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Newsletter-Archiv des DESC

Newsletter 2008-11-17

Newsletter des DESC ... Nr. 46 / 2008, Montag, 17. Nov. 2008 

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01. Michael Schirmer: Die Meisterschaft 2009 ist ausgeschrieben!  
02. Michael Schirmer: Danke, Hans Joachim! 
03. Friedrich Irmer: Bermuda - Pyramide verschluckt Spieler. 
04. Michael Schirmer: Bei Durchsicht meiner Bücher
05. Austritte und Eintritte – Willkommen !
06. Ralf Mulde: Der DESC und seine Teams
07. Günter John: Die Gruppe 4 der DESC-Meisterschaft 2008
08. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt „da draußen“

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Leider nicht zu ändernder Redaktions-Schluss ist Sonntag um 20:00 h. 
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01. Michael Schirmer: Die Meisterschaft 2009 ist ausgeschrieben!

Liebe Schachfreunde, es ist wieder an der Zeit, die Figuren in Stellung 
zu bringen und sich für DAS Turnier im DESC schlechthin bereit zu 
machen ;-)

Ab sofort könnt Ihr Euch für die Meisterschaft 2009 anmelden, die so 
wie jedes Jahr unterteilt ist 
in Meisterturnier
http://www.desc-online.de/st/meisterschaft/2009/set.htm 
und Hauptturnier
http://www.desc-online.de/st/meisterschaft/2009/hauptturnier.htm 

Die genauen Qualifikationsbedingungen könnt Ihr auf diesen Seiten 
nachlesen.

Anmeldeschluss ist am 05.01.2009, Turnierstart am 15.01.2009!

Ich würde mich natürlich freuen, wenn wir auch in diesem Jahr
wieder den Teilnahme-Rekord steigern könnten ;-) Mach mit! 
Mir Dir schaffen wir es! Melde Dich an! Jetzt! 

Michael Schirmer, Turnierdirektor der DESC-Meisterschaften 



02. Michael Schirmer: Danke, Hans Joachim! 

Hans-Joachim Quednau hat uns mitgeteilt, dass es ihm leider nicht 
mehr möglich sei, weiterhin in der Revisionskommission des DESC
mitzuarbeiten. Das ist sehr schade, denn Hans-Joachim ist einer der 
Spieler mit dem größten Schachverständnis im Wertungsgremium, 
so dass sein Ausscheiden eine wirklich große Lücke reißt.

Der DESC dankt Hans-Joachim Quednau für seine bisherige, für uns 
alle geleistete Arbeit. 



03. Friedrich Irmer:
Die Einzel-Pyramide: Drei gehen rein - einer kommt raus!

Nein - es gab keine Neuzugänge oder Abgänge. Die drei, die 
reingingen, sind: 
1. die Partie P2008.099: Uwe Möller (5) - Dorer, Manfred (3),
2. die Partie P2008.100: Jendrian, Michael (8) - Venus, Ulf (5) und
3. die Partie P2008.101 Jansen, Uwe (12) - Dürmeier, Roland (10).

Damit ist die magische 100-Spiele-Marke dieses Jahr geknackt! Und 
der eine, der nun eben rauskommt: 

Die Partie P2008.086 Priehn, Peter (14) - Fiedler, Peter (10) gewann 
wie erwartet ... Peter! 
Für alle, die es genauer wissen wollen: Peter Fiedler konnte seinen 
Platz verteidigen.

Weil sonst diese Woche nichts los war, bleibt mir nur die Frage:
Aus welchem bekloppten Krawum-Film stammt die Überschrift 
heute? (Gut: im Film ist nur von zwei die Rede - aber ich bin da 
etwas großzügiger).

- - - Die Redaktion sandte eine dankende mail an ihren unermüdlichen
„Lieblings-Pharao“ und wurde prompt nochmals adressiert: 

Leider darf ich mich nicht angesprochen fühlen. Ich werde beim 
DESC wohl nie Pharao: Ich kann ja nicht mitspielen.

Dafür kann ich mich ja als der fiese Typ aus dem Film "Die Mumie" 
fühlen. Das war bekanntlich ein gewisser Imhotep ("der in Frieden 
kommt" [den können wir im DESC kaum brauchen! -rm-]), Schreiber 
des Pharao und als der erste große Baumeister des Alten Reichs für 
den Bau der „Djoser-Pyramide“ in Sakkara verantwortlich. 
Später im Neuen Reich wurde er als Gott verehrt. [Da käme im DESC
eigentlich nur der Schirmer in Betracht. -rm-] Die Schreiber opferten 
zu Beginn eines jeden Schreibwerks einen Tropfen Tinte. 

Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen ... des öffentlichen 
Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig. ... Friedrich. 

[Und ich dachte an die Drei von der Tankstelle ...! „Ein Freund, ein 
guter Freund, das ist das Schönste ...!“ -rm-] 



04. Michael Schirmer: Bei Durchsicht meiner Bücher

In den vergangenen zwei Wochen gab es fünf beendete Turniere: 

M2008, 1.Runde Gruppe 4: Hans-Jürgen Büchner siegte! 
Ebenfalls qualifiziert für die 2.Runde im Meisterturnier sind 
Frank Malewicz und Michael Hofsommer.

Ebenfalls meinen herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg darf 
ich folgenden Schachfreunden aussprechen: 

D-0542 Robert Böhm
FU-041 Werner Stölzel
SE-161 Ralf Brüning
SE-162 Stefan Arndt

Man sieht sich hoffentlich im Siegerturnier ... Gruß, Micha 



05. Eintritte – Austritte – Willkommen !

Wieder zurück am Brett ist August Heineccius – sei uns willkommen! 

Mit großer Betroffenheit haben wir in diesen Tagen erfahren, dass 
unser Schachfreund Rainer Haluschka verstorben sei. Zur Erinnerung 
an ihn möchte ich mit einer Partie von ihm schließen. 

Haluschka,Rainer - Schirbel,Andreas [A50]
Open 2004, Gr. F, www.desc-online.de (2), 2005
1.d4 Nf6 2.c4 Nc6 3.Nf3 e6 4.e3 Bb4+ 5.Nbd2 0–0 6.Bd3 d6 
7.0–0 Bxd2 8.Nxd2 e5 9.d5 Ne7 10.Qc2 c6 11.dxc6 bxc6 12.b3 Ng6 
13.Bb2 Re8 14.Ne4 Nxe4 15.Bxe4 Qc7 16.Rad1 a5 17.Qd3 Rd8 
18.Ba3 d5 19.cxd5 Ba6 20.Qc2 Bxf1 21.Kxf1 Rac8 22.Rc1 c5 
23.Bxc5 Nf8 24.Qd3 Qb8 25.Rc3 g6 26.d6 Nd7 27.Ba3 Qb6 
28.Bd5 Kg7 29.Rxc8 Rxc8 30.Bc4 Nf6 31.Qc3 Nd7 32.Qd3 Nf6 
33.h3 h5 34.Bb2 Qc5 35.f4 Nd7 36.fxe5 Nxe5 37.Qe4 f6 
38.Qb7+ Kh6 39.Bd4 Qc6 40.Qe7   1–0



06. Ralf Mulde: Der DESC und seine Teams

Inzwischen führen wir gegen den IECC mit 6.0 – 4.0, nachdem ein 
Remis von Günter Bischof zum alten Stand hinzu kam. Meine immer
mal wieder erfolgende Umfrage, wie es auf den Brettern so aussieht, 
ergab, dass wir auch in den laufenden Partien zumindest nirgends 
schlechter stehen – ganz im Gegenteil. Ich bin stolz auf Euch. 

Gegen Mapejk immer noch 21.0 – 17.0, eine Partie ist glatt gewonnen
(man wundert sich täglich, dass sie noch läuft ...), die andere unklar. 



07. Günter John: Die Gruppe 4 der DESC-Meisterschaft 2008

Hallo Schachfreunde, die Gruppe 4 vom M2008, die leider unter gleich 
zwei tragischen Ereignissen stand - zuerst musste Sfr. Wolfgang Heyn 
wegen einer schweren Erkrankung Anfang Mai 2008 seine noch 
laufenden Partien aufgeben und schließlich erreichte uns vor einigen 
Tagen die traurige Nachricht, dass Schachfreund. Rainer Haluschka 
verstorben sei, so dass er seine 2 noch laufenden Partien nicht mehr zu 
Ende spielen konnte - ist beendet. Nachfolgend der Endstand:

1. Hans-Jürgen Büchner ... 6,5 Pkt. - 5 gew. - 3 remis - 0 verl.
2. Frank Malewicz ........ 6,0 Pkt. - 4 gew. - 4 remis – 0 verl.
3. Michael Hofsommer ..... 5,0 Pkt. - 3 gew. - 4 remis – 1 verl.
4. Peter Fiedler ......... 4,0 Pkt. - 2 gew. - 4 remis - 2 verl. (14,25 SB)
5. Matthias Kluwe ........ 4,0 Pkt. - 2 gew. - 4 remis - 2 verl. (14,0 SB)
6. Manfred Klein ......... 3,5 Pkt. - 1 gew. - 5 remis – 2 verl.

