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Newsletter-Archiv des DESC

Newsletter 2009-10-26

Newsletter des DESC ... Nr. 43 / 2009,  Montag, 26. Okt. 2009 
- - . - - . - - . - - . - - . - - . 

01. Admins: Wahlen ... Mitarbeiter ... Chancen 
02. Friedrich Irmer: Pyramiden & Stonehenge 
03. Josef Schmitz: Mannschaftspyramide 
04. Admins: Neue & vorübergehend entfleuchte Mitglieder 
05. Hans-Joachim von der Heydt, Open 2007 (Gruppe G) 
06. Helmut Hirscheider: Meisterschaft 2008, Semifin. Rd.2, Gr. 2 
07. Winfried Verbesek: Meisterschaft 2009, Runde 1, Gruppe 2 
08. Josef Schmitz: Gardeschweizer 
09. Hans Krebs: Die Dreier D0590 und D0583 
10. Josef Schmitz: Einzelspiele 
11. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen > 

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Leider nicht zu ändernder Redaktionsschluss ist Sonntag um 20:00 h. 
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01. Admins: Wahlen ... Mitarbeiter 

Es wird gewählt. So viel steht fest. Die meisten Fragen der erregten 
Weltöffentlichkeit werden hier beantwortet: 
http://www.desc-online.de/wahlen/2009/index.php 

Es gibt zum Glück schon einen oder mehere Interessenten für die von 
Frank Wagner aus beruflichen Gründen nicht mehr weiter zu führende 
Mitgliederverwaltung. 

=> Aber: Alles das kann noch mehr werden! 

Wenn Du Deinen eigenen Namen, warum auch immer, hier noch nicht 
findest: http://www.desc-online.de/wahlen/2009/kandidaten.php , ist 
es jetzt an der Zeit, diesen Irrtum zu korrigieren! Engagiere Dich für 
Deinen Verein! Bewirb Dich ... ein Ruf wird kommen. 


02. Friedrich Irmer: Pyramiden, Stonehenge 
... prähistorische (Schach) Computer? 

Was wäre eine Woche ohne Neuzugang in der Pyramide? 

Richtig : Auch diese Woche hat sich wieder ein Spieler ein Herz 
gefasst und will die ungeheuren Strapazen auf sich nehmen: Herzlich 
willkommen,  Hans-Christian Koehler! Und wie ein alter Profi ist er 
mit seinem Platz auf Ebene 15 nicht zufrieden und forderte mit seiner 
Anmeldung gleich Stefan Warnest auf Ebene 9 zu einer Partie heraus. 
Ab dem 08.11.2009 beginnt für sie die Bedenkeit. 

Wie beim Pony-Express: weder Unwetter noch Indianerüberfälle, 
keine Überschwemmungen oder Urlaub können einen echten 
Pyramidenspieler aufhalten - - Die Herausforderung muss raus! Und 
so erreichte Christian Wrede neben Grüßen aus dem Urlaub auch die 
Herausforderung von Reiner Jung zur Partie P2009.114, die ebenfalls 
ab 08.11.2009 um die Positionen auf Ebene 6 und 8 ausgespielt wird. 

Weil heute keine bedeutenden Geburtstage anstehen, nur der kurze 
Hinweis: Am 26. Okt. 1881 kam es zur wohl berühmtesten Schießerei 
im Wilden Westen - dem nur 30 Sek. dauernden Gunfight At The O.K. 
Corral zwischen den Earps & Doc Holliday auf seiten des Gesetzes 
und den Clantons & McLaurys als Bösewichter. 

Filmfreunde kennen den 1957 erschienenen Film von John Sturges mit 
Burt Lancaster als Wyatt Earp, Kirk Douglas als Doc Holliday, Dennis 
Hopper als Billy Clanton und DeForest Kelley als Morgan Earp. 

Letzterer erkannte, dass Schießereien keine große Zukunft haben und 
heuerte deshalb auf der NCC 1701 (auch als USS Enterprise bekannt) 
als Bordarzt an. 

Zur selben Zeit aber standen sich auf der anderen Seite des Atlantiks 
Mensch & Maschine gegenüber und spielten eine Partie Königsgambit 
[... was auch sonst, Friedrich ...! Hm, ob dieser Marriott wohl etwas 
mit der heutigen Hotelkette zu tun hatte? -rm-] : 

Mephisto (Automaton) – Marriott, London 1881 
1.e4 e5 2.f4 d5 3.exd5 e4 4.Bb5+ c6 5.dxc6 bxc6 6.Bc4 Nf6 7.d4 Bd6 
8.Ne2 O-O 9.O-O Qc7 10.h3 Nbd7 11.Ng3 Bb7 12.Nc3 Rfe8 
13.Nf5 Nb6 14.Bb3 Rad8 15.Qe1 Qd7 16.Nxd6 Qxd6 17.Ne2 Ba6 
18.c3 Bd3 19.f5 c5 20.Bf4 Qc6 21.Rc1 Qb5 22.Bc7 Bxe2 
23.Bxd8 Rxd8 24.c4 Bxc4 25.Bxc4 Nxc4 26.dxc5 Qxc5+ 27.Kh1 Qd4 
28.Qb4 Nh5 29.Rfd1 Qxd1+ 30.Rxd1 Rxd1+ 31.Kh2 Nb6 32.Qe7 Nf6 
33.Qxa7 Nbd7 34.b4 h5 35.b5 Kh7 36.a4 Ne5 37.Qe7 Nd3 38.b6 Nf2 
39.b7 h4 40.g3 Rd2 41.b8=Q N2g4+ 42.Kg1 Rd1+ 43.Kg2 Rd2+ 
44.Kg1 Rd1+ remis 

Bei diesem Mephisto handelt es sich eben nicht um eine in die ferne 
Vergangenheit geschickte Version eines Schachcomputers, der erst / 
schon seit 1983 von der Firma Hegener & Glaser hergestellt wird. 
[Vielleicht aber um eine von Gustav Gründgens verkörpert Mephisto 
Version eines Schachspielers ...? Oh, sorry: Schwarz/Weiß-Film. -rm-] 

Es war eine von Charles Geoffrey Gumpel 1876 nach dem Vorbild 
des "Schachtürken" gebaute Maschine, die von Isidor von Gunsberg 
aus einem Nebenraum bedient wurde. Mephisto nahm sogar an einem 
Schachturnier in London 1878 teil, worauf der irische Meister George 
MacDonnell sich vom Turnier zurückzog [sehr vernünftig, tat ich in 
einem ähnlichen Fall auch -rm-]. 1883 schlug Mephisto (Gunsberg) 
sogar Tschigorin. [wohin? empörend! -rm-] 

Gumpel dachte auch darüber nach, richtige Schachautomaten auf 
Lochkartenbasis zu erstellen. Er kam aber zu dem Schluss, dass 
500.000 Milliarden Menschen ihr ganzes Leben lang Löcher in Karten 
stanzen müssten, damit alle Möglichkeiten erfasst wären. Kinder, 
wie schnell doch die Zeit vergeht - aber jetzt weiß ich wenigstens, 
warum es Großrechner heißt und es drinnen so voll ist. [klar, da sitzen 
lauter kleine Japaner drin ... -rm-] 

Schon 1890 konstruierte dann Luis Torres y Quevedo "El Ajedrecista", 
einen richtigen Automaten, der ohne menschliche Hilfe das Endspiel 
König und Turm gegen König spielen konnte. Übrigens, heute vor 82 
Jahren gründete Gustav Schickedanz in Fürth das [leider versiegende 
... -rm-] Versandhaus Quelle. 


