in 2009 
Meistersc. 72 in 2004 : 119 in 2007 : 115 in 2008 : 107 in 2009 
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 
Pokal: ... 64 in 2004 :. 64 in 2007 :. 64 in 2008 :. 64 in 2009 
Liga : .. 118 in 2004 : 119 in 2007 :. 95 in 2008 :. 95 in 2009 
Sommer: . ./. in 2004 :. 38 in 2007 :. 44 in 2008 :. 44 in 2009 
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 

http://www.desc-online.de/auswertung/statistik.htm 
http://www.desc-online.de/auswertung/statistik7.htm 
http://www.desc-online.de/auswertung/statistik8.htm 
http://www.desc-online.de/auswertung/statistik9.htm 

Michael Schirmer: Der (hier schon bereinigte) "Ausreißer" auf der 
Homepage in der VM2004 (104) beruhte darauf, dass der damalige 
"Chef-Statistiker" Hermann Brunner wohl die Spieler gezählt hatte, 
während später die Zahl der Mannschaften angegeben wurde. Also 
musste dort 26 statt 104 stehen. Auch die Zahl zur Liga 2007 war 
nicht richtig. Dort musste die Zahl 119 ausgewiesen werden. 

Jedenfalls auch von mir und allen Admins in großes Dankeschön an 
Winfried für seine tolle Arbeit, nicht nur bezogen auf die Erstellung 
dieser Statistik! Micha Schirmer 



08. DESC Mitglieder im steten Hin & Her der Gezeiten 

Die Datenbank gibt an: Keiner rein, keiner raus. Keine Veränderung. 
Das vermittelt doch das Gefühl von Sicherheit. Ich weiß von einem 
Neueintritt, aber die Datenbank noch nicht ... ätsch. 



09. Ralf Mulde: Der DESC gegen den IECC 

Wir führen weiterhin mit 3:2 bei mittlerweile 23 Remisen. Das ist ein 
recht hoher Prozentsatz unentschiedener Partien, aber so ist das eben 
manchmal; alle Partien waren voll und mit großem Kampfeswillen 
ausgespielt. Die neuesten Ergebnisse steuerten Sergej Zielinski mit 
jeweils einem Remis gegen Henri Muller und Udo Dietrich mit dem 
nämlichen Resultat gegen Francisco Pessoa bei. 

"Wenn beide Seiten keinen Fehler machen, und das kann auf höchstem 
Niveau passieren, ist ein Remis das logische Ergebnis." Peter Leko. 
http://www.chessbase.de/nachrichten.asp?newsid=3567 
Das Interview aus der Zeit seines Wettkampfes mit Kramnik ist heute 
wieder recht interessant und zur gelegentlichen Lektüre empfohlen. 

15 Begegnungen laufen noch ... wenn ich addiere, komme ich auf 42; 
das deutet darauf hin, dass meine Statistik korrekt ist. Bei einem so 
knappen Stand im Wettkampf kann natürlich noch alles mögliche in 
den 15 Partien geschehen, es bleibt also außerordentlich spannend! 