7. Rainer Haluschka ...... 3,0 Pkt. - 2 gew. - 2 remis – 4 verl.
7. Werner Bär ............ 3,0 Pkt. - 2 gew. - 2 remis – 4 verl.

9. Wolfgang Heyn ......... 1,0 Pkt. - 0 gew. - 2 remis – 6 verl.

Für das Semifinale haben sich somit qualifiziert:
Hans-Jürgen Büchner, Frank Malewicz und Michael Hofsommer. 

Weil außerdem der punktbeste Tabellenvierte die nächste Runde 
erreicht, hat auch Peter Fiedler, der nach S.-B. Wertung (14,25 Pkt.) 
hauchdünn vor Matthias Kluwe (14,0 Punkte) den 4. Platz belegen 
konnte, noch eine Chance, weiterzukommen.



08. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt „da draußen“

Es begann mit der Jagd nach lesenswerten Artikeln und Schnipseln. 
Ich landete bei einem Artikel von Sonja Beckmann in der taz, die 
gleichsam einen Urlaubstipp zum Besten gab: 

„Im Washington Square Park in New York gibt es eine Schachecke, 
in der Spieler den ganzen Tag lang um die Ehre oder um Geld zocken.“ 

http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2006/11/20/a0270 

Hauptsächlich geht’s in dem unverkrampft geschriebenen Artikel um 
Elisabeth Pähtz. Und als ich beim Gedanken an die (momentane) 
Steffi Graf des deutschen Schachs dachte, die in Olympia-Dresden alles 
gibt, alles nur für „uns“, fiel mir eine ihrer Vorgängerinnen ein – die 
war zwar viel, viel weniger brav als Eli, hieß aber zumindest Graf: 
Die deutsche, heute leider nahezu vergessene Vize-Welt-Meisterin 

Sonja Graf (1908 – 1965). Sie ist das Thema meiner heutigen Ausgabe. 

Susanne Graf, die sich später Sonja nannte, war eine schöne Frau, 
intelligent, offenbar sexuell freizügig, eigentlich eine, die man in den 
sog. „Roaring Twenties“ in Berlin oder München erwartet hätte und sie 
später bestenfalls in Paris oder New York anzutreffen meinte. Dass sie 
auch (und vor allem) unglücklich und verzweifelt war, zeigt uns erst ein 
zweiter Blick. 

Ihre Brüder und ihr Vater hatten sie zum Schachspielen gebracht, wie 
das eben so ist. Mit 17 Jahren wurde sie Münchner Meisterin; über die 
vorgefundene Konkurrenz schweigt sich Frank Meyer (s.u.) aus. Viele 
ihrer Partien sind erhalten, durchaus gegen echte Prominenz, so etwa 
Keres, Trifunovic, Czerniak, Najdorf etc., besonders aber die der WM-
Kämpfe gegen Vera Menchik, gegen die Graf jedoch komplett ohne 
Chance blieb. Immerhin: Vize-Weltmeisterin. 

Die Nazis sahen davon ab, sich ihrer für propagandastische Zwecke 
zu bemächtigten, denn für das Leitbild der sog. „deutschen Frau“ 
taugte Grafs Lebenswandel zwischen Erotik und Alkohol, zwischen 
Bett, Brett und Boheme so ganz und gar nicht. Deshalb stammen die 
Partien von Sonja Graf, die wir heute im ersten Zugriff finden, aus 
ihrer Zeit ab 1939 in Südamerika; sie war ausgewandert (worden).

Es scheint sich damals eine ganze ausgewanderte „Schachkolonie“ 
etabliert zu haben, keineswegs nur aus den dazu gezwungenen Juden 
bestehend, sondern auch so bizarre Charaktere wie Graf, aber auch 
Sonderfälle wie Erich Eliskases aufweisend. So viel ich weiß, ist 
darüber noch nicht viel geforscht worden, jedenfalls ist mir keine 
größere Arbeit über die Lebensumstände, Hoffnungen, neu gegründeten 
Existenzen, aber auch politischen Überzeugungen dieser recht speziellen 
europäischen Exilantengruppe bekannt geworden.

Über Sonja Graf finden sich, prima facie, im Internet sechs gute 
Quellen. Helmut Pfleger im Januar 2006 in der „ZEIT“, Paul Werner 
Wagner vor ein paar Monaten in der „Berliner Zeitung“, wie immer 
auch Wikipedia und ein leider nicht namentlich gezeichneter Beitrag 
auf Myschach.de, der teilidentidsch mit dem auf Wikipedia ist. 
Schließlich verweist Dr.Pfleger noch auf einen Beitrag von Michael 
Negele in „der“ Zeitschrift der Schachkultur, nämlich „karl“, der mir  
leider nicht vorliegt; anders als der zentrale Artikel von Frank Meyer 
vom Juli 2008, den man vom historischen Schachprojekt der Ken 
Whyld Assoc. „www.kwabc.org“ (allerdings nur über den Zugang 
durch google) als pdf downloaden kann. 

Meyer wiederum verarbeitet auch das Buch „Chess Bitch“ von der 
(anscheinend gleichfalls skandalumwitterten) heutigen Meisterspielerin 
der USA, Jennifer Shahade [ http://www.zeit.de/2005/49/Schachluder ]. 

Der Meyer-Beitrag ist offenbar der, auf den sich alle anderen bekannten 
Veröffentlichungen stützen, teilweise durch wörtliche, leider aber nicht 
gekennzeichnete Übernahme. Anscheinend ist es den, doch regelmäßig 
mit einem absolvierten Studium ausgestatteten, Autoren gerade im 
Schach, insbes. in der wissenschaftlich daher kommenden Literatur 
über Eröffnungen, durch irgendeine seelische Sperre unmöglich, die 
eigentlichen Quellen „ihrer“ Erkenntnis jeweils klar zu benennen. 

http://www.zeit.de/2006/04/Spielen_2fSchach_04?page=2 
http://www.zeit.de/2006/05/Spielen_2fSchach_05 
www.kwabc.org 
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/1229/none/0101/index.html 
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonja_Graf 
http://www.myschach.de/Sonja_Graf-Stevenson_SchachWiki.htm 
http://www.karlonline.org/kolumne.htm (Diese Seite ist ein abslulutes 
„Muss“ zum Blättern! Man wird süchtig! Die Schachgemeinde sollte 
auf Knien dankbar sein, dass es diese Zeitschrift überhaupt [so] gibt! 

Sonja Graf selbst schrieb zwei Bücher,  Asi juega una mujer …“, 
Buenos Aires 1941, und „Yo soy Susann“, Buenos Aires 1946. Beide 
liegen mir nicht vor.. Außerdem habe ich selbstverständlich alle frei 
verfügbaren Partien von Graf gesichtet. Natürlich ist es nicht fair, die 
Partien mit einem leistungsfähigen Computer von heute zu bewerten; 
ich habe aber den Eindruck gewonnen, dass die bekannten männlichen 
Spieler, die gegen Graf verloren (eine ganze Menge!) dabei - aus 
welchem Grunde auch immer - nicht auf dem gewohnt hohen Niveau 
ihrer Spielkunst agierten, so als ob sie irgendwelchen Ablenkungen 
unterworfen gewesen seien. Weniger zurückhaltend ausgedrückt: So 
dolle war's nicht, was Graf da spielte, aber manchmal patzten eben 
auch Gegner vom Kaliber eines Czerniak gegen sie, was Graf dann 
allerdings auch konsequent auszunutzen verstand. 

Durchaus beeindruckt zeigt sich Pfleger: „Ihr Stil auf dem Schachbrett 
war betont angriffslustig und »männlich«, und ebenso liebte es die 
hübsche Amazone, sich auch sonst recht maskulin zu geben. Bereits 
1934 hatte sie Deutschland in Richtung England verlassen, denn ihr 
freizügiger Lebensstil entsprach wahrlich nicht dem Frauenideal des 
Naziregimes. Von 1938 an wird ihre Biografie immer unsteter und 
undurchsichtiger, in Warschau zeigt sie sich auch beim Wodkakonsum 
den Männern gewachsen.“ 

Die Stichwörter sind damit geliefert: (sexuell) „freizügiger Lebensstil“, 
„unsteter Lebenswandel“, „Alkoholsucht“, „Männer“, „Schach“. 
Deutlicher noch bei myschach: „Ihre Ausstrahlung auf Männer war 
genauso sagenhaft wie ihr exzessiver Umgang mit Nikotin und Alkohol. 
Sie verkörperte den Typ Frau, den die Nazis hassten. ... Sonja Graf war 
die erste deutsche Berufsspielerin.“ 

Vermutet wird verschiedentlich, dass Graf im Elternhaus sexuell 
missbraucht worden sein könnte. Diese Erzählung passt aber nicht zu 
den in anderer Quelle geschilderten Eltern, die der schachbegabten 
(allerdings erst 12-jährigen) Tochter verboten, gegen Männer (in 
Salons) zu spielen, also behütend über sie wachten. Meyer weist 
dieses Missbrauchserlebnis einer Freundin von Graf zu. 