03. Josef Schmitz: Mannschaftspyramide 

Auch wenn es hier  n i c h t  um "die Pyramiden" geht, doch ein kurzer 
Ausflug dorthin: 

Die Pyramide ist eine Bauform, meist mit quadratischer Grundfläche, 
die aus unterschiedlichen alten Kulturen bekannt ist, wie Ägypten, 
Lateinamerika, China und den Kanaren. 

Pyramiden wurden vorwiegend für Gebäude mit religiösem (Totenkult) 
und/oder zeremoniellem Charakter verwandt. Stufenpyramiden oder 
pyramidenähnliche Bauwerke wurden schon im Altertum zu ganz 
unterschiedlichen Zeiten auf verschiedenen Kontinenten erbaut. 

Forscher gehen heute davon aus, dass zwischen den verschiedenen, 
durch große geographische Distanz getrennten Kulturen keinerlei 
Verbindungen bestanden, sondern dass weit voneinander entfernt 
lebende Volksstämme diese Bauwerke völlig selbständig und 
unabhängig errichtet haben. [Eine für Karl Willi v. Baden steht auch 
noch auf dem Karlsruher Marktplatz herum. -rm-] 

Es gibt unterschiedliche Theorien über den Ursprung dieser Sitten. 
Und so ist es bei uns auch .... 

Jeder versucht halt immer eine Stufe nach der anderen hoch zu kommen 
und manchmal auch zu stolpern oder gar nach unten zu "gleiten". 

[Und wenn es doch mal in den freien Fall übergeht: Immer eine Maya 
Pyramide nehmen! Die sind kleiner als die ägyptischen. Bevor völlig 
berechtigte Nachfrage aufkommen: Ergebnisse etc. gab es eben dieses 
eine Mal nicht. -rm- ] 


04. Admins: Neue & vorübergehend entfleuchte Mitglieder 

Kaum ist Frank Wagner ein paar Tage nicht am DESC-Rechner: 
Stillstand in der Mitgliederbewegung. Heute keiner rein, keiner raus. 



05. Hans-Joachim von der Heydt, Open 2007 (Gruppe G) 

Das Open 2007 ist in der Gruppe G nun beendet und ich gratuliere 
Stefan Ewert ganz herzlich zum Turniersieg; zugleich bedanke ich 
mich bei allen Spielern für den komplikationslosen Verlauf :-) 

1.) Ewert, Stefan ....... 5.0 Pkt. 
2.) Henke, Simon ........ 4.5 Pkt. 
3.) Nittel, Christian ... 4.0 Pkt. 

4.) Gielow, Michael ..... 3.0 Pkt. 
5.) Nittschalk, Karl .... 2.5 Pkt. 
6.) Vinken, Stefanie .... 2.0 Pkt. 
7.) Ripke, Thomas ....... 0.0 Pkt. 

Wie die Einteilung der Tabelle schon zeigt, kommen Stefan Ewert, 
Simon Henke und Christian Nittel eine Runde weiter. 


06. Helmut Hirscheider: Meisterschaft 2008, Semifin. Rd.2, Gr. 2 

Im Turnier MH2008 / Rd.2 / Gr.SF02, also der Hauptrunde der DESC 
Meisterschaft 2008, genauer: des Semifinales der Gruppe 02, Runde 02, 
wurde nun nicht nur dieser Satz, sondern auch die letzte Partie beendet. 

Mit einem Sieg hätten sich Harald Fuchs mit Rolf-Dieter Liebeskind 
zusammen mit den Mädels und der Schampusflasche auf dem DESC 
Siegerpodest drängeln können, aber nach dem Remis zwang ihn die 
Firma Sonneborn & Berger auf den etwas undankbaren vierten Platz: 
So spannend kann Schach sein. [Grammatik auch ... -rm-] 

MH2008.145 Rolf-Dieter Liebeskind vs Harald Fuchs 0.5 : 0.5 
Herzlichen Glückwunsch, Rolf-Dieter und Harald! 

Folgende Spieler haben es auf das Siegerpodest geschafft: 

1.) Liebeskind, Rolf-Dieter ... 4.5 Pkt. ... 11.00 S/B 
2.) Ganzer, Michael ........... 4.5 Pkt. ... 10.25 S/B 
3.) Schmidt, Roland ........... 4.0 Pkt. ... 09.00 S/B 

4.) Fuchs, Harald ............. 4.0 Pkt. ... 08.50 S/B 
5.) Vetter, Udo ............... 2.5 Pkt. 
6.) Stoelzel, Werner .......... 1.5 Pkt. 
7.) Scheller, Dieter .......... 0.0 Pkt. 

Herzlichen Glückwunsch an den Sieger Rolf-Dieter Liebeskind, und 
auch an Michael Ganzer, Roland Schmidt und Harald Fuchs! Allen   
Teilnehmern viel Spaß & Erfolg für zukünftige Partien & Turniere! 


07. Winfried Verbesek: Meisterschaft 2009, Runde 1, Gruppe 2   

Es ist geschafft, das Turnier der 1. Rundem  M2009, Gr. 2  ist beendet. 
Erst mit der letzten Partie, mithin mit dem letzten Zug des Turniers, 
konnte Volker Schubert doch noch zum führenden Gerhard Limley 
aufschließen und egalisierte so nicht nur die Punktzahl, sondern auch 
die Feinwertung nach Sonneborn-Berger! 

Unbeschadet des unsportlichen Rücktritts von SF Kuipers hatte ich mit 
diesem Turnier keine größeren Probleme, wofür ich allen Teilnehmern 
danke. 

1.) Limley, Gerhard ........ 6,0 Pkt. .. 20,00 S/B 
1.) Schubert, Volker ....... 6,0 Pkt. .. 20,00 S/B 
3.) Behrendorf, Kurt ....... 5,5 Pkt. 

4.) Raeßler, Arndt ......... 5,0 Pkt. 
5.) Schulz, Hans-Juergen ... 4,0 Pkt. .. 11,25 S/B 
6.) Voss, Norbert .......... 4,0 Pkt. .. 11,00 S/B 
7.) Bartel, Mario .......... 3,5 Pkt. 
8.) Grott, Peter ........... 2,0 Pkt. 
9.) Kuipers, Dustin ........ 0,0 Pkt. 

Die Schachfreunde Limley, Schubert und Behrendorf haben sich 
damit für die 2. Runde der Meisterschaft 2009 qualifiziert. Ihnen gilt 
mein herzlicher Glückwunsch. Ich wünsche Euch allen weiterhin viel 
Freude und Erfolge beim Spielen im DESC. Vergesst nicht, Euch zu 
neuen Turnieren anzumelden! 


08. Josef Schmitz: Gardeschweizer 

Im Turnier GS19 sind nur noch 4 Plätze frei. Bitte schnell anmelden! 
Die Plätze sind begehrt! Und die Turnierform natürlich auch! [Die 
Plätze der Schweizer Garde im Vatikan sind auch stark gefragt: 
Aufnahmestopp. Der DESC hat zu viel Werbung gemacht. -rm-] 
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs019 


09. Hans Krebs: Die Dreier D0590 und D0583 

Das Turnier D0590 wurde beendet. Der Gewinner dieses Turniers ist 
Michael Koenig ! Herzlichen Glückwunsch Ausschlaggebend für den 
Turniersieg war die Partie Koenig - Duchêne. Michael eroberte einen 
Bauern, den er dann gegen die Regel "Alle Turmendspiele sind remis" 
gekonnt verwertete. 