T10301W Habermehl, ger 2486 .... : Cossmann, lux 2417 ...... läuft 
T10301B Cossmann, lux 2417 ..... : Habermehl, ger 2486 ..... läuft 
T10302W Krueger, ger 2476 ...... : Glotz, ger 2388 ...... 0.5:0.5 
T10302B Glotz, ger 2388 ....... : Krueger, ger 2476 ..... 0.5:0.5 
T10303W Petkov, scg 2400 ....... : Luecke ger 2354 ........ läuft 
T10303B Luecke, ger 2354 ....... : Petkov, scg 2400 ...... 0.5:0.5 
T10304W Mayer, chi 2388 ....... : Quednau, ger 2308 ... 0.0:1.0 
T10304B Quednau, ger 2308 .... : Mayer, chi 2388 ...... 0.5:0.5 
T10305W Pessoa, por 2386 .... : Dietrich, ger 2289 ......... läuft 
T10305B Dietrich, ger 2289 ........ : Pessoa, por 2386 ..... läuft 
T10306W Zoubkov, rus 2350 ... : Gappel, ger 2286 ......... läuft 
T10306B Gappel, ger 2286 ........ : Zoubkov, rus 2350 .. 0.5:0.5 
T10307W Sakic, scg 2341 ...... : Gburek, ger 2284 ..... 0.5:0.5 
T10307B Gburek, ger 2284 ...... : Sakic, scg 2341 ..... 0.5:0.5 
T10308W Djuric, scg 2316 ........ : Dorer, ger 2281 ...... 0.5:0.5 
T10308B Dorer, ger 2281 ....... : Djuric, scg 2316 ....... 1.0:0.0 
T10309W Hosch eng 2298 ...... : Pilz, ger 2200 ........ 0.5:0.5 
T10309B Pilz, ger 2200 ......... : Broyles, eng 2298 ..... 0.5:0.5 
T10310W Ingersol, usa 2295 ...... : Bischof, ger 2239 .... 0.5:0.5 
T10310B Bischof, ger 2239 ..... : Ingersol, usa 2295 ..... 0.5:0.5 
T10311W Wosch, ger 2283 .......... : Weber-W., ch 2212 .. 0.5:0.5 
T10311B Weber-W., ch 2212 ... : Wosch, ger 2283 ......... 0.5:0.5 
T10312W Stilman, uru 2278 ..... : Litz, ger 2195 .......... 0.5:0.5 
T10312B Litz, ger 2195 ........... : Stilman, uru 2278 .... 0.5:0.5 
T10313W Alvarez V., arg 2271 : Zschoch, ger 2187 ..... läuft 
T10313B Zschoch, ger 2187 .... : Alvarez V, arg 2271  läuft 
T10314W Trofimov, rus 2261 ... : Markus, ger 2186 ...... 1.0:0.0 
T10314B Markus, ger 2186 ....... : Trofimov,  rus 2261 . 0.0:1.0 
T10315W Muller, bel 2260 ........ : Krammer, ger 2174 ..... 0.5:0.5 
T10315B Krammer, ger 2174 ...... : Muller, bel 2260 ....... 0.5:0.5 
T10316W Prevenios, gre 2254 ... : Schmidt, ger 2173 ....... läuft 
T10316B Schmidt, ger 2173 ...... : Prevenios, gre 2254 .... läuft 
T10317W Muller, bel 2260 ........ : Zielinski, ger 2166 ... 0.5:0.5 
T10317B Zielinski, ger 2166 .... : Muller, bel 2260 ....... 0.5:0.5 
T10318W Amos, ger 2221 .......... : Pluemmer, ger 2140 ........ läuft 
T10318B Pluemmer, ger 2140 ....... : Amos, ger 2221 ........... läuft 
T10319W Simmelink, ned 2192 ...... : Gretencord, ger 2125 .. 0.5:0.5 
T10319B Gretencord, ger 2125 ... : Simmelink, ned 2192 ..... 1.0:0.0 
T10320W Vujadinovich, scg 2180 .. : Dorka, ger 2179 ...... 0.5:0.5 
T10320B Dorka, ger 2179 ....... : Vujadinovich, scg 2180 ... läuft 
T10321W Dvoinikov, rus 2172 .... : Nittel, ger 1931 ..... läuft 
T10321B Nittel, ger 1931 .... : Dvoinikov, rus 2172 ..... läuft 



10.) Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen > 

Sehenswert war, was sich schon in der ersten Runde im Aeroflot Open 
in Moskau ereignete; wen kümmert schon ein Damenopfer ... 

