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Newsletter-Archiv



Newsletter-Archiv des DESC

Newsletter 2008-10-13

Newsletter des DESC ... Nr. 41 / 2008, Montag, 13. Okt. 2008 

---------------------

01. Frank Wagner: Sogar im DESC - Beruf wichtiger als Rangliste
02. Eintritte – Austritte – Willkommen !
03. Micha Schirmer: Bei Durchsicht meiner Turniere
04. Friedrich Irmer: Die Einzel-Pyramide
05. Der Leser hat endlich mal das Wort
06. Günter John: Zwischenstand der Meisterschaft 2008, Gruppe 4
07. Jörg Kracht: Fünfzehner-Turnier F0036 mit  Siegersekt
08. Ralf Mulde: DESC Teams - „Es geht weiter, immer weiter ...“
09. Hans Krebs: Werner Baer siegt diesmal im D0552
10. Ralf Mulde: Schach, Monokel und Anekddote
11. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt „da draußen“

---------------------   
Leider nicht zu ändernder Redaktions-Schluss ist Sonntag um 20:00 h. 
---------------------



01. Frank Wagner: Sogar im DESC - Beruf wichtiger als Rangliste 

Hallo Leute, wie schrieb Ralf mal so treffend: "Wenn der Wagner 
sogar die Groß- und Kleinschreibung beachtet, dann wird's ernst."

So auch in diesem Falle... Ich möchte mich bei allen Turnierleitern 
und Spielern entschuldigen, dass die Rangliste nicht aktualisiert 
wird. Im Moment habe ich eine berufliche Dreifach-Belastung - 
Ende nächster Woche sollte sich die Situation entspannt haben.

Mit freundlichen Grüßen, Euer Frank Wagner 



02. Eintritte – Austritte – Willkommen !

Trotz mehrfachen Schüttelns ist es nicht gelungen, der Datenbank des
DESC auch nur einen einzigen neuen Eintritt zu entlocken. Da muss 
doch was kaputt sein. Aber ... 
Völlig korrekt ist natürlich, dass auch keine Austritte ersichtlich sind. 



03. Micha Schirmer: Bei Durchsicht meiner Turniere

Wo Turniere gespielt werden, gibt es auch, sogar im Fernschach, 
beendete Wettbewerbe. Diese Woche kamen gleich vier auf uns: 

Im Open 2005 siegte in 3.Runde der Gruppe Y: Roger Mislin;
Jürgen Hitzegrad und Dieter Kappes konnten sich ebenfalls für das 
Finale qualifizieren! 

Und das Ding mit dem Siegen hört gar nicht mehr auf ... zu den
Lorbeerumkränzten gehörten auch 

V-0302 Peter Holtorf
D-0552 Werner Bär (siehe auch unten)
F-0036 Arndt Räßler und Stefan Arndt (siehe auch unten)

Herzlichen Glückwunsch! Micha Schirmer



04. Friedrich Irmer: Die Einzel-Pyramide Reload.. äh. renoviert 

Auch diese Woche hat sich nicht viel in der Pyramide getan. (Auch in 
Gizeh hat sich seit ein paar tausend Jahren nicht viel verändert. -rm-) 

Es endeten zwei Partien und beide mit Remis: 
P2008.013 mit Michael Schrimpl (Ebene 12) vs Jan Malmstroem 
(Ebene 10)
und
P2008.022 mit Peter Bieker (Ebene 11) vs Dieter Kappes (Ebene 9).

Da Dieter sich leider aus der Pyramide zurückgezogen hat, forderte 
Peter Bieker gleich den entstandenen XXX-Platz auf Ebene 9. So kam 
dann doch noch etwas Bewegung in die Pyramide. 

An dieser Stelle sollte nach dem Willen [schüchternen Flehen ... -rm-]
des Herausgebers dieses Newsletters jetzt eigentlich eine längere 
Abhandlung zum Thema: 

„Wie fordere ich wen in der Pyramide heraus?“ 

Einschließlich Formeln, Grafiken und einem Bild von Angelina Jolie(!).

Irgendwie hat er sich aber anscheinend im Film geirrt und bringt 
Indiana Jones, Lara Croft, Quartermain und Jack T. Colton aus den 
"Auf der Jagd nach..." durcheinander. Da es da noch Klärungsbedarf 
gibt und ich sonst nichts zu tun gab, habe ich mir gedacht:

Ich baue eine neue Pyramide. 

Eifrigen Besuchern der Webseite des DESC ist sicher nicht entgangen, 
dass die Webseiten Zug um Zug auf ein neues Design umgestellt 
wurden. Die Pyramide darf da natürlich nicht abseits stehen. Also habe 
ich Hammer, Meißel und Marmorblöcke ausgepackt.

Das Ergebnis kann man bewundern, wenn man auf der Pyramidenseite 
in der Navigationsleiste (das ist die linke Spalte) ganz oben auf "Die 
neue Pyramidenseite" klickt.

(Der Suchende auf den Spuren Howard Carters befindet sich dann hier: 
http://www.desc-online.de/turniere/pyramide/pystart.php ... -rm-)

Ich hoffe, damit sind alle enttäuschten Leser wieder versöhnt. 
Und Fehler, nicht funktionierende Links oder falsche Einträge bitte 
wie gehabt an den Pyramidenwächter.