1.) Koenig, Michael (1830)(NRW) ... 3.5 Pkt. 
2.) Duchêne, Klaus (Bay) .......... 2.5 Pkt. 
3.) Schirmer, Florian (NRW) ....... 0.0 Pkt. 

Auch das Turnier D0583 wurde beendet. Gewinner dieses Turniers 
sind die punktgleichen Alfred Hausner und Udo Vetter ! 

Herzlichen Glückwunsch! Die Partien untereinander endeten friedlich 
remis und gegen den spurlos verschwundenen Guenther Werner 
holten beide Kontrahenten natürlich jeweils 2 Punkte. 

1.) Hausner, Alfred (2032) (AUT) .... 3.0 Pkt. 
2.) Vetter, Udo (THU)    (1799) ......... 3.0 Pkt. 
3.) Werner, Guenther (1361) (NRW) ... 0.0 Pkt. 

Allen Teilnehmern möchte ich für den reibungslosen Ablauf dieses 
Turniers danken. Der Sieg dieses Turniers bewirkt die Qualifikation 
zu einem Siegerturnier, also nicht vergessen: Anmelden !   



10. Josef Schmitz: Einzelspiele 

Und schon wieder hat Hans Denecke ein Einzelspiel, diesmal als 
Revanche gegen Gerd Schuster, aufgenommen. Das hört ja gar 
nicht mehr auf! Weiter so! 

Und noch weitere Ergebnisse. Guckts Du hier: 
http://www.desc-online.de/turniere/einzel/index.php Mehr Info? 
Eine kurze Mail an josef@desc-online.de genügt. 



11. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen > 

Die Wyvill-Formation wird bei Euwe / Kramer, < Das Mittelspiel >, 
(neu & komplett bei Rattman, Hamburg), neben vielen anderen   
Formationen und Strategemen gut untersucht – sehr zu empfehlen! 
Ich danke Gunnar Sieber sehr, der die folgende Textpassage mühsam 
aus dem genannten Buch abgeschrieben hat. 

< Die Wyvill Formation kennzeichnet die folgende Bauernstellung: 
+ Schwarze Bauern auf a7, b6, c7, d6, e5, f7, g7, h7 ; 
+ Weiße Bauern auf a3, c3, c4, d5, e4, f2, g2, h2 . 

Soweit uns bekannt, war Wyvill der erste Spieler, der erfaßte, daß 
(diese) Bauernstellung eine besondere Behandlung erfordert (siehe 
z.B. das Turnierbuch von St. Petersburg 1914, Partie 24, Anmerkung 
zu 8...d5). Deshalb haben  w i r  diese Aufstellung "Wyvill-Formation" 
getauft.   [Und weil nur ihr das gemacht habt, sucht man sich nach 
Beispielen dazu im Internet  auch einen Wolf ... -rm-] 

Ein Vergleich mit der (...) Vorstoß-Formation fällt ohne weiteres zum 
Nachteil von Weiß aus. Er ist benachteiligt durch die Verdoppelung 
des c-Bauern, weshalb er - abgesehen von einer mitunter möglichen 
taktischen Wendung durch c4-c5 - auf dem Damenflügel nur an die 
Verteidigung denken darf. 

=> Die Aussichten für Weiß liegen deshalb ausschließlich in der 
Öffnung der f-Linie durch f2-f4. 

Wenn Schwarz also kurz rochiert hat, sind diese Aussichten mitunter 
zu realisieren und deshalb wird teilweise auch die lange Rochade 
empfohlen. Auf dem Damenflügel, der damit zum Königsflügel 
umgewandelt wird, steht der schwarze König viel sicherer, trotz der 
geöffneten b-Linie, die der Anziehende durchweg doch nicht 
ausnutzen kann, weil b6 ausreichend verteidigt ist. 

Ganz allgemein kann auch noch festgestellt werden, daß Figurentausch 
nur für den Nachziehenden vorteilhaft ist: im Endspiel wiegt die 
Schwäche der weißen c-Bauern erheblich schwerer. 

Die Stellung des schwarzen c-Bauern ist von besonderer Wichtigkeit. 
Steht er auf c5, so verringert sich die Möglichkeit für Schwarz, die 
Schwäche des weißen Doppelbauern auszubeuten. Am besten steht 
der schwarze Bauer auf c7, weil dann das Feld c5 für einen Schwarzen 
Springer zur Verfügung steht, während außerdem unter Umständen die 
c-Linie durch c7-c6 aufgebrochen werden kann. 

=> Wie man als Schwarzer NICHT spielen sollte; aus der Partie 
Capablanca - Ragosin, Moskau 1935: 

1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.a3 Bxc3+ 5.bxc3 d6 6. Qc2 0-0 7.e4 e5 
8.Bd3 c5 9.Ne2 Nc6 10.d5 Ne7? 

Hier haben wir eine Wyvill-Formation mit für Schwarz nachteiligen 
Nebenumständen vor uns, und zwar besteht der Nachteil darin, daß 

1) das Feld c5 nicht für einen Springer zur Verfügung steht, 
2) Schwarz kurz rochiert hat, 
3) kein Druck auf den weißen Doppelbauern ausgeübt werden kann, 
was er sehr wohl hätte tun können, wenn er 10...Sa5 nebst b6 und La6 
gespielt hätte. 

11.f2-f3 Nf6-d7 12.h2-h4 Nd7-b6 13.g2-g4 f7-f6 
Gibt Weiß die Möglichkeit, die g-Linie zu öffnen, hat aber andererseits 
den Vorteil, daß der schwarze König sich jetzt auf dem Damenflügel in 
Sicherheit bringen kann. [...] 

=> Schwarz bringt den Königsflügel in Verteidigungsstellung; aus der 
Partie Keres - O'Kelly, Budapest 1952: 

1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.Bg5 h6 5.Bh4 c5 6.d5 Bxc3+ 7.bxc3 e5 
8.e3 d6 9.Qc2 Nbd7 10.Bd3 Qe7 

Ein Vergleich (...) zeigt, daß Schwarz sich hier beinahe mit genau den 
gleichen Nachteilen abfinden muß. Auch hier ein schwarzer Bauer auf 
c5 und auch hier ist der weiße Doppelbauer nicht gut unter Druck zu 
setzen: ein Unterschied besteht aber - Schwarz hat noch nicht rochiert 
und das ist sehr bedeutend, wie die Folge zeigt. [...] 

=> Die Verleitung zu d4-d5 ohne Qc7-c5; aus der Partie 

Kramer - Dr.Euwe, Baarn 1949 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.e3 0-0 5.a3 Bxc3+ 6.bxc3 d6 7.Bd3 e5 
8.Ne2 b6 9.Ng3 Nc6 10.Bb2 Ba6 11.e4 Qe8 12.Qe2 Na5 

Aus der Praxis sind nur wenige Beispiel bekannt, bei denen sich in der 
Wyvill-Formation der c-Bauer noch auf c7 befindet. Der Grund liegt 
sehr nahe: um d4-d5 zu erzwingen, ist im allgemeinen das Eingreifen 
des c-Bauern nötig. Freiwillig wird Weiß den d-Bauern nur in 
besonderen Fällen vorgehen lassen. [...] > 

So weit Kramer und Euwe zur von ihnen nach Wyvill benannten 
Strategie. Mir wurde der Name Wyvill eigentlich erst durch Haije 
Kramer / Max Euwe bekannt. Die Formation kann im Nimzoinder 
oder im Winawer-Franzosen entstehen ist und durch den fehlenden 
weißen b-Bauern, einen weißen Doppelbauern auf c3/c4 und den 
weißen d-Bauern auf d4 oder d5 gekennzeichnet. Manche meinen, 
es sei erst eine Wyvill-Formation, wenn ein schwarzer Bauer auf c5 
stehe. 