Rachmanow,Ale, (2591) - Nepomniaktschi (2658),Moskau'10 [A57] 
1.d4 Nf6 2.c4 c5 3.d5 b5 4.cxb5 a6 5.b6 e6 6.Nc3 exd5 7.Nxd5 Nxd5 
8.Qxd5 Nc6 9.e4 Be7 10.Bc4 0–0 11.Nf3 Rb8 12.Bd2 Rxb6 
13.Bc3 Nb4 14.Qd2 Bb7 15.0–0–0 Bxe4 16.Qxd7 Bg5+ 
17.Nxg5 Qxg5+ 18.Rd2 Bg6 19.Re1 Rbb8 20.g3 Qh5 21.a3 Rbc8 
22.f4 Qf3 23.Qd6 Rce8 24.Rxe8 Rxe8 25.axb4 cxb4 26.Qe5 Qh1+ 
27.Rd1 Rxe5 28.Bxe5 1–0 

Man ist sich nicht ganz einig, ob der Komponist Frederic Chopin am 
22.Feb. oder am 1.März 1810 geboren wurde, so etwas kommt oft vor. 
http://www.fr-online.de/fr/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2338786_Frederic-Chopin-Der-verschwindende-Romantiker.html 

Gibt es eigentlich eine Verbindung zwischen diesem Romantiker und 
dem Schachspiel? Ich nahm an, zuerst auf den Pianisten Taimanow 
zu stoßen, aber es kam anders und sogar noch viel besser. 

Der französische Fernschachspieler Philippe Chopin wird wohl nichts 
mit dem Musiker zu tun haben, aber seine Partien sind interessant: 

Chopin (2402) - Iotov (2460), 28.Wch sf04 ICCF 2004 [B67] 
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 Nc6 6.Bg5 e6 7.Qd2 a6 
8.0–0–0 Bd7 9.f4 b5 10.Bxf6 gxf6 11.Kb1 Qb6 12.Nxc6 Bxc6 13.f5 b4 
14.Ne2 Bxe4 15.fxe6 Rc8 16.Nd4 fxe6 17.Bd3 Qxd4 18.Bb5+ axb5 
19.Qxd4 Bxc2+ 20.Ka1 Bxd1 21.Rxd1 Kf7 22.Qxb4 Rc5 23.Re1 Be7 
24.Qb3 Rd5 25.Qh3 Rf5 26.a3 h5 27.Ka2 Rg8 28.Rc1 Rfg5 29.Rc7 f5 
30.g3 Kf6 31.Rb7 Rc8 32.Rxb5 Rc4 33.Rb8 d5 34.Rh8 Kg6 
35.Qg2 Bf6 36.Rg8+ Bg7 37.Qf2 Re4 38.b4 Kf7 39.Rd8 Rgg4 
40.Qa7+ Kg6 41.Kb3 Kh6 42.Re8 Rg6 43.Ka4 Bd4 44.Qe7 Bb2 
45.Kb5 Bg7 46.Qd7 Bd4 47.Re7 Kg5 48.Qe8 Kh6 49.Qf7 Bg7 
50.a4 h4 51.gxh4 d4 52.Qe8 Re5+ 53.Kc4 f4 54.a5 f3 55.h5 Rxh5 
56.Rxe6 Bf6 57.Qf8+ Kg5 58.Qa8 Rxh2 59.Qxf3 Rc2+ 60.Kd5 Rc8 
61.Ke4 Rf8 62.b5 Kh4 63.Qxf6+ Rgxf6 64.Rxf6 Rxf6 65.Kxd4 1–0 