Und ach ja -- ich weiß, die alte Serviceseite ist noch nicht umgestellt. 
Das ist noch ein größeres Unterfangen. Da werden wohl noch ein paar 
Newsletter ins Land gehen, bis das geschafft ist. 


[In völlig distanzloser Haltung, die sich kein Journalist erlauben darf, 
ach was solls ... Das ist einfach großartig geworden! -rm-] 



05. Der Leser hat endlich mal das Wort

Eine entgei... äh ... eine begeisterte Leserzuschrift (ach ja, der !) 
erreichte uns dieser Tage mit Bezug auf den laaaangen und überaus 
nützlichen Artikel über Spam-mails des letzten Newsletters. 

Der Name des Autors stand zwar ganz vorne (in scharlachroten 
Buchstaben! Merkt man nur nicht bei einer Nur-Text-mail) dran, aber 
mir unterlief der Fehler, den gesamten Newsletter wie immer mit 
meinem Namen zu „unterschreiben“. Weil aber diesmal nicht ein paar 
Zeilen von mir selbst den Abschluss bildeten, entstand der Eindruck, 
ich sei Autor dieses Artikels. Das wäre mir aber gänzlich unmöglich 
gewesen, weil mein technisches Verständnis sogar nur äußerst knapp 
zur nahezu korrekten Bedienung meines neuen Weckers ausreicht. 

Also, es sei unterstrichen: Es war Friedrich „der Größte“ Irmer, der 
Herrscher über die einzelnen Pyramiden! Er und nur er war Autor 
dieses wahrhaft epochalen Artikels über Spam und mails. 

Die besagte nette Zuschrift lautete: 

„Moin Ralf, ... ich habe Deinen Newsletter bzgl. Spammail mit 
Interesse gelesen und kann Dir da nur zustimmen. Ich habe mir vor 
einiger Zeit einmal diese Seite angesehen. Darin steht viel 
Wissesnwertes über den Header (Aufbau) einer Mail. 

http://www.th-h.de/faq/headerfaq.php

Bis bald, Dein Fred (Rohde)“ 

- - Herzlichen Dank, Fred! So stelle ich mir einen Newsletter vor: Zu
einem Austausch zwischen den Mitgliedern des DESC führend. - - - 

=> Liebe Freunde, dies ist eine Anregung !!! 



06. Günter John: Zwischenstand der Meisterschaft 2008, Gruppe 4

Nur noch zwei Partien laufen in der Gruppe 4 des M2008, nämlich

M2008.128 ... Peter Fiedler - Rainer Haluschka und
M2008.133 ... Rainer Haluschka - Michael Hofsommer

Und hier der Zwischenstand des (aus)laufenden Turniers: 

1. Hans-Jürgen Büchner . 6,5 Pkt ... 5 gew. ... 3 rem. ... 0 verl
2. Frank Malewicz ...... 6,0 Pkt ... 4 gew. ... 4 rem. ... 0 verl
3. Michael Hofsommer ... 4,0 Pkt ... 2 gew. ... 4 rem. ... 1 verl
3. Matthias Kluwe ...... 4,0 Pkt ... 2 gew. ... 4 rem. ... 2 verl
5. Manfred Klein ....... 3,5 Pkt ... 1 gew. ... 5 rem. ... 2 verl
6. Rainer Haluschka .... 3,0 Pkt ... 2 gew. ... 2 rem. ... 2 verl
6. Werner Bär .......... 3,0 Pkt ... 2 gew. ... 2 rem. ... 4 verl
6. Peter Fiedler ....... 3,0 Pkt ... 1 gew. ... 4 rem. ... 2 verl
9. Wolfgang Heyn ....... 1,0 Pkt ... 0 gew. ... 2 rem. ... 6 verl*)

*) Wolfgang Heyn mußte leider wegen einer schweren Erkrankung 
Anfang Mai 2008 seine noch laufenden Partien aufgeben.

Hans-Jürgen Büchner und Frank Malewicz haben sich bereits für das 
Semifinale qualifiziert – Herzlichen Glückwunsch! - Ebenfalls für das 
Semifinale qualifiziert sich der Tabellendritte, der noch nicht feststeht.

Viele Grüße - Günter



07. Jörg Kracht: Fünfzehner-Turnier F0036 mit  Siegersekt

Hallo liebe Schachfreunde, das Turnier F0036 ist beendet. Der 
Triumph von Arndt Raessler (10,5 Pkt.) und Stefan Arndt 
(auch 10,5 Pkt.) ist stand ja schon länger fest und der Siegersekt 
wurde bestimmt auch schon längst ausgeschenkt.

Die weiteren Ehrenplätze belegen nun Frank Malewicz (9,0 Pkt.) 
gemeinsam mit Michael Hofsommer (auch 9,0 Pkt.).

Arndt und Stefan möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich zum 
Turniersieg gratulieren, mich aber auch bei allen Spielern, auch im 
Namen von Marcus Böcker für den komplikationslosen Verlauf 
bedanken :-)

Euch allen weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Euren Partien im DESC!