Wenn es für Schwarz richtig gut läuft, bildet er auf c5 einen Vorposten 
und rochiert lang. So kann der Angriff auf die schwachen c-Bauern in 
Ruhe durchgeführt werden und nebenbei kann Schwarz auch noch die 
Öffnung einer Linie mit -f5 anstreben. Marmaduke Wyvill galt als 
Spezialist für so etwas, auch wenn ich keine Partien von ihm zu diesem 
Thema finden konnte (offenbar anders als Kramer / Euwe).   

Weiß jedenfalls sollte nicht freiwillig d5 ziehen und wenn Schwarz sich 
im Wechsel der Umstände doch zur kurzen Rochade veranlasst sieht, 
erhält Weiß ordentliches Spiel. Schwarz wird versuchen, Weiß doch 
durch -c5 und / oder -Re8 und -Qe7 mit der Drohung -exd4  zu d4-d5 
zu veranlassen und so die Schwäche c4 fühlbar zu machen. Es war 
Euwe, der für Schwarz einen zweiten Plan mit -Na5, -Ba6 nebst -Qe6 
entwickelte. ... Vergleiche als Quelle: 
http://www.exeterchessclub.org.uk/pawnform.html#RTFToC31 

Dass es mir nicht gelingt, dem Gedächtnis der Geschichte Partien von 
Wyvill zu „seinem“ positionellen Thema zu entreißen, kann daran 
liegen, dass es den Nimzoinder zu Wyvills Zeit eben noch gar nicht 
gab ... aber welche war überhaupt seine Zeit? Und wer war Wyvill? 

Erstmal ein paar Partien, so lernt man die Leute doch am besten kennen. 
Es beginnt, überraschend in einem Porträt, mit einer Niederlage: 

Wyvill,Marmaduke – Loewenthal,Johann, St. George 1856 [A03] 
1.f4 d5 2.Nf3 Nc6 3.e3 Bg4 4.Bb5 e6 5.0–0 Bd6 6.b3 Nge7 7.Bb2 0–0 
8.c4 dxc4 9.bxc4 e5 10.c5 Bxc5 11.fxe5 Bxf3 12.Rxf3 Nd4 
13.Rh3 Nxb5 14.Qc2 Bxe3+ 15.dxe3 h6 16.Nd2 c6 17.Ne4 Ng6 
18.e6 Qe8 19.Rxh6 Qxe6 20.Nf6+ gxf6 21.Rxg6+ fxg6 22.Qxg6+ Kh8 
23.Qh6+ Kg8 24.Rf1 Rae8 25.Qg6+ Kh8 26.Rxf6 Qxe3+ 27.Rf2+ Nd4 
28.Qh5+ Kg7 29.Qg4+ Kh6 30.Qh4+ Kg6 31.Qg4+ Qg5 
32.Qxg5+ Kxg5 33.Rxf8 Rxf8 34.Bxd4 b6 35.Be3+ Kf5 36.Kf2 Ke4+ 
37.Ke2 Rh8 38.Bg1 Rh4 0–1 
http://www.chessville.com/Espanol/NuestroCirculo/NuestroCirculo_168.htm 

Marmaduke Wyvill (22.Dez.1815 – 25.Jun.1896) galt neben Staunton, 
Buckle etc. als einer der Gentlemen des viktorianischen Schachs. Über 
die Bezeichnung „Gentleman“ dürfte man im Zusammenhang mit dem 
hochfahrenden und nicht nur gelegentlich beleidigenden Staunton (der 
erst viele Jahre nach seinem Tod auf der gegenüber liegenden Seite der 
Nordsee in Jan Hein Donner einen würdigen Nachfolger fand) eine 
angeregte Unterhaltung führen können, aber vielleicht war Shakespeare 
- Forscher Staunton die Ausnahme, die eben erst die Regel ausmacht. 

Ein scheuer Blick auf diesen Link http://www.wyvill.com/ gibt uns das 
(zutreffende) Gefühl, dass die Familie Wyvill historisch nicht ganz 
ohne Bedeutung gewesen sein mag. Aber dann blicken wir hierhin: 
http://en.wikipedia.org/wiki/Marmaduke_Wyvill und vor uns tut sich 
mit dem Meisterspieler Marmaduke Wyvill zugleich die Welt des 
Britischen Empire zur Zeit der Königin Victoria auf; ein wahrlich 
global umspannendes Netz damaliger Modernität, nie gesehener 
Technik (vor allem Eisenbahnen und Schiffe), aber auch der brutalen, 
versnobten Repression, all jene kalt unterdrückend, die man für unter 
sich selbst stehend hielt. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Welt sich 
in diese Richtung zurückentwickeln wird; der moderne Leviathan 
gleichsam auf freiwilligen Spuren Metternichs. 

Wyvill,Marmaduke – Anderssen,Adolf, London (6), 1851 [A10] 
1.c4 f5 2.f4 Nf6 3.Nf3 e6 4.e3 Be7 5.Be2 0–0 6.0–0 d6 7.b3 Ne4 
8.a3 Bf6 9.Ra2 a5 10.d3 Nc5 11.Nbd2 Nc6 12.d4 Ne4 13.Qc2 d5 
14.Ne5 Bd7 15.cxd5 exd5 16.Nxd7 Qxd7 17.Bb5 Be7 18.Nxe4 fxe4 
19.Bd2 Rf6 20.Rc1 Rg6 21.Qd1 Qc8 22.Qe1 Na7 23.Be2 Nc6 
24.h3 Qxh3 25.Qf2 Bh4 26.Kf1 Bxf2 27.gxh3 Bh4 28.Bg4 Kf8 
29.Rc5 Rd8 30.b4 Be7 31.Rc1 axb4 32.axb4 Bd6 33.b5 Ne7 
34.Be1 Rh6 35.Rac2 g6 36.Rxc7 Bxc7 37.Rxc7 Nf5 38.Ke2 Ra8 
39.Bb4+ Ke8 40.Rxb7 Ra2+ 41.Bd2 Nd6 42.Rb8+ Ke7 43.Kd1 Rb2 
44.Ba5 g5 45.Bd8+ Kf7 46.Bxg5 Rg6 47.Bh5 Rxb5 48.Rxb5 Nxb5 
49.f5 1–0 

Der zweite Baronet Marmaduke Wyvill war ein englischer Aristokrat, 
Politiker und Schachmeister, der seine Vorväter in ungebrochener 
Folge (mindestens) bis Heinrich III., den 1206 geborenen König von 
England, zurückverfolgen konnte, wenn er es denn wollte. 
http://www.wyvill.com/pedmarm.htm Der Stammsitz der also nicht 
gänzlich unbedeutenden Familie Wyvill war und ist Constable Burton 
Hall in North Yorkshire. 

Ein Teil der Familie gibt allerdings Anlass zur Sorge, denn schon 1642 
findet sich ein geradezu roter Zweig der sonst königstreuen Wyvills im 
Fluchtland Amerika. In Maryland packte ein anscheinend ungeratener, 
nämlich protestantischer Wyvill bei der Gründung dieses Landes an. 