Chopin (2226) – Oortwijn (2211), IECG corr 2002 [B81] 
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be3 e6 7.g4 h6 
8.Bg2 Nc6 9.h3 Ne5 10.Qe2 Qc7 11.0–0–0 Bd7 12.f4 Nc4 13.Kb1 e5 
14.Nf5 Rc8 15.Bc1 Na3+ 16.Ka1 b5 17.Qd3 Be6 18.Nxd6+ Bxd6 
19.Qxd6 Qxd6 20.Rxd6 Nxc2+ 21.Kb1 Na3+ 22.bxa3 Rxc3 
23.fxe5 Nd7 24.Rhd1 Rc8 25.Rxa6 Nc5 26.Rad6 0–0 27.Bb2 Rc7 
28.R6d4 Na4 29.Bf1 Nc3+ 30.Bxc3 Rxc3 31.Kb2 Rf3 32.R4d3 Rf2+ 
33.R3d2 Rf3 34.Rd8 Rxd8 35.Rxd8+ Kh7 36.Bxb5 Rxh3 37.a4 Rh2+ 
38.Ka3 Rxa2+ 39.Kb4 Rb2+ 40.Kc5 Ra2 41.Kb6 Bxg4 42.a5 Be2 
43.Bxe2 Rxe2 44.Rd5 1–0 

Wer Spanisch kann, findet hier einen kommentierten Chopin: 
http://www.inforchess.com/estudios/a/a45_01g0.htm 
Der Mann scheint bis vor kurzem auch eine eigene Website gehabt zu 
haben, aber der Zugriff scheitert mittlerweile. 


Die Geschichte von Reuben Fine oben in der Pyramide, nach der 
Isaac Leopold Rice in seiner Initialpartie zu seinem Königsgambit den 
angegriffenen Springer e5 glatt eingestellt hatte, sollte uns aber nicht 
vermuten lassen, dass dieser „Amateur“ ein bloßer Patzer war. Hier ist 
er gegen den damaligen Vizeweltmeister Zukertort keinesfalls nur 
zufällig erfolgreich: 

Zukertort,Joh.Herm. – Rice,Isa.Leop. New York, 10.11.1883 [C32] 
1.e4 e5 2.f4 d5 3.exd5 e4 4.Bb5+ Bd7 5.Bc4 b5 6.Bb3 Nf6 7.Ne2 Bc5 
8.d4 exd3 9.Qxd3 Qe7 10.Nbc3 a6 11.h3 O-O 12.Bd2 b4 13.Nd1 Ne4 
14.Ne3 Re8 15.d6 Bxd6 16.g3 Nc5 17.Qd5 Bc6 18.Qxf7+ Qxf7 
19.Bxf7+ Kxf7 20.Rg1 Ne4 21.c3 Bc5 22.Nd4 bxc3 23.bxc3 Nxc3 
24.Bxc3 Rxe3+ 25.Kd2 Re4 26.Kd3 Bd5 27.Rae1 Rxe1 28.Rxe1 Bxd4 
29.Kxd4 Bxa2 30.Kc5 Nd7+ 31.Kc6 Nf6 32.Bxf6 Kxf6 33.Kxc7 a5 
34.g4 a4 35.Kb6 Bb3 36.Kb5 Rb8+ 37.Ka5 a3 38.Ka6 a2 39.Ra1 Bc4+ 
0-1 ... Quelle: 
http://historicalbiographies.suite101.com/article.cfm/isaac_l_rice_entrepreneur_and_chess_master 

Zukertort,Joh.Herm. – Rice,Isa.Leop. New York, 26.08.1884 [C25] 
1.e4 e5 2.Nc3 Nc6 3.f4 Bc5 4.fxe5 Bxg1 5.Rxg1 Qh4+ 6.g3 Qxh2 
7.Rg2 Qh3 8.d4 d6 9.exd6 cxd6 10.Bf4 Bg4 11.Qd2 Bf3 12.Rf2 Qh5 
13.Bxd6 Rd8 14.e5 Nge7 15.Qf4 Bd5 16.Be2 Qg6 17.O-O-O h6 
18.Rdf1 Rd7 19.Bg4 Be6 20.Bxe6 Qxe6 21.Qxf7+ Qxf7 22.Rxf7 Nxd4 
23.Nd5 Ndf5 24.R1xf5 Nxf5 25.Rxf5 Kd8 26.c4 b6 27.Bf8 Ke8 
28.e6 Rxd5 29.cxd5 Rxf8 30.Rxf8+ Kxf8 31.d6 g5 32.g4 1-0 