Die spätere Meisterin wurde 1908 in München in einer wolgadeutschen 
Familie geboren und wuchs dort mit sieben Geschwistern auf, aus der 
sie anscheinend mit 16 Jahren floh und fortan in einem Erziehungsheim 
aufwuchs. Der Beruf des Vates wird, jeweils wenig einträglich klingend, 
mal mit Kunstmaler, mal mit Hypnotiseur, Magnetiseur oder gar mit 
Magnetopath angegeben. 

Sonja Graf erregte – wohl in schachlicher Hinsicht – die 
Aufmerksamkeit von Dr.Dyckhoff und des „praeceptor germaniae“ 
Dr.Tarrasch, wurde von ihnen gefördert, war mit Rudolf Spielmann 
bekannt und spielte bald gut genug, um den erwähnten WM-Kampf 
austragen zu können. Dafür siedelte Graf 1934 nach London um und 
verlor drei Jahre später in Wien gegen die Menchik – übrigens sind 
dies auch die beiden Jahre, in denen ein gewisser Dr.Euwe gegen 
Aljechin um die WM-Krone der Männer kämpfte.  

Auf dem Höhepunkt ihres Könnens stand sie mit den Erfolgen von 
1932 in Wien (Platz eins) und vor allem 1936 auf dem Semmering, 
wo sie mit den ganz Großen des Schachs spielte. 

In Buenos Aires 1939 hatte Graf endlich die Chance ihres Lebens. An 
Zweigs „Sternstunden der Menschheit“ erinnernd verlor sie jedoch in 
nur einer Sekunde der Unbedachtheit ihre glatte Gewinnstellung gegen 
Menchik in der alles entscheidende Partie um die Frauen-WM, die jetzt 
anscheinend als Turnier und nicht als Zweikampf ausgetragen wurde. 

Ebenso wichtig wurde für sie die nahezu zeitgleich in Buenos Aires 
stattfindende Schacholympiade. Kaum zu glauben: Ihre offenkundige 
Abneigung gegen das NS-Regime und ihr sonstiges Verhalten führten 
dazu, das die deutsche Mannschaft sie schlicht nicht mitspielen ließ. 
Eine Steigerung dieser Kuriosität war das Verhalten der Turnierleitung, 
die ihr gestattete, unter der Flagge des fiktiven Staates „Liberty“ (nicht
„Love“ oder „Liebe“, wie es hin und wieder heißt) gleichsam für sich 
selbst zu spielen ... 

Damit war ihr die Rückkehr ins Deutsche Reich verbaut. Sonja Graf 
blieb in Argentinien. Bei dem recht ordentlich besetzten Turnier in 
Mar del Plata 1941 gelangen ihr immerhin 2,5 aus 17 und damit 15%, 
was aber nun mal den letzten Platz bedeutete. 

Es siegten Gideon Stahlberg, Schweden (13) vor Miguel Najdorf, 
damals Polen (12.5), Moshe Czerniak, damals Polen und Erich 
Eliskases, Österreich (je 9), also alle nicht gerade „irgendjemand“. 
Die meisten von uns dürften bei einem solchen Turnier vermutlich 
noch nicht mal die Figuren aufstellen ... 

Sonja Grafs nachträglich errechnete beste Elo-Zahl von 2455 (Wagner 
gibt 2431 für 1946 an) resultiert aus genau diesem Turnier. 
Zum Vergleich: Die von Vera Menchik wird mit 2582 errechnet und 
heute haben die besten Frauen Elo 2711 (J.Polgar, eine eigene Welt ...), 
2618 (Koneru) oder die Nr. 26 mit 2471 (Paehtz). 

Sonja Graf heiratete Vernon Stevenson, der öfters als „Seemann“ 
bezeichnet wird, was zwischen Kapitän und Admiral so ziemlich alles 
sein könnte, der möglicherweise Steward war, bei Frank Meyer aber 
immerhin schon als „Seehandelskaufmann“ firmiert, was wohl auch in 
Anbetracht ihrer Lebensumstände eher der Wahrheit entsprechen dürfte. 
Ab 1947 lebte die weit gereiste Frau mit ihrem Gatten und dem bald 
nach der Heirat geborenen Sohn in Los Angeles, Kalifornien. 

Sonja Graf-Stevenson, wie sie nun hieß, spielte weiterhin Schach – 
was hätte sie auch sonst tun können? Mit welchen Mitteln sie die 
Reisen, die Teilnahmen an Turnieren etc. zu bestreiten vermochte, 
wird in den mir zugänglichen Quellen nicht erwähnt. Die Erklärung, 
die Frank Meyer aber bereits für die 17-jährige, schon direkt nach der 
Müncher Stadtmeisterschaft angehende Berufsspielerin liefert, 
überzeugt mich nicht völlig: 

„Die sofortige Folge [des Titels] war, dass sie sich zu einer Berufs-
spielerin entwickelte. Sie fing an, durch ganz Europa zu reisen, um 
mehr Erfahrung zu sammeln und vor allen Dingen auch, um nicht 
weiter den Eindruck einer Anhängerin des Nationalsozialismus zu 
sein [sic!]. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden herausragende 
Schachspielerinnen als Rarität angesehen, so dass sich Sonja Graf in 
ihrer Popularität und der plötzlichen Berühmtheit sonnen konnte, die 
es ihr ermöglichten, ein freies und ungezwungenes Leben zu führen, 
das mit zahlreichen Reisen verbunden war.“ 

In den USA war sie spätestens ab 1957 wieder am Brett aktiv, wurde 
geteilte US-amerikanische Meisterin, zog bald mitsamt Familie nach 
New York um, erteilte regelmäßigen Schachunterricht und siegte 1964 
erneut im USA-Championat. 

Am 6.März 1965 verstarb sie die erst 53-jährige, an einem, wie die 
meisten Quellen es wissen wollen, durch Alkoholismus verursachten 
Leberleiden. 

Ihre mglws. beste Partie aus einem „Freundschaftskampf“ 1934 gegen 
Vera Menchik darf hier nicht fehlen: 

Menchik,Vera – Graf,Sonja, Amsterdam 1934, 0-1
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nc3 c5 4.e3 Nf6 5.Nf3 Nc6 6.a3 Bd6 7.Bd3 0-0 
8.0-0 b6 9.Qe2 Bb7 10.cxd5 exd5 11.dxc5 bxc5 12.Rd1 Ne5 
13.Ba6 Nxf3+ 14.gxf3 Bxh2+ 15.Kxh2 Qd6+ 16.f4 Bxa6 17.Qf3 Bb7 
18.Bd2 Qd7 19.Qh3 Qxh3+ 20.Kxh3 d4 21.exd4 cxd4 22.Nb5 d3 
23.Be3 Rfd8 24.Nd4 Ba6 25.b4 Nd5! 26.b5 Nxf4+! 27.Kg4 Ne2! 
28.Rxd3 Bxb5 29.Nxb5 Rxd3 30.Kf3 Nc3   0-1 

Ein paar hübsche Bilder finden der Meisterin sich hier: 
http://sbchess.sinfree.net/chessex4.html 
http://www.kwabc.org/Home/SonjaGraf06.htm 
http://www.chessbase.com/newsdetail.asp?newsid=1857 
http://www.tabladeflandes.com/frank_mayer/frank_mayer18.html 
http://www.ajedrezdeataque.com/11%20Ajedrez%20Femenino/Articulos/Graf/Graf.htm 

Graf, Sonja – Keres, Paul, Prag 1937, A40
1.d4 e6 2.c4 Bb4+ 3.Bd2 Qe7 
{Der folgende weiße Zug ist ziemlich ungewöhnlich und gibt Weiß 
natürlich keinerlei Vorteil - Schwarz aber auch nicht. Und genau 
das dürfte das Ziel von Graf gegen den damals schon berühmten 
Großmeister gewesen sein.} 
4.Bxb4 Qxb4+ 5.Qd2 Nc6 6.e3 Qxd2+ 7.Kxd2 f5 
{Das ist gut im Hinblick auf das Feld e4 - aber was ist mit dem 
schlechter gewordenen c8-Läufer?} 
8.Nc3 Nf6 9.Nb5 Kd8 
{Graf entschließt sich, die Fragen um das Feld radikal zu klären. 
Die Position ist komplett ausgeglichen.} 
10.f3 a6 11.Nc3 f4 12.Nge2 fxe3+ 13.Kxe3 d5 
{Den Zug verstand ich zunächst nicht. Keres schwächt seinen Bauern 
e6, macht sich den c8-Läufer noch schlechter ... und bekommt er 
überhaupt etwas dafür?   Ja. Wie sich zeigt, ist -e6-e6 von Weiß nicht 
gut zu verhindern.} 
14.Ng3 (14. Nf4) 14... Re8 15.Rd1 
(15.f4 Ng4+ 16.Kf3 e5) 
15... Bd7 16.Be2 e5 17.Kf2 
(Eine gute Gelegenheit gewesen wäre 17.Nxd5 Nxd4 18.Kf2 Nxd5 
19.cxd5) 
17... dxc4 18.dxe5 Nxe5 19.h3 Kc8 20.Rd4 b5 21.f4 Nc6 22.Rd2 Rb8 
23.Bf3 Nb4 24.Nge4 Rb6 25.Nc5 Bf5 26.g4 Nd3+ 27.Nxd3 Bxd3 
28.g5 Ne4+ 29.Nxe4 Bxe4 30.Re1 Bg6 31.Bg4+ Kb7 32.Rxe8 Bxe8 
33.Rd8 Bc6   remis