Noch entsetzlicher, falls das überhaupt möglich sein sollte, ist die 
Tatsache, dass über den Ersten Baronet Marmaduke Wyvill sogar eine 
Art Roman geschrieben wurde ... irgend etwas mit Liebe, igitt. Der 
volle Text ist nicht gerade ein epochales Kunstwerk, kann aber unter 
diesem Link in Gänze nachgegähnt werden: 
http://www.archive.org/stream/marmadukewyvilor00herbrich/marmadukewyvilor00herbrich_djvu.txt 

Wie das nun mal so ist, hat auch Schachfreund Wyvill nicht immer 
als Sieger das Brett verlassen. In einschlägigen (Adels?) Kreisen ist 
die folgende Partie als „Wyvill Wobbles“ bekannt geworden. Sein 
Partner Elijah Williams war ein zur damaligen Zeit bekannt starker 
Spieler, der heute aber doch vom Lauf der Zeit überspült wurde. Das 
Sizilianische Abspiel der Partie ist die „McDonnell Attack“. 

Williams, Elijah – Wyvill, M., London Match (3) 1851 [B21] 
1.e4 c5 2.f4 e6 3.Nf3 g6 4.e5 Nh6 5.b3 Nc6 6.Bb5 Ne7 7.Nc3 a6 
8.Ne4 Bg7 9.Nd6+ Kf8 10.Be2 Nhf5 11.Ne4 b6 12.d3 d5 13.Nf2 d4 
14.g4 Nh6 15.Ng5 Nd5 16.Nfe4 f6 17.exf6 Bxf6 18.O-O Kg7 
19.Nxf6 Qxf6 20.Bf3 Bb7 21.Qe1 Rae8 22.Bd2 Rhf8 23.Qh4 Rh8 
24.Rae1 Ng8 25.Qg3 h6 26.Ne4 Qd8 27.f5 exf5 28.gxf5 g5 
29.Nxg5 hxg5 30.Bxg5 Rh3 31.Bf6+ Kxf6 32.Qg6# 1-0 

1845 war für Wyvill ein glückliches Jahr in dem er Laura, die Tochter 
von Sir Charles Ibbetson, heiratete; unser Schachmeister„kam so in 
den Besitz von Denton Hall“, wie http://thepeerage.com/p24172.htm 
meldet ... liest man das so, ist schwer zu sagen, was ihm mehr bedeutete. 
Die Ehe war aber glücklich, so weit man das weiß, und die Töchter 
Mary, Ann und Isabel kamen behütet zur Welt. 
http://thepeerage.com/p13553.htm#i135526 

In den Jahren 1847 bis 1868 war Wyvill mit einer kurzen, lediglich 
von verantwortungslosen Wählern verschuldeten Unterbrechung für 
die damalige Liberal Party Abgeordner im britischen Parlament und 
im Jahr 1851, denn irgendeinen Spleen muss ja jeder echte britische 
Aristokrat haben, nahm dieser Kerl doch tatsächlich in London am 
ersten internationalen Schachturnier in der Geschichte teil ... und 
Marmaduke Wyvill wurde Zweiter! 

Anderssen,Adolf – Wyvill,M., London, Freie Partie 1851 [B44] 
1.e4 c5 2.d4 cxd4 3.Nf3 Nc6 4.Nxd4 e6 5.Be3 Nf6 6.Bd3 Be7 
7.0–0 0–0 8.Nd2 d5 9.Nxc6 bxc6 10.e5 Nd7 11.f4 f5 12.Rf3 c5 
13.Rh3 Rf7 14.b3 g6 15.Nf3 Nb6 16.Bf2 d4 17.Bh4 Nd5 18.Qd2 a5 
19.Bxe7 Rxe7 20.Ng5 Ne3 21.Qf2 Bb7 22.Bf1 Ng4 23.Qh4 Qd7 
24.Rd1 Rc8 25.Be2 h5 26.Rg3 Qe8 27.Rd2 Rg7 28.c3 Ne3 
29.cxd4 cxd4 30.Rxd4 Rc1+ 31.Kf2 Nd5 32.Rd2 Rc2 33.Ke1 Rxd2 
34.Bf1 Rc7 35.Ba6 0–1 

Nur Adolf Anderssen (der fortan als bester Schachspieler der Welt 
galt) ließ Wyvill knapp hinter sich. Der ansonsten mit Lob sparsame 
Howard Staunton bezeichnete Wyvill nach diesem Turnier als einen 
der besten Spieler Englands – natürlich nicht als  d e n  besten; für 
den hielt Staunton ja zeitlebens sich selbst. 

Wyvill beendete nach dem Turnier seine ernsthafte „Laufbahn“ als 
Schachspieler und widmete sich fortan seinem Land, seiner Nation 
und ... nunja, eigentlich doch nur seiner politischen Karriere. Es ist 
eine nur kurze Zeit als Schachspieler gewesen, aber in ihr maß er sich 
von gleichauf mit den besten Spielern seiner Zeit, also mit heute noch 
glanzvollen Ikonen wie Louis Charles Mahé de la Bourdonnais, 
Lionel Adalbert Bagration Felix Kieseritzky (das sind doch noch 
Namen!), Henry Thomas Buckle und Daniel Harrwitz. 

Anderssen,Adolf – Wyvill,Marmaduke, London (3), 1851 [B44] 
1.e4 c5 2.d4 cxd4 3.Nf3 Nc6 4.Nxd4 e6 5.Be3 Nf6 6.Bd3 Be7 
7.0–0 0–0 8.Nd2 d5 9.Nxc6 bxc6 10.e5 Nd7 11.f4 f5 12.Rf3 c5 
13.Rh3 Rf7 14.b3 g6 15.Nf3 Nb6 16.Bf2 d4 17.Bh4 Nd5 18.Qd2 a5 
19.Bxe7 Rxe7 20.Ng5 Ne3 21.Qf2 Bb7 22.Bf1 Ng4 23.Qh4 Qd7 
24.Rd1 Rc8 25.Be2 h5 26.Rg3 Qe8 27.Rd2 Rg7 28.c3 Ne3 
29.cxd4 cxd4 30.Rxd4 Rc1+ 31.Kf2 Nd5 32.Rgd3 Qc6 33.Rd2 Qb6 
34.Bc4 Rc2 35.Ke1 Rxd2 36.Rxd2 Qg1+ 37.Bf1 Rc7 38.Rd1 Rc2 
39.Qg3 Ba6 40.Qf3 Bxf1 0–1 

Man wird nach Durchsicht aller Partien einsehen müssen, dass das 
spielerische Niveau in jener Zeit einfach noch nicht mit dem heutigen 
zu vergleichen war. Damals erkannte man ja erst die positionellen 
Grundlagen im Schach. Allerdings finden sich auch in allen Partien, 
ungeachtet der damals lähmend langen Bedenkzeit, immer wieder 
taktische Schnitzer. Ich denke, dass damalige Spieler noch nicht die 
tausend Stellungsbilder verinnerlicht haben konnten, die den heutigen 
bis in die Amateurklassen hilft, taktische und positionelle Muster zu 
erkennen und sogar „automatisch“ den richtigen Weg zu beschreiten.   

Es gelingt mir nicht, die Spuren von Baronet Marmaduke Wyvill im 
British House of Parliaments zu verfolgen, um Reden, Eingabe oder 
Dokumente bzw. den Schwerpunkt seiner Tätigkeit nachzeichnen zu 
können, aber ich habe keinen Zweifel, dass sein Fleiß dem des 
durchschnittlichen Adeligen seiner Zeit in keiner Weise nachstand. Er 
wird wohl eher im Verborgenen antichambriert haben ... 