Der 22.Februar 1732 ist der in den USA als Feiertag begangene 
Geburtstag George Washingtons. Mehr zu dem Mann aus Virginia: 
http://www.stefanjacob.de/Praesidenten/Praesidenten.php?Praesident=Washington_G 

Eine direkte Verbindung des ersten Präsidenten der USA zum Schach 
gibt es nicht, aber immerhin ein nach ihm benanntes Open: 

Most,Eric M (2049) - Kaufman,Lawrence (2444) [C36] 
6. George Washington Open: Georg Sterling, VA (5), 14.06.2009 
1.e4 e5 2.f4 d5 3.Nf3 exf4 4.exd5 Nf6 5.Bb5+ c6 6.dxc6 Nxc6 
7.d4 Bd6 8.0–0 0–0 9.c3 Bg4 10.Be2 Nd5 11.Qb3 Re8 12.Qxd5 Rxe2 
13.Nbd2 Qe7 14.Nc4 Rd8 15.Nxd6 Rxd6 16.Qb5 Rg6 17.Bxf4 Bxf3 
18.Rxf3 Rgxg2+ 19.Kf1 Qe4 20.Qh5 Rxb2 21.Re1 Rgf2+ 0–1 
http://www.vachess.org/gwopen.htm 

Kurz wieder zurück zu Mr. Rice und seinem straff gescheitelten Gambit: 

Neil McDonald erwähnt das Rice Gambit in seinem Buch „The King's 
Gambit“. A modern view of a swashbuckling opening“, Batsford Ltd., 
London 1998, schon überhaupt nicht mehr und bringt ausschließlich die 
klare Hauptvariante 8.d4! statt 8.O-O an den Mann. 

Erwähnenswert ist an dem Buch vor allem, dass der Leser auf S.62/63 
auf die breit angelegte Analyse unserer beiden Freunde Leisebein und 
Baer, Fernpartie 1996, 1-0 (15) trifft; unklar bleibt, in welchem Rahmen 
die Partie stattfand und um welchen Baer es sich eigentlich handelte. 

Das Rice Gambit wird heute nicht mehr gespielt. Einerseits zieht man 
heute sowieso schon viel mehr 6.d4 als 6.Bc4 und zweitens eben 8.d4 
statt der Rochade. Immerhin tauchten doch noch drei (moderne) 
Unentwegte auf, die im Fernschach damit hantierten, mit verteilten 
Ergebnissen, wie wir sehen werden. 

van der Kemp – Fijlstra, corr NLD Cup 1995 [C39] 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 6.Bc4 d5 7.exd5 Bd6 
8.0–0 Bxe5 9.Re1 Qe7 10.c3 Nh5 11.d4 Nd7 12.Qxg4 Bxd4+ 
13.Kf1 Ng3+ 14.Qxg3 fxg3 15.Rxe7+ Kxe7 16.cxd4 Nb6 17.Bb3 Bf5 
18.Bf4 Kd7 19.Nd2 Rhg8 20.Nf3 Bd3+ 21.Kg1 f6 22.Rc1 Rac8 
23.Be5 Be4 24.Bxf6 Bxd5 25.Bc2 h6 26.Bf5+ Be6 27.Bh7 Rcf8 
28.Bxg8 remis 