Hier eine auch heute noch interessante schwarze Eröffnung: 

Graf, Sonja – Eliskases, Erich Gottlieb, Mar del Plata 1941, A46
1.d4 Nf6 2.Nf3 b5 3.e3 a6 4.c4 bxc4 5.Bxc4 e6 6.Nc3 d5 7.Bb3 Bd6 
8.Bd2 O-O 9.Rc1 Nbd7 10.Na4 Qe7 11.Qc2 Ne4 12.O-O c5 
13.dxc5 Ndxc5 14.Nxc5 Bxc5 15.Ba5 Bb7 16.Rfd1 Rac8 17.Qe2 f5 
18.Nd2 Nf6 19.Re1 Kh8 20.a3 Bd6 21.Rxc8 Rxc8 22.Bc3 e5 
23.Qd3 e4 24.Qf1 Bxh2+ 25.Kxh2 Ng4+ 26.Kg3 Qd6+ 27.f4 exf3+ 
28.Kxf3 d4+ 29.Ke2 dxc3 30.bxc3 Rd8 31.Rd1 Qd3+ 32.Ke1 Qxe3+ 
33.Qe2 Qg3+   0-1

Der Schwede Gideon Stahlberg war zweifellos einer der 
„verhinderten Großen“ des Schachs. 

Graf, Sonja – Stahlberg, Gideon, La Plata Jockey Club 1944, E18
1. d4 Nf6 2. Nf3 b6 3. g3 Bb7 4. Bg2 e6 5. O-O Be7 6. c4 O-O 
7. Nc3 Ne4 8. Nxe4
{Die Figuren mit 8.Qc2 auf dem Brett zu halten steht heute "höher im 
Kurs", aber auch der Partiezug gehört noch heute zum ständigen 
Turnier-Repertoire.} 
8... Bxe4 9. Ne1 Bxg2 10. Nxg2 Nc6 
{Es ist bis heute eine seltene Fortsetzung geblieben, sich den c-Bauern 
zu verstellen. Schon Siegbert hatte davor gewarnt ... Jedoch ist dieser 
Zug keineswegs ursächlich für das Partie-Ergebnis.} 
11. e3 e5 12. d5 Na5 13. Qe2 e4 14. Bd2 Nb7 15. Bc3 Bf6 
16. Bxf6 Qxf6 17. Rad1 a5 18. b3 d6 19. Rd4 Rfe8 20. Qg4 Nc5 
21. Nf4 g6 22. h4 Re5 23. Ne2 Rf5 24. Rd2 h5 
{Ein Remisschluss wäre in dieser Position keineswegs überraschend. 
Eigentlich geht es auf beiden Seiten weder vor noch zurück.} 
25. Qh3 Qe7 26. Nd4 Rf6 27. Nc6 Qe8 28. Qg2 Kg7 29. Nd4 Nd3 
30. Nc6 Nc5 31. Nd4 Qd7 32. Kh2 Qe7 33. Nc6 Qe8 34. Rd4 Rf3 
{Letztlich leitet das ein völlig korrektes, allerdings bei auch nur 
halbwegs präzisem Spiel nur zum Remis führendes Qualitätsopfer ein.} 
35. Rd2 Nd7 36. Kh1 Ne5 37. Nd4 Qd7 38. Nxf3 exf3 39. Qh2 a4 
40. Rb1 Qf5 41. Qg1 axb3 42. axb3 
{Angezeigt wäre jetzt eine Zugwdhlg. mit -Qh3+ und wieder Qf5. 
Der schwedische Weltklassemann will mehr - und geht unter.} 
42. ... Ng4 43. Ra1 Re8 44. Qb1 Qd7 45. Kg1 g5 
{Dieser Versuch, die schöne "Gräfin" nun doch noch über den Tisch 
zu ziehen, misslingt völlig.} 
46.hxg5 h4 47. gxh4 Ne5 48. Rd4 Ng6 49. Kh2 Rh8 50. Kg3 f5 
51. gxf6+ Kf7 52. Kxf3 Ne5+ 53. Ke2 Qh3 54. Qh1 Qf5 55. Qg2 Rg8 
56. Qe4 Qh5+ 57. Kd2 Rg4 58. Qb1 Nf3+ 59. Kc3 Nxd4 
60. exd4 Rxh4 61. Qe1 Qf3+ 62. Kb4 Re4 63. Qh1 Qf4 64. Ra8 Qh4 
65. Qxh4 Rxh4 66. Ra7 Kxf6 67. Rxc7 Rxd4 68. Rc6 Ke7 
69. Rxb6 Rd3 70. Ka5 Rf3 71. b4 Rxf2 72. Rb7+ Kd8 73. Kb6 Rc2 
74. c5 dxc5 75. bxc5 Kc8 76. Rh7 Ra2 77. c6 Rb2+ 78. Kc5 Rc2+ 
79. Kd6 Kb8 80. Kd7   1-0

Najdorf, Miguel – Graf, Sonja, Buenos Aires Circulo 1939, C53
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bc4 Bc5 4. c3 Qe7 5. d3 
(Eher geläufig ist heute 5. d4 Bb6 6. O-O d6 7. h3 Nf6 8. Re1 O-O 
9. Na3 Kh8 10. Nc2 Nd8 11. b3) 
5... d6 
(Weniger passiv wäre 5... Nf6 6. O-O d6 7. Nbd2 O-O 8. Bb3 Bg4 
9. Re1 Nd8 10. h3 Bxf3 11. Qxf3 Bb6 12. a4 a5 13. Qe2 Ne6) 
6. Nbd2 Bd7 7.b4 Bb6 8. Bb3 Nd8 9. Nc4 c6 10. Nxb6 axb6 
11. O-O Nf6 12. Nd2 b5 13. f4 exf4 14. Nf3 Be6 15. Bxf4 Bxb3 
16. axb3 Rxa1 17. Qxa1 Nd7 18. c4 f6 19. Nd4 g6 20.cxb5 O-O 
21. bxc6 bxc6 22. Qa5 Re8 23. Rc1 c5 24. bxc5 dxc5 25. Nb5 Nc6 
26. Qa4 Nde5 27. Bxe5 Nxe5 28. Nc7 Rc8 29. Nd5 Qd6 30. h3 f5 
31. Qb5 Rb8 32. Qxc5 Qxc5+ 33. Rxc5 Nxd3 34. Rc3 fxe4 
35. Nf6+ Kg7 36. Nxe4 Nf4 37. Rc7+ Kf8 38. Ng5 Nd5 39. Rd7 Ne3 
40. Nxh7+ Kg8 41. Nf6+ Kf8   1-0

Czerniak, Moshe – Graf, Sonja, Mar del Plata 1941, C25
1. e4 e5 2. Nc3 Nc6 3. f4 Bc5 4. fxe5 Bxg1 (Richtig ist 4... d6) 
5. Rxg1 Qh4+ 6.g3 Qxh2 7. Rg2 Qh3 
(In dieser urigen Position steht Weiß tatsächlich besser.) 
8. d4 d6 9. exd6 Bg4 10. Qd3 O-O-O 11. Bf4 g5 12. Bxg5 Rxd6 
13. Nb5 Rd7 14. Qa3 Nge7 15. Bxe7 Rxe7 16. Nxa7+ Kd7 
17. Nxc6 Rxe4+ 18. Kf2 bxc6 19. Kg1 Qh6 20. d5 Qe3+
 21. Qxe3 Rxe3 22. dxc6+ Kxc6 23. Rf2 f5 24. Kh2 Rhe8 
25. Bd3 Rg8 26. Raf1 Rg5 27. Bxf5 Bxf5 28. Rxf5 Rgxg3 
29. Rh5 Rg7 30.Rf2 Re1 31. a4 Rgg1 32. Rf6+ Kb7 33. Rb5+ Kc8 
34. Rf8+ Kd7 35. Rf7+ Kd6 36. Rf6+ Ke7 37. Rf2 Kd7 38. a5 Rg6 
39. Rh5 h6 40. b4 Ra1 41. Rd5+ Kc8 42. Rf8+ Kb7 43. Rb5+ Kc6 
44. Rc5+ Kb7 45. Rf7 Rc6 46. Rxc6 Kxc6 47. Rf5 Kb7 48. c3 Re1 
49. Rb5+ Ka6 50. Rc5 Kb7 51. Kg2 Re6 52. Kf3 c6 53. Kf4 Rd6 
54. Ke4 Ka6 55. Ke5 Rg6 56. Kd4 Kb7 57. Kc4 Rg4+ 58. Kb3 Rg6 
59. Rh5 Ka6 60. Rh4 Kb7 61. c4 Ka6 62. Ka4 Kb7 63. Rf4 Rg1 
64. Rf7+ Kb8 65. Rf6 Ra1+ 66. Kb3   1-0