Wyvill blieb dem Schach nur noch in freien Partien, aber auch durch 
die Organisation und vor allem Finanzierung des großen Londoner 
Turniers 1883 verbunden. Chessmetrics will wissen, dass Wyvill um 
1851 die Nr. 9 der Welt gewesen sei und glaubt an seine „historische 
Elozahl“ von 2479. Weil damals kaum Turniere gespielt wurden, erst 
recht nicht von Wyvill und es ohnehin noch nur sehr, sehr wenige 
seriöse Schachspieler gab, halte ich diese Zahl schlicht für unsinnig. 

Eine Partie, die schon fast in unsere Zeit passt, bildet den Abschluss: 

Kennedy,Hugh Alex. - Wyvill, London, Match3 (4), 1851 [B54] 
1.e4 c5 2.Nf3 Nc6 3.Nc3 e6 4.d4 cxd4 5.Nxd4 d6 6.Nxc6 bxc6 
7.Bd3 g6 8.0–0 Bg7 9.Ne2 Ne7 10.c3 0–0 11.Bg5 f6 12.Be3 Kh8 
13.f4 Qc7 14.Qc2 Bh6 15.Rf3 e5 16.Kh1 Bg4 17.fxe5 Bxf3 
18.Bxh6 Bxe2 19.Bxe2 fxe5 20.Bxf8 Rxf8 21.Rf1 Rxf1+ 22.Bxf1 d5 
23.h3 Kg7 24.b4 dxe4 25.Qxe4 Nf5 26.Kh2 Kf6 27.g4 Nd6 28.g5+ Ke6 
29.Qh4 e4 30.Kh1 Qf7 31.Be2 Ke5 32.c4 Nf5 33.Qf2 Qe7 34.c5 Qxg5 
35.Bg4 Qc1+ 36.Kh2 e3 37.Qg2 Qd2 38.b5 cxb5 39.Be2 b4 40.c6 Kd6 
41.Qf3 Qxa2 42.Qf4+ Kxc6 43.Qe4+ Qd5 44.Qe8+ Kd6 45.Qf8+ Ke5 
46.Qxb4 Qd6 47.Qg4 Kf6+ 48.Kg2 h5 49.Qa4 Qg3+ 50.Kh1 Qe1+ 
51.Kh2 Qf2+ 52.Kh1 Ng3# 0–1 

Einen schönen Überblick dieses ersten, noch in etwas verwirrendem 
Modus ausgetragenem Schachturniers vermittelt uns diese Seite: 
http://www.schachchronik.de/turniere/rueckblick.php?turnier=851051 


Appel (2551) - Fiebig (2416) Schachbundesliga [A11] 
1.Nf3 d5 2.c4 c6 3.b3 Nf6 4.Bb2 Nbd7 5.e3 e6 6.Nc3 Bd6 7.Qc2 0–0 
8.Be2 Qe7 9.0–0 b6 10.cxd5 cxd5 11.Nb5 Ba6 12.Rac1 Rac8 
13.Qb1 Bxb5 14.Bxb5 Nb8 15.Rc2 Qb7 16.Rfc1 Rc5 17.Bd3 Nbd7 
18.Nd4 Rfc8 19.f4 Bf8 20.Nf3 R8c7 21.f5 exf5 22.Bxf5 Qa6 
23.Bd4 Rxc2 24.Rxc2 Qc8 25.Bxf6 Rxc2 26.Bxh7+ Kxh7 27.Bc3 g6 
28.Qxc2 Bg7 29.Qd3 Bxc3 30.dxc3 Nf6 31.h3 Qc5 32.Ng5+ Kg8 
33.Qd4 Qe7 34.Kf1 Nh5 35.Nf3 Ng3+ 36.Kf2 Ne4+ 37.Kg1 Qa3 
38.Qxd5 Qc1+ 39.Kh2 Qxe3 40.Qe5 a5 41.Ng5 Qxg5 42.Qxe4 f5 
43.Qe6+ Kh7 44.Qd7+ Kg8 45.Qd4 f4 46.c4 Qg3+ 47.Kh1 Qe1+ 
48.Qg1 Qe6 49.Qf2 g5 50.Qd2 Qf6 51.c5 bxc5 52.Qxa5 g4 
53.hxg4 Qa1+ 54.Kh2 Qh8+ 55.Kg1 Qd4+ 56.Kf1 Qd3+ 
57.Ke1 Qg3+ 58.Kd1 Qxg4+ 59.Kc1 Qxg2 60.Qd8+ Kf7 
61.Qc7+ Ke6 62.Qxf4 remis 

McShane - Cheparinov, Europ.Team Ch, Novi Sad (3) 2009 [B21] 
1.e4 c5 2.d3 Nc6 3.f4 g6 4.Nf3 Bg7 5.Be2 d6 6.0–0 Nf6 7.Qe1 0–0 
8.Qh4 c4 9.Kh1 cxd3 10.cxd3 Bg4 11.Nc3 Bxf3 12.Bxf3 Qb6 
13.Bd1 Qa6 14.Rf3 Rfc8 15.Rh3 h5 16.f5 Ne5 17.Bg5 Kf8 
18.fxg6 fxg6 19.Bb3 Nxd3 20.Rf3 1–0 

Sutovsky - Radjabov, Europ.Team Ch, Novi Sad (4) 2009 [B30] 
1.e4 c5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 e6 4.0–0 Nge7 5.Re1 a6 6.Bf1 d5 
7.exd5 Nxd5 8.d4 Nf6 9.Be3 Be7 10.dxc5 Qxd1 11.Rxd1 Ng4 
12.Bf4 Bxc5 13.Bg3 h5 14.Rd2 h4 15.Bxh4 Nxh2 16.Kxh2 Nd4 
17.Kh3 e5+ 18.g4 f6 19.Nxd4 exd4 20.Kg3 remis 

Sollte ich eine Schwäche für Tatjana Kosintseva haben? Naja, sie 
spielt interessante Eröffnungen, hier jedoch ohne den letzten Erfolg: 

Kosintseva,T. (2536) – Javakhishvili (2472), Novi Sad 2009 [B48] 
1.e4 c5 2.Nf3 e6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nc6 5.Nc3 Qc7 6.Be3 a6 
7.Qd2 Nf6 8.0–0–0 Be7 9.f3 h5 10.Kb1 d6 11.h3 Bd7 12.Nxc6 Bxc6 
13.Bf4 Rd8 14.Bd3 h4 15.Rhe1 Rh5 16.Qf2 b5 17.Ne2 Bd7 
18.Rc1 Qb7 19.Be3 b4 20.Nf4 Rh8 21.c4 bxc3 22.Rxc3 e5 
23.Rb3 Qa8 24.Ne2 Be6 25.Ra3 Nd7 26.Rxa6 Qb7 27.Nc3 Nc5 
28.Bb5+ Kf8 29.Bxc5 dxc5 30.Qe2 Rh6 31.Ra4 Bg5 32.Rd1 Rd4 
33.Bc4 Bd7 34.Bd5 Bc6 35.Bxc6 Rxc6 36.Rc4 Rb6 37.Rxc5 Be7 
38.Rd5 Ba3 39.Rd8+ Ke7 40.Rd2 0–1 