Wollmann – Zehm, corr 1992 [C39] 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 6.Bc4 d5 7.exd5 Bd6 
8.0–0 Bxe5 9.Re1 Qe7 10.c3 Nh5 11.d4 Nd7 12.Qxg4 Ndf6 
13.Qd1 Ng4 14.Bb5+ Kf8 15.Rxe5 Nxe5 16.Qxh5 Ng4 17.Bd2 Qf6 
18.Na3 Ne3 19.Bxe3 fxe3 20.Rf1 Qg6 21.Qf3 Bg4 22.Qxe3 Rg8 
23.d6 cxd6 24.Bc4 Be6 25.Qf3 Bxc4 26.Nxc4 Rd8 27.h5 Qe6 
28.d5 Qe7 29.Ne3 Rd7 30.Ng4 Rxg4 31.Qxg4 Qe3+ 32.Kh1 Rc7 
33.Qe6 Qg3 34.Rf3 Qh4+ 35.Kg1 Re7 36.Qxd6 Qe1+ 37.Kh2 Qe5+ 
38.Qxe5 Rxe5 39.c4 Rxh5+ 40.Rh3 Re5 41.a4 h5 42.a5 Ke8 
43.Rb3 Re4 44.Rxb7 1-0 

Lorenz,K – Knorr,B, corr 1991 [C39] 
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 6.Bc4 d5 7.exd5 Bd6 
8.0–0 Bxe5 9.Re1 Qe7 10.c3 Nh5 11.d4 Nd7 12.dxe5 Qxh4 13.e6 Nb6 
14.Bb5+ Ke7 15.b3 fxe6 16.Ba3+ Kf7 17.dxe6+ Bxe6 18.Qe2 Qf6 
19.Bc5 Ng3 20.Qf2 Qh6 21.Qd4 Rhd8 22.Qe5 Rac8 23.c4 Rd3 
24.Nc3 Qh1+ 25.Kf2 Rf3+ 26.gxf3 Qh2# 0-1 


Den ungezählten Heerscharen feministischer Historikerinnen in den 
80er und 90er Jahren, die sich biographisch auf jedes weibliche Wesen 
stürzten, das irgendwann einmal im Kampf gegen stete männliche 
Vorherrschaft Herausragendes leistete, ist eine aus der Welt des Schachs 
entgangen, die heute Geburtstag gehabt hätte. 

Edith Elina Helen Winter-Wood Baird, bekannt als Edith Baird, war 
eine  englische  Schachkomponistin. 

Die am 22. Feb. 1859 als Edith Elina Helen Winter-Wood und damit als 
Teil einer berühmten Familie geborene Britin veröffentlichte unter einem 
deutlich männlichen Namen (sonst wäre sie vielleicht nicht gedruckt 
worden), nämlich als Mrs. William James Baird. 

Die Problemkomponistin starb am 1. Feb. 1924 in Paignton. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Baird 


Malmgren,Harald V. – Keres,Paul, SVE-EST corr, 1933/35 [D05] 
1.d4 d5 2.Nf3 c5 3.e3 Nf6 4.Nbd2 Nc6 5.c3 Ne4 6.Nxe4 dxe4 
7.Nd2 cxd4 8.exd4 e5 9.dxe5 Bf5 10.Qa4 a6 11.Nxe4 b5 12.Qc2 Nxe5 
13.Nd6+ Bxd6 14.Qxf5 0–0 15.Be2 b4 16.c4 Qa5 17.b3 Nxc4 
18.Qxa5 Nxa5 19.0–0 Be5 20.Rb1 Nc6 21.Be3 Nd4 22.Bc4 Nc2 
23.Bc5 Rfc8 24.Bd5 Rab8 25.Ba7 Rb5 26.Rbd1 Bd4 27.Bxf7+ Kxf7 
28.Bxd4 Ra5 29.Bb6 Rxa2 30.Rd7+ Kg8 31.Bd4 Nxd4 32.Rxd4 a5 
33.h3 h6 34.Re1 Rc7 35.Rf4 Rb7 36.h4 a4 37.Ree4 axb3 
38.Rxb4 Raa7 0–1 


139 Jahre wäre er heute geworden, der Fritz Carl Anton Englund, 
geb. 22.Feb.1871 in Vastervik, Schweden, am 14.Jan.1933 vermutlich 
in Stockholm  verstorben. Der Schwede spielte zwar in internationalen 
Turnieren, konnte die Weltelite aber niemals gefährden. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Carl_Anton_Englund 

Er war der Namensgeber des ulkigen Englund Gambits (1.d4 e5 und 
nun auf 2.dxe5 zumeist 2. ... Nc6 (?), das anscheinend nach ihm 
benannt wurde, weil er für ein entspr. Thematurnier das Geld auf den 
Tisch legte. 