Ein Jahr später lief es besser ... glücklicher: 

Czerniak, Moshe – Graf, Sonja, Mar del Plata 1942, B00
1. e4 Nc6 2. d4 d5 3. e5 Bf5 4. g4 Bd7 5. Nh3 e6 6. c3 Nce7 7. Be3 c5 
8. dxc5 Nc6 9. f4 Nh6 (9... b6) 10. Bd3 Qh4+ 11. Nf2 O-O-O 
(11... f6 12. exf6 e5 ist besser) 
12. Nd2 d4 13. Nf3 dxe3 14. Nxh4 exf2+ 15. Kxf2 Bxc5+ 16. Kg3 
(16. Ke1 und aus.) 16... g5 17. Nf3 gxf4+ 18. Kxf4 Rhg8 19. g5 (19. h3) 
19... Ne7 
(19... f5 20. exf6 (20. gxh6??? Rg4#)  20... e5+ 21.Kg3 Bf5 
22. Bc4 Rxd1 23. Raxd1 Rf8 24. Rhf1) 
20. c4 
(20. Bxh7 Bc6 21.gxh6 Rxd1 22. Raxd1 und gut.) 
20... Bc6 21. Qe2 
(21. gxh6 Rxd3 $3 22. Qxd3 Ng6+ 23. Qxg6 Rxg6 24. h4) 
21... Rxd3 22. Qxd3 Ng6+ 23. Qxg6 fxg6 24. gxh6 Rf8+ 
25. Kg3 Rxf3+ 26. Kg4 Rf5 27. Rhf1 Be3 28. Rxf5 gxf5+ 29. Kh3 f4 
30. b4 Be4 31. Rd1 f3 32. Kg3 f2 33. c5 Bd5 34. a3 Bc4 35. Kf3 Bxc5 
36. bxc5 f1=Q+ 37. Rxf1 Bxf1 38. Kf4 Kc7 39. Kg5 Bd3 40. Kf6 Bf5   
0-1

und wiederum zwei Jahre später gleich nochmaaaal: 

Czerniak, Moshe – Graf, Sonja, La Plata Jockey Club 1944, D04
1. d4 d5 2. Nd2 Nf6 3. e3 c5 4. Ngf3 Nc6 5. b3 cxd4 6. exd4 Bg4 
7. Bb2 e6 8. Bd3 Bd6 9. O-O O-O 10. Re1 Nb4 11. Nf1 Nxd3 
12. Qxd3 Rc8 13. c3 Bf5 14. Qb5 Qc7 15. Ne5 a6 16. Qe2 Ne4 
17. Rac1 Bxe5 18. dxe5 Qa5 19. a3 Qb6 20. b4 h5 21. Ne3 Bg6 
22. f3 Ng5 23. Red1 Rc6 24. Kf1 Rfc8 25. c4 dxc4 26. Nxc4 Qc7 
27. Ne3 b5 28. Kf2 Rxc1 29. Rxc1 Qb8 30. Rxc8+ Qxc8 31. Qd2 Nh7 
32. Bd4 Nf8 33. Bc5 Nd7 34. Qd6 Nb8 35. g3 Kh7 36. Ng2 Qe8 
37. Nf4 Nc6 38. Qc7 Nb8 39. Ne2 Kg8 40. Nd4 Kh7 41. Bd6 Nd7 
42. Qb7 f6 43. Qxa6 fxe5 44. Nxb5 Bd3 45. Nc7 Qg6 46. Qc6 Qg5 
47. Qc3 Qf5 48. Nxe6 Nf6 49. Kg2 e4 50. Nd4 exf3+ 51. Nxf3 Be4 
52. h4 (52. Qb3) 52... Qd5 (52... Ng4) 53. Bf4 (53. Bc5) 
53... Qd1 (53... Ng4) 54. Qe3 Bd5 55. Bg5 (55. Qf2) 55... Ng4 {# in 8.} 
56. Qc3 {nunja, # in 3.} 56. ... Qe2+ 57. Kg1 Qf2+   0-1

Menchik, Vera (2582) – Graf, Sonja (2455), Amsterdam 1934, D40
1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 c5 4. e3 Nf6 5. Nf3 Nc6 6. a3 Bd6 
7. Bd3 O-O 8. O-O b6 9. Qe2 
{Das ist anscheinend später nicht wieder vorgekommen.}  
9... Bb7 10. cxd5 exd5 11. dxc5 bxc5 12. Rd1 Ne5 (12... Re8) 13. Ba6 
(13. Nxe5 Bxe5 14. f4 Bxc3 15. bxc3) 
13... Nxf3+ 14. gxf3 Bxh2+ {Da scheppert's zum ersten Mal rein ...} 
15. Kxh2 (Besser ist 15. Kg2 Bxa6 16. Qxa6 Be5) 15... Qd6+ 
16. f4 Bxa6 (16... Qxa6 17. Qxa6 Bxa6 18. Nxd5) 17. Qf3 Bb7 
18. Bd2 (18. Qg2 Rad8) 18... Qd7 (18... Qb6 19. Na4 Qb5 20. Nc3) 
19. Qh3 Qxh3+ 20. Kxh3 d4 21. exd4 cxd4 22. Nb5 
(22. Ne2 Rfd8 23. Ng3 Bf3) 22... d3 {Das ist leider nicht ganz präzise.} 
(22... Bf3 23. Nxd4 Bxd1 24. Rxd1 Rfb8) 
23. Be3 Rfd8 24. Nd4 Ba6 25. b4 Nd5 26. b5 Nxf4+ 27. Kg4 (27. Bxf4)
27... Ne2 28. Rxd3 (28. bxa6 Nxd4 29. Rxd3 f5+ 30. Kh3 Nc2) 
28... Bxb5 29. Nxb5 
(29. Rd2 a6 30. Nxe2 Rxd2 31. Bxd2) 29... Rxd3 30. Kf3 Nc3   0-1

Von Sonja Graf und der Schacholympiade in Buenos Aires zu der 
Olympiade (schon klar, dass sind eigentlich nur vier Jahre ... 
Olympische Spiele wäre besser als offizieller Titel), die heute in 
Dresden läuft! Die vierte Runde am 16. Nov. 2008 ergab schon 
interessante Paarungen: 

Aagaard, Jacob (2528) – Charbonneau, Pascal (2499) [B50]
1.e4 c5 2.Nf3 e6 3.b3 d6 4.Bb5+ Nd7 5.0–0 Ngf6 6.Re1 Be7 
7.Bb2 0–0 8.c3 a6 9.Bf1 b5 10.d4 Bb7 11.Nbd2 d5 12.e5 Ne4 
13.Nxe4 dxe4 14.Nd2 cxd4 15.cxd4 Bb4 16.Re2 f5 17.a4 Nb6 
18.Nb1 Nd5 19.Rc2 e3 20.Qd3 Be1 21.fxe3 Nb4 22.Qe2 Nxc2 
23.Qxc2 f4 24.Nc3 Qh4 25.exf4 Rxf4   0–1

Mikheev, Stanislav (2329) – Hillarp Persson, Tiger (2543) [B51]
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.Bb5+ Nd7 4.d4 cxd4 5.Qxd4 a6 6.Bxd7+ Bxd7 
7.Bg5 h6 8.Bh4 Rc8 9.Nc3 e5 10.Qd3 g5 11.Bg3 Nf6 12.Nd2 Be6 
13.f3 Qa5 14.Nb3 Qc7 15.0–0–0 b5 16.a3 Be7 17.Rhe1 Bc4 18.Qd2 a5 
19.Kb1 b4 20.axb4 axb4 21.Na2 0–0 22.Qxb4 Ra8 23.Nac1 Rfc8 
24.Qd2 Qa7 25.Qe3 Qa4 26.Rd3 Ra6   0–1