Hunt,V. (2452) – Punnett,Alan K.(2094),4NCL.1.Div.25.10.09 [C10] 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nd2 dxe4 4.Nxe4 Nf6 5.Nxf6+ Qxf6 6.Nf3 h6 
7.Bd3 Bd6 8.0–0 0–0 9.Qe2 Nc6 10.Qe4 Qf5 11.Qh4 Be7 12.Qg3 Bd6 
13.Qxd6 cxd6 14.Bxf5 exf5 15.d5 Nb4 16.c4 Nd3 17.Rd1 Nxc1 
18.Raxc1 Re8 19.c5 dxc5 20.Rxc5 Re2 21.Rb5 a6 22.Rb6 Kf8 
23.Nd4 Re5 24.Nb3 f4 25.f3 Bf5 26.Rxb7 Bc2 27.Rd2 Bxb3 
28.Rxb3 Rd8 29.d6 g5 30.Rb6 a5 31.Kf2 Rd7 32.a3 Kg7 33.b4 axb4 
34.Rxb4 Kf6 35.Rbd4 Rc5 36.Rd5 Rc4 37.Ke2 Ke6 38.Kd1 f6 
39.R2d3 h5 40.R5d4 Rxd4 41.Rxd4 Ke5 42.Rd3 f5 43.Kc2 g4 
44.Kc3 h4 45.h3 Ke6 46.Kc4 Ra7 47.d7 Rc7+ 48.Kb5 1–0 

Morozewitsch – Smeets, Europ.Team Ch, Novi Sad (4) 2009 [C24] 
1.e4 e5 2.Bc4 Nf6 3.d3 c6 4.Nf3 d5 5.Bb3 Bd6 6.exd5 Nxd5 7.0–0 0–0 
8.Re1 Bg4 9.h3 Bh5 10.Nbd2 Nd7 11.g4 Bg6 12.Nc4 Qc7 13.d4 e4 
14.Nh4 Bh2+ 15.Kh1 Rae8 16.Ne3 N7b6 17.Qe2 Bd6 18.Nef5 Bf4 
19.c4 Bxc1 20.cxd5 Bf4 21.dxc6 bxc6 22.Ng2 Nd5 23.Nfe3 Nb4 
24.Rec1 Nd3 25.Rc4 Bxe3 26.Nxe3 Re6 27.Kg1 Qb8 28.d5 Rf6 
29.dxc6 Rxf2 30.Qxf2 Nxf2 31.c7 Nxh3+ 32.Kh2 Qb6 33.c8Q Qxe3 
34.Qc5 Qh6 35.Rc2 e3 36.Kg3 Bxc2 37.Bxc2 Nf2 38.Qh5 Qd6+ 
39.Kf3 Qc6+ 0–1 

Dass die Offene Europäische Team-Meisterschaft ganz gewiss kein 
zweitrangiges Turnier ist, zeigt diese Paarung der absoluten Weltspitze: 

Topalov – Adams,Mi., Europ.Team Ch, Novi Sad (3) 2009 [C95] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 d6 
8.c3 0–0 9.h3 Nb8 10.d4 Nbd7 11.Nbd2 Bb7 12.a4 c5 13.Bc2 Re8 
14.d5 c4 15.b3 cxb3 16.Nxb3 Qc7 17.Bd3 Qxc3 18.Be3 Rec8 
19.Rc1 Qb4 20.Rb1 Qc3 21.axb5 axb5 22.Bxb5 Nf8 23.Nfd2 Ra2 
24.Qf3 Rc2 25.Nf1 Ng6 26.Ng3 Rb2 27.Qd1 Nf4 28.Rxb2 Qxb2 
29.Qb1 Qa3 30.Bd2 Bd8 31.Re3 Qa7 32.Nf5 Qb8 33.Na5 g6 
34.Nxb7 gxf5 35.Nxd8 Rxd8 36.exf5 Qb7 37.Qb2 Kf8 38.Rb3 N4xd5 
39.Bh6+ Ke7 40.Ba4 Qa6 41.Rb7+ Nd7 42.Qb3 Qa5 43.Kh2 1–0 

Almasi,Zol. - Navara,, Europ.Team Ch, Novi Sad (4) 2009 [C96] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 d6 
8.c3 0–0 9.h3 Na5 10.Bc2 c5 11.d4 Nd7 12.Nbd2 exd4 13.cxd4 Nc6 
14.d5 Nce5 15.Nxe5 Nxe5 16.a4 Bb7 17.f4 Ng6 18.Nf3 Re8 
19.Kh2 Qc7 20.f5 Nf8 21.g4 Bf6 22.g5 Bd4 23.Re2 Be5+ 
24.Nxe5 Rxe5 25.Bf4 Qe7 26.axb5 Bxd5 27.Rxa6 Re8 28.Kg1 Bc4 
29.Bd3 Bxd3 30.Qxd3 d5 31.Bxe5 Qxe5 32.Rc6 dxe4 33.Qc3 Qxf5 
34.Rxc5 Qe6 35.Rc6 Qf5 36.Rc5 Qe6 37.Qe3 Ng6 38.Rc6 Qf5 
39.Rc5 Ne5 40.Kg2 Qf3+ 41.Kh2 Qf1 42.Rc1 Qf5 43.Qxe4 Qd7 
44.Rc5 f5 45.gxf6 gxf6 1–0 

Sipke Ernst ist einer der Protagonisteb des „modernen Katalaners“: 

Ernst - Gajewski, Europ.Team Ch, Novi Sad (3) 2009 [E04] 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 d5 4.g3 dxc4 5.Bg2 a6 6.0–0 Nc6 7.e3 Bd7 
8.Nc3 Bb4 9.Qe2 Na5 10.e4 0–0 11.Ne5 Bb5 12.Be3 Nd7 
13.Nxd7 Qxd7 14.Rad1 Qe7 15.e5 Bxc3 16.bxc3 Bc6 17.Bxc6 bxc6 
18.Qg4 Kh8 19.Bg5 Qd7 20.Rfe1 Rab8 21.Re4 f5 22.exf6 gxf6 
23.Bf4 Rbe8 24.Rde1 Rg8 25.Qe2 Kg7 26.Qh5 Nb7 27.Qh6+ Kf7 
28.Qxh7+ Rg7 29.Qh5+ Rg6 30.Qh7+ Rg7 31.Qh5+ Rg6 32.Qe2 Na5 
33.Bc1 Qd5 34.Rh4 Reg8 35.Rh5 f5 36.Bf4 c5 37.dxc5 Nc6 
38.Rd1 Qxc5 39.Rd7+ Ne7 40.Rxc7 Qd5 41.Rh7+ 1–0 

Ernst – Tomashevsky, Europ.Team Ch, Novi Sad (4) 2009 [E17] 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 b6 4.g3 Bb7 5.Bg2 Be7 6.0–0 0–0 7.Re1 Na6 
8.Ne5 d5 9.cxd5 exd5 10.Nc3 c5 11.Bf4 Ne4 12.dxc5 Nxc3 
13.bxc3 Nxc5 14.Rc1 Re8 15.c4 dxc4 16.Bxb7 Nxb7 17.Rxc4 Bc5 
18.Nd3 Na5 19.Rc2 Bf8 20.Bd2 Qd5 21.Nf4 Qf5 22.Bxa5 Qxa5 
23.Nd5 Rac8 24.Rd2 Rc4 25.e3 Rec8 26.Qe2 Qa4 27.e4 Qc6 
28.Kg2 b5 29.Qf3 b4 30.e5 a5 31.Nf4 Qxf3+ 32.Kxf3 a4 33.e6 fxe6 
34.Nxe6 Be7 35.Rd7 Bf6 36.Rb7 Rc2 37.Re4 Bc3 38.Rg4 g6 
39.Rh4 Re8 40.Nf4 b3 41.axb3 a3 42.Rhxh7 a2 43.Ra7 a1Q 
44.Rxa1 Kxh7 45.Ra7+ Bg7 46.h4 Rc6 47.Kg4 Re4 48.Rb7 Kg8 
49.b4 Bh6 50.Kf3 Rd4 51.Rb8+ Kf7 52.Rb7+ Kf6 53.Nh3 Rdd6 
54.g4 Bd2 55.g5+ Ke5 56.Kg4 Rc4+ 57.f4+ Bxf4 0–1 

Das insgesamt sehr gute Repertoirebuch < 1.d4, Band Eins > von 
Boris Avrukh handelt wesentlich vom Katalaner und in einem, wie 
ich finde, nicht ganz zu so gut gelungenen rund letzten Drittel vom 
Angenommenen Damengambit. 