Der eigentliche "Erfinder" dieser (bitte nicht nachmachen!) Spielweise 
war wohl der Engländer / Australier Henry Charlick, geb. 8.Juli 1845 
in London, gest. am 26.Juli 1916 in Adelaide; nunja, was hatte man 
gegen Ende des 19.Jh. auf der Gefängnisinsel Australien auch schon 
Besseres zu tun, als sich so ein irres Gambit auszudenken? 

Charlick wollte nach dxe5 mit 2. ... d6 fortsetzen, um die von Weiß, 
wie er meinte, angestrebte geschlossene Stellung zu verhindern. 
Heutzutage nennt man 1.d4 e5 Englund Gambit und nach 2.dxe5 d6 
wird das Ganze, anscheinend etwas ungerecht, Blackburne Hartlaub 
Gambit genannt. 

Gespielt wird heute allerdings zumeist statt 2. .. d6 (wenn überhaupt) 
2. ... Nc6 3.Nf3 Qe7, allerdings erweist es für Schwarz oft als ziemlich 
unangenehm, wenn Weiß auch noch unter ständiger Entwicklung („... 
unter ständigem Rühren ...“) den Gambitbauern zurückgibt und dazu 
auch stets die Möglichkeit Nb1-c3-d5(b5) im Arsenal behält. 

Nach 2. ... d6 gilt heute jedenfalls 3.Nf3 Bg4 4.Bg5! Qd7 5.exd6 Bxd6 
6.Nbd2 als für Weiß klar vorteilhaft. 

Englund aber musste man in seinen Partien durchaus ernst nehmen, 
denn er hatte auch noch andere Eröffnungen parat als diesen Quatsch: 

Kieseritsky - Englund, Barmen-A (11) 1905 [D32] 
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nc3 c5 4.cxd5 exd5 5.Nf3 Nf6 6.Bg5 Be6 7.e3 Nc6 
8.Qb3 Qb6 9.Qxb6 axb6 10.Bxf6 gxf6 11.Nb5 Kd7 12.a3 c4 
13.Rd1 Ra5 14.Nc3 f5 15.g3 b5 16.Bh3 Be7 17.O-O b4 18.axb4 Nxb4 
19.Ne5+ Kc7 20.Kg2 Rha8 21.Nf3 Nd3 22.Rb1 b5 23.Ne5 Nxe5 
24.dxe5 b4 25.Ne2 Bc5 26.Rfd1 Kc6 27.Kf3 Ra2 28.Rdc1 Kb5 
29.Re1 h6 30.Kf4 f6 31.exf6 Bd6+ 32.Kf3 Bd7 33.Red1 Kc5 
34.Nd4 Be5 35.f7 Rf8 36.Kg2 Rxf7 37.Kf1 Rf8 38.Ke1 Bxd4 
39.Rxd4 Ba4 40.Rd2 Bb3 41.Bg2 Rd8 42.Bh3 c3 43.Rc1 d4 
44.bxc3 bxc3 45.Rxa2 Bxa2 46.exd4+ Kb4 47.Bxf5 Rxd4 
48.Rd1 Rc4 49.Rd6 h5 50.Kd1 Rc5 51.Bg6 Bb3+ 52.Kc1 Re5 
53.Rd4+ Kc5 54.Re4 Rd5 55.Re1 Rd2 56.h3 Rxf2 57.Bxh5 Ra2 
58.Bg6 Kb4 59.Re4+ Ka3 60.Re8 Rg2 61.Ra8+ Ba4 
62.Rxa4+ Kxa4 63.g4 Rh2 64.h4 Rxh4 65.Kc2 Kb4 66.Bf5 Rh2+ 
67.Kc1 Rg2 68.Be6 Re2 69.Bf5 Kb3 0-1 


Die Botwinnik Variante im Slawen ist ein sehr scharfes Abspiel, das 
aller Logik zu widerstreben scheint. Schwarz verliert einen Bauern, 
sein Königsflügel ist zerknautscht und sein König muss deshalb zum 
auch nicht gerade verlockenden Damenflügel gehen. 