Short, Nigel D (2642) – Agdestein, Simen (2588) [B72]
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 g6 6.Be2 Bg7 
7.Be3 0–0 8.Qd2 Nc6 9.0–0–0 Ng4 10.Bxg4 Bxg4 11.f3 Bd7 
12.Kb1 Re8 13.h4 Ne5 14.b3 Rc8 15.h5 Qa5 16.Nce2 Qxd2 
17.Bxd2 f5 18.hxg6 hxg6 19.exf5 gxf5 20.Bh6 Nf7 21.Bxg7 Kxg7 
22.c4 Rh8 23.Nc3 Rxh1 24.Rxh1 e6 25.Kb2 Kf6 26.a4 Rg8 27.Rh2 a5 
28.Kc2 Bc6 29.Kd2 Ke7 30.Ke3 Bd7 31.Kf2 Rh8 32.Rxh8 Nxh8 
33.g3 Nf7 34.Ke3 Ne5 35.Nce2 Nc6 36.Nc2 Nb8 37.Ne1 Na6 
38.Nd3 e5 39.f4 Ke6 40.Ng1 Bc6 41.Nh3 e4 42.Nc1 d5 43.Kd4 dxc4 
44.Kxc4 Bd5+ 45.Kc3 Nc5 46.Ng1 Kd6 47.Nge2 Ne6 48.b4 axb4+ 
49.Kxb4 Nd8 50.Nd4 Nc6+ 51.Kc3 Nxd4 52.Kxd4 b6 53.Ne2 Bc6 
54.Nc3 Ke6 55.Kc4 Ke7 56.Kb4 Kd6 57.Kc4 Bd7 58.Kd4 Bc6 
59.Kc4 Be8 60.Kd4 Bc6 61.Kc4 Bd7 62.Kd4   remis

Topalov , Veselin (2791) – Gundavaa, Bayarsaihan (2458) [B90]
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be3 e5 7.Nb3 Be7 
8.Qd2 Be6 9.f4 exf4 10.Bxf4 Nc6 11.0–0–0 Ne5 12.Nd4 0–0 
13.Nf5 Bxf5 14.exf5 b5 15.Be2 Qa5 16.Kb1 Rfd8 17.Nd5 Qxd2 
18.Nxe7+ Kf8 19.Rxd2 Kxe7 20.Rhd1 Ne4 21.Rd4 Nc5 22.b3 f6 
23.g4 g5 24.Bg3 Rab8 25.Kb2 Rd7 26.a3 Rbd8 27.Bf1 Rh8 
28.a4 Rb8 29.axb5 axb5 30.Bf2 Na6 31.Bg2 Rbd8 32.Ra1 Nc5 
33.Ra5 Rb8 34.Ra1 Rc7 35.Rad1 Rb6 36.h3 h6 37.Bf1 b4 38.Bg2 Rc8 
39.Ra1 Ned7 40.Ra7 Rcb8 41.Rd1 Kf8 42.Bd5   1–0

Baramidze, David (2557) – Khamrakulov, Ibragim S (2580) [C10]
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 dxe4 4.Nxe4 Nd7 5.Bd3 Ngf6 6.Qe2 c5 
7.Nxf6+ Nxf6 8.Bd2 cxd4 9.0–0–0 Bd7 10.Nf3 Qc7 11.Nxd4 0–0–0 
12.Kb1 Bc5 13.Nb3 Bb6 14.c4 Bc6 15.f3 Qe7 16.Na5 Ba4 
17.Bc2 Bxc2+ 18.Kxc2 Qc5 19.Nb3 Qf5+ 20.Kc1 Rd7 21.g4 Qd3 
22.Qxd3 Rxd3 23.Rhf1 Rhd8 24.Kc2 e5 25.Bc3 Rxd1 26.Rxd1 Rxd1 
27.Kxd1 Nd7 28.Nd2 a5 29.Ne4 Bc7 30.Ng5 f6 31.Ne6 b6 
32.Nxg7 e4 33.fxe4 Bxh2 34.Nh5 Be5 35.Bxe5 fxe5 36.g5 Kd8 
37.Nf6 Nxf6 38.gxf6 Kd7 39.a3 a4 40.b4 axb3 41.a4 h5 42.c5 bxc5 
43.a5 h4 44.f7   1–0

Swathi, Ghate (2320) – Michna, Marta (2399) [C10]
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nc6 4.Nf3 Nf6 5.e5 Ne4 6.Bd3 Bb4 7.Bd2 Nxd2 
8.Qxd2 Bd7 9.a3 Bxc3 10.Qxc3 f6 11.exf6 Qxf6 12.Bb5 0–0 13.0–0 a6 
14.Bxc6 Bxc6 15.Qe3 Rae8 16.Ne5 Bb5 17.Rfe1 Re7 18.c3 Be8 
19.Re2 Bg6 20.Rae1 Bf5 21.g4 Bg6 22.f3 Be8 23.Rf2 g5 24.Kg2 Bg6 
25.h4 gxh4 26.Qh6 Rg7 27.Kh3 Qe7 28.Qxh4 Qd6 29.Qg3 c5 
30.Nxg6 Qxg3+ 31.Kxg3 Rxg6 32.dxc5 h5 33.Rfe2 Kf7 34.Rd1 Rc8 
35.Rh1 hxg4 36.fxg4 Rxc5 37.Rh7+ Kf6 38.Rxb7 Rc4 39.Rb6 Rcxg4+ 
40.Kf3 Rg3+ 41.Kf2 Rg2+ 42.Ke1 Rxe2+ 43.Kxe2 a5 44.a4 Rg4 
45.b4 Rg2+ 46.Kd3 Ra2 47.Ra6 axb4 48.cxb4 Kf5 49.b5 Ke5   remis

Polgar, Judit (2711) – Istratescu, Andrei (2633)
1.e4 e5 2.Nf3 Nf6 3.d4 Nxe4 4.Bd3 d5 5.dxe5 Nc6 6.0–0 Bg4 
7.Nc3 Nxc3 8.bxc3 Bc5 9.Re1 0–0 10.h3 Bh5 11.Bf5 Kh8 12.g4 Bg6 
13.Qd3 Ne7 14.Bg5 c6 15.Bh4 Qc7 16.Kg2 Rae8 17.Bg3 Bxf5 
18.gxf5 Qc8 19.f6 Ng6 20.Ng5 gxf6 21.exf6 Rxe1 22.Rxe1 Re8 
23.Nxf7+ Kg8 24.Rxe8+ Qxe8 25.Ng5 Qd7 26.Qe2 Bf8 27.f7+ Kg7 
28.Qe8 Qe7 29.Ne6+ Kh6 30.Nxf8 Qxf8 31.Qxf8+ Nxf8 32.Bd6 Kg7 
33.Kf3 Ne6 34.f8Q+ Nxf8 35.Bxf8+ Kxf8 36.Kf4 Ke7 37.Ke5 a5 
38.f4 a4 39.f5 a3 40.f6+ Kf7 41.Kf5 c5 42.Ke5 c4 43.Kxd5 Kxf6 
44.Kxc4 h5 45.Kb5 Ke5 46.c4 h4 47.c5 Kd4 48.Kb4 Ke3 49.Kxa3 Kf4 
50.Kb2 Kg3 51.a4 Kxh3 52.a5 Kg3 53.a6 bxa6 54.c6 h3 55.c7 h2 
56.c8Q h1Q 57.Qxa6 Qh8+ 58.c3 Qb8+ 59.Kc2 Kf4 60.Qf6+ Ke4 
61.Qe6+ Kf4 62.Qd5 Qb6 63.c4 Qe3 64.Qd6+ Kf5 65.c5 Qe6 
66.Qd3+ Kf6 67.Kc3 Ke7 68.Kb4 Qd7 69.Qg3 Qb7+ 70.Kc3 Kd7 
71.Qd6+ Kc8 72.c6 Qb3+ 73.Kxb3   patt – remis.

Akopian, Vladimir (2679) – Karjakin, Sergey (2730) [C65]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 Nf6 4.0–0 Bc5 5.c3 0–0 6.d4 Bb6 
7.dxe5 Nxe4 8.Qd5 Nc5 9.Na3 a6 10.Be2 Ne7 11.Qd1 Ba7 12.Nc4 b5 
13.Na5 Bb6 14.Be3 Rb8 15.Qc2 Nd5 16.Bxc5 Bxc5 17.Rad1 c6 
18.Nb3 Be7 19.c4 bxc4 20.Bxc4 d6 21.Bxd5 cxd5 22.Rxd5 Bb7 
23.Rd4 Bxf3 24.gxf3 Qb6 25.f4 dxe5 26.fxe5 Rfc8 27.Qe4 Qg6+ 
28.Qxg6 hxg6 29.Rfd1 Rb5 30.Rd5 Rcb8 31.Kg2 g5 32.Kf3 g6 
33.Rxb5 Rxb5 34.Ke4 f6 35.Rd5 Rb4+ 36.Rd4 Rb5 37.Rd5 Rb4+ 
38.Rd4 Rb5 39.exf6 Bxf6 40.Rd6 Kf7 41.Rxa6 Bxb2 42.Ra5 Rb4+ 
43.Kd5 Rf4 44.Ra7+ Kf6 45.Nc5 Rf5+ 46.Kc4 Rf4+ 47.Kd5 Rf5+ 
48.Kc6 Bd4 49.Ne4+ Ke5 50.Re7+ Kf4 51.Nd2 Rf6+ 52.Kd5 Bxf2 
53.Re4+ Kf5 54.Re5+ Kf4 55.Ne4 Ra6 56.Nxf2 Ra5+ 57.Kd6 Ra6+ 
58.Kd5   remis