Was gegen < Indische Systeme > zu tun sei, wolle er im zweiten Band 
darlegen, versprach Avrukh, der alle seinen Varianten, nach eigenen 
Angaben, ganz auf sein eigenes Repertoire stützt. Vermutlich wird er 
also gegen alle Indischen Systeme, passend zum Katalaner, alles nur 
mögliche mit g3 untersuchen, denn wir sahen ihn am Sonnabend in 
Novi Sad so agieren: 

Avrukh - Lopez Martinez,Europ.TeamCh, Novi Sad (3)2009[E69] 
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.g3 Bg7 4.Bg2 0–0 5.Nc3 d6 6.Nf3 Nbd7 7.0–0 e5 
8.e4 c6 9.h3 Re8 10.Re1 a5 11.Be3 exd4 12.Nxd4 a4 13.Qc2 Nc5 
14.Rad1 Qa5 15.f4 Qb4 16.a3 Qa5 17.Bf2 Nfd7 18.Na2 Na6 
19.Nf3 Bf8 20.Bd4 Nac5 21.Kh2 Qc7 22.Nc3 Qa5 23.Na2 Qc7 
24.Nb4 Nb3 25.Bc3 Ndc5 26.Nd4 Nxd4 27.Bxd4 Nb3 28.Bf6 Nc5 
29.Qf2 Be6 30.Bc3 Nb3 31.Nc2 Bg7 32.Bxg7 Kxg7 33.f5 Bc8 
34.Qf4 f6 35.fxg6 hxg6 36.Rxd6 Re6 37.Red1 Rxd6 38.Rxd6 Qe7 
39.Rd1 Be6 40.e5 Bf7 41.exf6+ Qxf6 42.Qc7 Qxb2 43.Rf1 Rf8 
44.Ne3 Nc5 45.Ng4 Ne6 46.Qe7 Nd8 47.Ne5 Qd4 48.Rf4 Qb2 
49.Rg4 1–0 

Fiebig (2416) - Voekler (2393), Bundesliga 2009/10 (1) [D00] 
1.d4 Nf6 2.Nf3 g6 3.Nc3 d5 4.Bf4 Bg7 5.Qd2 Ne4 6.Nxe4 dxe4 
7.Ne5 f6 8.Nc4 0–0 9.e3 c6 10.Be2 Be6 11.0–0 Qc8 12.Rfd1 Nd7 
13.Na5 Bf7 14.f3 b6 15.Nb3 exf3 16.Bxf3 Rd8 17.Qe2 Qb7 18.c4 e5 
19.Bg3 f5 20.e4 f4 21.Bh4 Re8 22.d5 c5 23.Nc1 h6 24.Nd3 g5 
25.Be1 Bf8 26.Bc3 Bd6 27.g3 fxg3 28.hxg3 Nf6 29.Rf1 Qe7 
30.Rf2 Bg6 31.Rh2 Qh7 32.Nf2 Re7 33.Bd2 Qg7 34.Ng4 Nxg4 
35.Bxg4 Rf8 36.Be6+ Bf7 37.Bf5 Be8 38.Rf1 Bd7 39.g4 Bxf5 
40.gxf5 Rf6 41.Kf2 Kf8 42.Qh5 Ref7 43.Rfh1 Ke8 44.Bc3 Kd8 
45.Qg4 Re7 46.Ke3 Re8 47.Qg3 Bf8 48.Bxe5 Rxe5 49.Qxe5 Bd6 
50.Qc3 Bxh2 51.Rxh2 Kc8 52.Rf2 Qf7 53.Qe5 h5 54.Rg2 g4 
55.Rh2 Rh6 56.Kf4 h4 57.Kxg4 Qh5+ 58.Kf4 Qd1 59.Qg7 Qc1+ 
60.Ke5 Qe3 61.Rg2 Qd4+ 62.Kf4 Qxc4 63.d6 Rxd6 64.Qg8+ Qxg8 
65.Rxg8+ Kc7 66.Rh8 c4 67.Ke5 Rd2 68.f6 1–0 

Einen langen Arbeitstag gab's in folgendem Mode-Grünfelder: 

Nikolic (2602) - Shirov (2730), Bundesliga 2009/10 (1) [D79] 
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nf3 Bg7 4.g3 c6 5.Bg2 d5 6.cxd5 cxd5 7.Ne5 0–0 
8.Nc3 e6 9.0–0 Nfd7 10.Nf3 Nc6 11.Bf4 Qb6 12.Na4 Qa6 13.a3 b5 
14.Nc3 Bb7 15.Qd3 Rfc8 16.Rfd1 b4 17.Qxa6 Bxa6 18.axb4 Bc4 
19.b5 Nb4 20.Bd6 Bf8 21.Bxf8 Kxf8 22.Nd2 Nc2 23.Ra6 Nb6 
24.e3 Rc7 25.Ra5 Nb4 26.Rda1 Bd3 27.Nb3 Nc4 28.R5a4 Nc2 
29.R1a2 Nb6 30.Nc5 Bc4 31.Rxc4 Nxc4 32.b3 N4a3 33.Bf1 Rd8 
34.N3a4 e5 35.Bd3 exd4 36.exd4 Re7 37.Bxc2 Nxb5 38.Bd3 Nxd4 
39.Kg2 Rb8 40.Rd2 Kg7 41.Bc2 Nxc2 42.Rxc2 Kf6 43.Rd2 Rd8 
44.Nc3 d4 45.Ne2 Re5 46.b4 Red5 47.Nf4 Re5 48.Ra2 Re7 
49.Kf3 Kg7 50.Ra6 Rb8 51.Rd6 Rb5 52.Ncd3 a5 53.bxa5 Rxa5 
54.Rxd4 h5 55.h4 Raa7 56.Nc5 Ra3+ 57.Kg2 Ra5 58.Ne4 Rae5 
59.Ng5 Ra5 60.Rd6 Rea7 61.Nd5 Ra4 62.Nf3 Re4 63.Rd8 Re2 
64.Nd4 Rb2 65.Nf4 Raa2 66.Nd3 Rb7 67.Nf3 Rba7 68.Nfe5 Ra8 
69.Rd5 R8a7 70.Nc6 Rc7 71.Nde5 Rc2 72.Nd8 Re7 73.Nd3 Kf8 
74.Nb4 Rb2 75.Rd4 Rc7 76.Ndc6 Kg7 77.Rd6 Rb7 78.Rd4 Rc7 
79.Ne5 Re2 80.Nbd3 Rd2 81.Kf3 Ra2 82.Nd7 Raa7 83.N3c5 Ra3+ 
84.Ke4 Rc3 85.Kd5 Rc2 86.Kd6 Ra7 87.Rf4 Rd2+ 88.Kc6 Ra8 
89.Ne4 Rc8+ 90.Kb7 Rdc2 91.Nef6 R2c7+ 92.Kb6 Rc2 93.Kb7 R2c7+ 
94.Kb6 Rc2 remis 

- Ralf Mulde - 

Zuletzt geändert am 08.10.2011