Dessen ungeachtet bleibt der Nachziehende oft erfolgreich, indem ihm 
seine aktiven Figuren und seine Bauernmasse am Damenflügel helfen. 

In der folgenden Partie opfert Weiß seine Dame für Läufer & Springer, 
und zusammen mit einem äußerst starker Freibauern erhält er dafür 
mehr als genug Kompensation. Es war „die“ Partie im Aeroflot Open. 
[ IM Malcolm Pein - Saturday 13th February 2010 ] 
http://www.chess.co.uk/twic/malcolmpein/mcshane-braves-the-moscow-winter 

Zhou Jianchao (2632) - Papin (2548, ), Aeroflot Op (2) 2010 [D44] 
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 Nf6 4.Nc3 e6 5.Bg5 dxc4 6.e4 b5 7.e5 h6 
8.Bh4 g5 9.Nxg5 hxg5 10.Bxg5 Nbd7 11.exf6 Bb7 12.g3 c5 13.d5 Qb6 
14.Bg2 0–0–0 15.0–0 b4 16.Na4 Qb5 17.a3 Nb8 18.axb4 cxb4 
19.Qd4 Nc6 20.dxc6 Rxd4 21.cxb7+ Kb8 22.Be3 e5 23.b3 c3 
24.Rfd1 Bh6 25.Bxd4 exd4 26.Rxd4 c2 27.Rc4 c1Q+ 28.Raxc1 Bxc1 
29.Rxc1 Rd8 30.h4 Qf5 31.Rc6 Qb1+ 32.Kh2 Qf5 33.Nc5 a5 
34.Ra6 Kc7 35.Ra8 1–0 


Dass sich jemand auf starker, internationaler Fernschachebene wirklich 
mattsetzen lässt, habe ich noch nie gesehen ... hier aber passiert es: 

Hansen,Mads Smith(2505) – Chopin,Ph.(2475),Malmgren.cr [D85] 
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 Bg7 4.Nf3 0–0 5.g3 d5 6.cxd5 Nxd5 7.Bg2 c5 
8.0–0 Nxc3 9.bxc3 Nc6 10.dxc5 Qa5 11.Be3 Bxc3 12.Rc1 Bg7 
13.Qb3 Qa6 14.a4 Qxe2 15.Rfd1 Qb2 16.Qb5 Qa3 17.Rd3 a6 
18.Qc4 Qb2 19.Rd2 Na5 20.Qf1 Qb4 21.Qe2 Nc6 22.Qd1 Bf5 
23.Nh4 Bg4 24.Qc2 Rad8 25.Rb1 Qc3 26.Rxb7 Rxd2 27.Qxd2 Qa1+ 
28.Qc1 Qxa4 29.Nf3 Rd8 30.Nd2 Bd4 31.Nf1 Be5 32.Bh6 Nd4 
33.Qe3 f6 34.Bf4 Nf5 35.Qe4 Rd4 36.Qb1 Rd1 37.Qb6 Bxf4 
38.gxf4 Kf7 39.c6 Be2 40.c7 Bxf1 41.Bxf1 Rxf1+ 42.Kxf1 Qd1+ 
43.Kg2 Nh4+ 44.Kh3 Qf3+ 45.Kxh4 Qxf4+ 46.Kh3 Qf3+ 
47.Kh4 g5# 0–1 

- Ralf Mulde - 

Zuletzt geändert am 08.10.2011