Shirov, Alexei (2726) – Naiditsch, Arkadij (2678) [C67]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 Nf6 4.0–0 Nxe4 5.d4 Nd6 6.Bxc6 dxc6 
7.dxe5 Nf5 8.Qxd8+ Kxd8 9.Nc3 Ne7 10.h3 Ng6 11.b3 a5 12.Bb2 Nf4 
13.Rad1+ Ke8 14.a4 Bf5 15.Nd4 Bg6 16.g3 Ne6 17.Nce2 Nxd4 
18.Nxd4 Bc5 19.Rd2 Rd8 20.Rfd1 Bb4 21.c3 Bc5 22.g4 h5 23.f3 hxg4 
24.hxg4 Be7 25.Bc1 Rd5 26.Re1 Bg5 27.Rde2 Bh4 28.Rh2 Rh7 
29.Rf1 Rxe5 30.Bf4 Rd5 31.Bxc7 Kd7 32.Bb6 Bf6 33.f4 Rxh2 
34.Kxh2 c5 35.f5 cxd4 36.fxg6 dxc3 37.gxf7 Ke7 38.Be3 Kf8 
39.Kg2 c2 40.Bc1 Be7 41.Rf2 Rc5 42.Kf3 Kxf7 43.Ke4+ Kg6 44.Kd4  
 0–1

Caruana, Fabiano (2640) – Korchnoi, Viktor (2584) [C84]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.d3 b5 6.Bb3 Be7 7.0–0 d6 
8.a4 Bg4 9.c3 Na5 10.Bc2 b4 11.d4 c5 12.cxb4 cxb4 13.Nbd2 Nd7 
14.h3 Bh5 15.Nb3 Rc8 16.Nxa5 Qxa5 17.Bb3 Nf6 18.Re1 Bxf3 
19.Qxf3 exd4 20.Bf4 Nd7 21.Qg4 g5 22.e5 Kd8 23.exd6 Bf6 24.Bg3 h5 
25.Qe4 Be5 26.Bxe5 Re8 27.Qf5 Nxe5 28.d7   1–0

Ivanchuk, Vassily (2786) – Aronian, Levon (2757)
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.d3 b5 6.Bb3 Be7 7.a4 b4 
8.Nbd2 0–0 9.Nc4 d6 10.h3 Be6 11.0–0 Nd7 12.Be3 Bf6 13.c3 bxc3 
14.bxc3 Rb8 15.Rb1 d5 16.Ncd2 Nb6 17.Re1 Re8 18.Qc2 Qd7 
19.Bc5 Na5 20.Ba2 Qxa4 21.Qxa4 Nxa4 22.exd5 Rxb1 23.Rxb1 Bxd5 
24.Bxd5 Nxc5 25.Ne4 Nxe4 26.Bxe4 Rd8 27.g4 Rd6 28.Rb8+ Rd8 
29.Rb2 Rd6 30.Nd2 Bg5 31.h4 Bxh4 32.Ra2 Nc6 33.Nc4 Rf6 
34.Rxa6 Na7 35.Ra2 g6 36.Nxe5 Rf4 37.Nf3 Rxg4+ 38.Kh2 Nb5 
39.Kh3 Rxe4 40.dxe4 Be7 41.Rc2 Nd6 42.Re2 Nb5 43.Re3 Bc5 
44.Rd3 Nd6 45.Nd2 f6 46.f4 Kf7 47.e5 fxe5 48.fxe5 Ne8 49.Nb3 Be7 
50.Nd4 Ng7 51.c4 h5 52.Rb3 Bc5 53.Nb5 Bb6 54.c5 Bxc5 
55.Nxc7 Bd4 56.Rf3+ Ke7 57.Rf6 Bxe5 58.Nd5+ Kd7 59.Rxg6 Ne6 
60.Kh4 Nf4 61.Nb6+ Kc7 62.Rh6 Bg7 63.Na8+ Kb7 64.Rh7 Ne6 
65.Kxh5 Kxa8 66.Kg6 Nf8+ 67.Kxg7 Nxh7 68.Kxh7   remis

Nisipeanu , Liviu-Dieter (2684) – Leko, Peter (2747) [C89]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 0–0 
8.c3 d5 9.exd5 Nxd5 10.Nxe5 Nxe5 11.Rxe5 c6 12.d4 Bd6 13.Re1 Qh4 
14.g3 Qh3 15.Be3 Bg4 16.Qd3 Rae8 17.Nd2 Re6 18.a4 Qh5 
19.axb5 axb5 20.Qf1 Rfe8 21.Bxd5 Qxd5 22.h3 Bh5 23.Qg2 Qxg2+ 
24.Kxg2 f5 25.Nf3 f4 26.Bd2 fxg3 27.Rxe6 Rxe6 28.Ra8+ Bf8 
29.Ne5 gxf2 30.Kxf2 Re8   remis

Efimenko, Zahar (2680) – Sargissian, Gabriel (2642) [C89]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 0–0 
8.c3 d5 9.exd5 Nxd5 10.Nxe5 Nxe5 11.Rxe5 c6 12.d4 Bd6 13.Re1 Qh4 
14.g3 Qh3 15.Be3 Bg4 16.Qd3 Rae8 17.Nd2 Qh5 18.Bc2 f5 19.f3 Bh3 
20.Bf2 Nf4 21.gxf4 Bxf4 22.Bg3 Qg5 23.Nf1 h5 24.Kf2 h4 
25.Rxe8 Rxe8 26.Re1 hxg3+ 27.hxg3 Rd8 28.Ke2 Bxf1+ 29.Rxf1 Re8+ 
30.Kd1 Qxg3 31.Qxf5 Re1+ 32.Rxe1 Qxf3+ 33.Re2 Qf1+ 34.Re1 Qf3+  
 remis

Berkes, Ferenc (2645) – Lupulescu, Constantin (2594) [D00]
1.d4 d5 2.Bf4 c6 3.e3 Bf5 4.c4 Bxb1 5.Qxb1 e5 6.Bxe5 Qa5+ 
7.Kd1 Nd7 8.Bg3 c5 9.Nf3 Ngf6 10.a3 cxd4 11.exd4 Be7 12.c5 Ne4 
13.Bd3 f5 14.b4 Qd8 15.Qb3 f4 16.Bxf4 Nxf2+ 17.Kc2 Nxh1 
18.Qxd5 Nf6 19.Bb5+ Kf8 20.Qxd8+ Rxd8 21.Rxh1 Nd5 22.Bg3 h5 
23.Re1 h4 24.Be5 Rh6 25.Bc4 Rg6 26.Re2 Rxg2 27.Rxg2 Ne3+ 
28.Kd3 Nxg2 29.Ke4 Bf6 30.Bd6+ Be7 31.Bc7 Rc8 32.Be5 Bf6 
33.Be6 Rc6 34.Bh3 Bxe5 35.Nxe5 Ra6 36.Bxg2 Rxa3 37.Kf5 Ra2 
38.Bxb7 Rxh2 39.c6 Rc2 40.Ke4   1–0

Georgiev, Vladimir (2517) – Wang  Yue (2736) [D03]
1.d4 Nf6 2.Nf3 g6 3.Bg5 Bg7 4.Nbd2 0–0 5.c3 d5 6.e3 Nbd7 
7.Be2 c6 8.0–0 Re8 9.c4 dxc4 10.Nxc4 Nb6 11.Nxb6 Qxb6 
12.Bc4 Ne4 13.Bb3 Bg4 14.Bh4 e6 15.Rc1 Bxf3 16.gxf3 Nd6 
17.Bg3 Nf5 18.Qc2 h5 19.Qe4 a5 20.Be5 a4 21.Bc4 Qxb2 22.Rb1 Qc3 
23.Rfc1 Qa3 24.Bxg7 Kxg7 25.Qe5+ Kg8 26.Qc5 Qxc5 27.dxc5 Re7 
28.Kf1 Rd7 29.Ke2 Kf8 30.Rb4 Ra5 31.Bd3 Ne7 32.Rcc4 Nd5 
33.Rb1 a3 34.Rb3 Rc7 35.f4 Ke7 36.Be4 Nf6 37.Bc2 Nd7 
38.Rcc3 Nxc5 39.Rxa3 Rxa3 40.Rxa3 Rd7 41.h4 Rd8 42.Ra5 Nd7 
43.Ra7 Rb8 44.e4 Nb6 45.Bb3 Nc8 46.Ra5 Nd6 47.Bc2 Nb5 
48.Bd3 b6 49.Ra6 Nc7 50.Ra7 Kd6 51.f5 gxf5 52.e5+ Kd7 53.Ke3 Rg8 
54.Be2 Kc8 55.Bxh5 Rh8 56.Bf3 Kb8 57.Ra4 Nd5+ 58.Kd2 b5 
59.Rd4 c5 60.Rd3 Nb6 61.Ke2 Rxh4 62.Rd6 Nc4 63.Rc6 Ka7 
64.Rc7+ Kb6 65.Rb7+ Ka6 66.Rxf7 Nxe5 67.Bb7+ Kb6 68.Re7 Rh6 
69.Bc8 Nc6 70.Rb7+ Ka5 71.Rc7 Nd4+ 72.Ke3 Kb6 73.Re7 Kc6 
74.Kf4 Rh8 75.Bb7+ Kd6 76.Rg7 e5+ 77.Ke3 Rh3+   0–1

Kramnik, Vladimir (2772) – Sasikiran, Krishnan (2694) [D15]
1.Nf3 d5 2.d4 Nf6 3.c4 c6 4.Nc3 a6 5.e3 b5 6.b3 Bg4 7.Be2 Nbd7 
8.h3 Bf5 9.g4 Bg6 10.Ne5 Nxe5 11.dxe5 Ne4 12.Nxe4 Bxe4 
13.f3 Bg6 14.cxd5 cxd5 15.a4 b4 16.e6 Qd6 17.f4 Be4 
18.exf7+ Kxf7 19.Bf3 Bxf3 20.Qxf3 g6 21.f5 Bg7 22.Ra2 Bc3+ 
23.Bd2 Rhf8 24.0–0 Kg8 25.Qf4 e5 26.Qh6 Rad8 27.e4 dxe4 
28.Bg5 Rd7 29.Kg2 e3 30.Bxe3 Qd5+ 31.Kh2 e4 32.Raf2 Bg7 
33.Qg5 Bf6 34.Qh6 Bg7 35.Qg5   remis
Dass Kramnik hier überhaupt, direkt nach dem schmerzlichen Verlust 
der Weltmeisterschaft mitspielt, zeichnet ihn charakterlich aus. 

Khenkin, Igor (2647) - Vallejo Pons, Francisco (2664) [D27]
1.d4 d5 2.c4 dxc4 3.Nf3 c5 4.e3 e6 5.Bxc4 Nf6 6.0–0 a6 7.dxc5 Bxc5 
8.Qxd8+ Kxd8 9.Ne5 Ke7 10.Be2 Bd7 11.Bf3 Nc6 12.Nxd7 Nxd7 
13.Bxc6 bxc6 14.Bd2 Rhb8 15.Bc3 g5 16.Rc1 a5 17.Nd2 Bb4 
18.Bxb4+ Rxb4 19.Rc2 c5 20.Nc4 a4 21.Kf1 Ra7 22.Ke2 Rc7 
23.h4 gxh4 24.Rh1 Rcb7 25.Rxh4 Ne5 26.b3 Nxc4 27.Rcxc4 Rxc4 
28.Rxc4 axb3 29.axb3 Rxb3 30.Rxc5 Kf6   remis

Sandipan, Chanda (2579) – Morozevich, Alexander (2787) [D30]
1.d4 Nf6 2.Nf3 d5 3.c4 e6 4.Bg5 Bb4+ 5.Nbd2 dxc4 6.Qc2 b5 7.a4 c6 
8.e4 h6 9.Bxf6 Qxf6 10.Be2 0–0 11.0–0 Nd7 12.b3 c3 13.e5 Qe7 
14.Ne4 bxa4 15.Rxa4 a5 16.Nxc3 Bb7 17.Ne4 c5 18.Nd6 Bd5 
19.dxc5 Bxc5 20.Nc4 Bb4 21.Ne3 Bxf3 22.Bxf3 Rac8 23.Qb2 Rc3 
24.Nd1 Rd3 25.Qe2 Nc5 26.Ra2 Rfd8 27.Ne3 Nxb3 28.Nd5 R3xd5 
29.Bxd5 exd5 30.f4 d4 31.f5 d3 32.Qd1 Nc5 33.e6 d2 34.Rc2 Ne4 0–1

Harika, Dronavalli (2462) – Paehtz, Elisabeth (2471) [D38]
1.Nf3 d5 2.d4 Nf6 3.c4 e6 4.Nc3 Bb4 5.cxd5 exd5 6.Bg5 0–0 7.e3 c5 
8.dxc5 Bxc3+ 9.bxc3 Be6 10.Bxf6 Qxf6 11.Qd4 Qe7 12.Bb5 Rc8 
13.Rb1 Rxc5 14.0–0 a6 15.Be2 Nc6 16.Qd2 Rc8 17.Bd3 Bg4 
18.Nd4 Ne5 19.Rb3 Qc7 20.Rc1 Bd7 21.h3 Ba4 22.Rb4 Bd7 23.Rb3 Ba4 
24.Rb4   remis

Harikrishna, P (2659) – Svidler, Peter (2727) [D80]
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.Bg5 Ne4 5.Bh4 Nxc3 6.bxc3 dxc4 
7.e3 Be6 8.Be2 Bg7 9.Nf3 c5 10.0–0 0–0 11.Ng5 Bd5 12.e4 h6 
13.exd5 hxg5 14.Bxg5 cxd4 15.Bxc4 dxc3 16.Rc1 Qd6 17.Re1 Re8 
18.Qe2 Kf8 19.Qf3 Nd7 20.Bf4 Qc5 21.Bb3 Kg8 22.g4 Nb6 
23.d6 e6 24.Qxb7 Red8 25.Rxe6 Rab8 26.Qf3 Nc4 27.Re7   1–0

Nakamura, Hikaru (2704) – Mamedyarov, Shakhriyar (2731) [D85]
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 
7.Nf3 c5 8.Rb1 0–0 9.Be2 b6 10.0–0 Bb7 11.d5 Bxc3 12.Bc4 Nd7 
13.Bf4 Bg7 14.Qe2 Nf6 15.Rfd1 Qd7 16.h3 Rad8 17.Ne5 Qc8 
18.Bb5 e6 19.Nc6 Bxc6 20.Bxc6 exd5 21.exd5 Qf5 22.Qf3 Ne4 
23.Bc7 Qxf3 24.gxf3 Nc3 25.d6 Rxd6 26.Rxd6 Nxb1 27.Rd7 Bf6 
28.Bg3 c4 29.Rxa7 c3 30.Ba4 Rc8 31.Bc2 Nd2 32.Kg2 Nc4 
33.Bf4 Be5 34.Bh6 Nd6 35.Re7 Bf6 36.Rd7 Nf5 37.Be3 Rc6 
38.Kf1 Kf8 39.Ke2 Be7 40.Kd1 Nxe3+ 41.fxe3 Rc5 42.Bb3 Rh5 
43.Rb7 Rxh3 44.Rb8+ Kg7 45.Rb7 Bb4 46.Rxf7+ Kh6 47.Rf4 Rh1+ 
48.Ke2 Rh2+ 49.Kf1 Ba5 50.Rc4 Kg5 51.Rg4+ Kf6 52.Rg2 Rxg2 
53.Kxg2 g5 54.a3 b5 55.f4 g4 56.Kg3 h5 57.e4 Bc7 58.a4 bxa4 
59.Bxa4 Ke6 60.Bd1 Kd6 61.Kf2 h4   0–1

Radjabov , Teimour (2752) – Kamsky, Gata (2729) [D85]
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 
7.Be3 c5 8.Rc1 Qa5 9.Qd2 cxd4 10.cxd4 Qxd2+ 11.Kxd2 0–0 
12.Bd3 e6 13.Ne2 Nc6 14.Rc4 Rd8 15.Rb1 Bd7 16.Nc3 Be8 
17.e5 Rab8 18.f4 Bf8 19.g4 Be7 20.h4 f6 21.h5 gxh5 22.gxh5 Bxh5 
23.Rg1+ Bg6 24.f5 exf5 25.e6 Kf8 26.Bh6+ Ke8 27.Nb5 Bb4+ 
28.Ke3 Ke7 29.Bf4 Kxe6 30.d5+ Kf7 31.dxc6 bxc6 32.Rxb4 cxb5 
33.Bxb8 f4+ 34.Kxf4 Bxd3 35.Bxa7 Ra8 36.Rd4   1–0

Carlsen, Magnus (2786) – Adams, Michael (2734) [E18]
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 b6 4.g3 Bb7 5.Bg2 Be7 6.Nc3 0–0 7.Bf4 d5 
8.Ne5 Na6 9.0–0 c5 10.cxd5 Nxd5 11.Nxd5 exd5 12.dxc5 Nxc5 
13.Rc1 Bf6 14.Nd3 Ne6 15.Qd2 Qe7 16.Be5 Bxe5 17.Nxe5 Rac8 
18.e3 Rc7 19.Nf3 Rfc8 20.Rfd1 h6 21.Rxc7 Rxc7 22.Ne1 Qf6 
23.Qe2 Rd7 24.Qb5 Nc5 25.Qb4 a5 26.Qd2 Ne6 27.Nf3 Rc7 
28.Qe2 Rc5 29.h3 g6 30.a3 Bc6 31.Rd2 Ba4 32.Kh2 Bb3 33.Qa6 Qd8 
34.Qd3 Bc4 35.Qc3 Ba2 36.Qd3 Bc4 37.Qc2 Bf1 38.Qd1 Bxg2 
39.Kxg2 Qa8 40.Kh2 Qc6 41.Ne5 Qd6 42.b4 axb4 43.axb4 Rc8 
44.Rxd5 Qxb4 45.h4 h5 46.Rd7   1–0



- Ralf Mulde - 
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Zuletzt geändert am 08.10.2011