08. Ralf Mulde: DESC Teams - „Es geht weiter, immer weiter ...“

Solche Sprüche wie den erwähnten des Torwartteutonentitanen Kahn 
hört man eigentlich nur, wenn die Niederlage gerade wieder mal so 
richtig reingesemmelt ist. Ist sie beim DESC aber gar nicht. Sie rückt
nur in den Bereich der näher in Betracht zu ziehenden Möglichkeiten. 

Wir liegen zur Zeit gegen den brandenburgischen FSBB mit 8.5 – 6.5 
zurück, was noch nicht weiter bemerkenswert wäre, wenn da nicht die 
klitzekleine Tatsache wäre, dass nur noch drei Partien zu spielen sind.

Unser Sieg, drei Gewinnpartien aus drei Partien voraussetzend, wird 
also nicht gerade überwältigend ausfallen – dies nur, um das zahlende
Publikum schon mal ein wenig einzustimmen. Andere Ergebnisse als 
drei Gewinnpartien habe ich natürlich gar nicht erst ausgerechnet ...

Gegen die Frohnaturen von Mapejk, der geneigte Leser wird sich an 
das sogar für beide Kapitäne recht überraschende Doppelremis in zwei
Partien erinnern, ist unser Sieg nun zwar „amtlich“, aber die beiden 
pgn fehlen (soll ich sagen: „natürlich“?) immer noch. Verhandlungen
zwischen Mulde und dem DESC wurden ruchbar, nach denen für die 
fällige Dienstreise nach Havanna auf der Suche nach der verlorenen 
pgn nun doch kein First-Class-Ticket gezahlt werden soll, so dass 
Mulde von der Reise Abstand nahm. 

Beim Stand von 21.0 – 16.0 für „die Welt-Auswahl des DESC“ sind 
noch drei Partien unbeendet (so weit man das als Kapitän überhaupt 
noch so sagen kann ... grrr ...! )  :
09b ... Pechova vs  Schubert 
18a ... Chaves.vs Herbert  
18b ... Herbert vs Chaves 

Gegen den IECC, unserem (im Maßstab des Fernschachs) erst vor 
kürzem begonnenen Wettkampf, führen wir (wer sonst?) und natürlich 
völlig uneinholbar, mit 3.5 – 2.5, was sich durch ein erspieltes (!) und 
Doppelremis zwischen Henri Muller (spielt in diesem Wettkampf auf 
der Seite des IECC) und Erhard Pilz erklärt. 

Weil ich von Erhard in absolut vorbildlicher Weise als Kapitän sogar 
mehrfach beigezogen wurde, ob er denn nun Remis vereinbaren solle 
oder die Partie in Richtung „nackter König“ weiterzuspielen habe, kann 
ich sagen: Beide Partien waren nun mal einfach gleichzeitig remis. Das
ist eine Koinzidenz, nicht aber ein (igitt!) Kopplungsgeschäft. 



09. Hans Krebs: Werner Baer siegt diesmal im D0552

Hallo Schachfreunde! Das Turnier D0552 ist beendet. Der Gewinner 
dieses Turniers ist Werner Baer, der sich mit 3,5 Punkten souverän 
durchgesetzt hat. Nur Bernd Rusack konnte ihm einen halben Punkt 
abtrotzen. Herzlichen Glückwunsch!

Baer, Werner (2084)        *   1/0,5   1/1   3,5 
Rusack, Burghard (1836)  0,5/0   *     1/0   1,5 
Vetter, Udo (1850)       0/0   0/1      *    1,0

Der Sieg dieses Turniers bewirkt die Qualifikation zu einem 
Siegerturnier, also nicht vergessen: ANMELDEN! 



10. Ralf Mulde: Schach, Monokel und Anekddote

Schach ist eine ernste Sache, so scheint es jedenfalls zu sein. Eine 
seltsam hoheitsvolle Atmosphäre, irgendwo zwischen Bratenrock, 
Monokel und edelstem Ledergestühl in Palisanderholz liegt bis heute 
wie ein samtener Schleier über ihm. 

Sieht man sich an, wie (zu) viele Schachspieler heutzutage unterhalb 
der „Foto-Liga“, also den bekanntesten Großmeistern, mehr oder 
weniger bekleidet sind, kann man das mit dem korrekten Anzug als 
Mindestausstattung kaum glauben, sind doch verschwitzte T-Shirts, 
weite, löchrige und uralte Pullover sowie möglichst schmutzige Jeans 
vorherrschendes Bild von Spielern und mancher „mittelständischer“ 
Funktionäre. Früher war alles gestelzter, kühler, würdevoller, eben die 
arrogante Welt eines Tarrasch und von Bardeleben. 

So etwas ist zu allen Zeiten ein Quell für Witze, Spott und Anekdoten. 
Man lese etwa Heinrich Mann oder Joseph Roth und manches erhaben
Lächerliche der damaligen Zeit lebt auf. es hat sich im Schach länger 
als in jenen Salons gehalten, in denen es vielleicht seinen Ursprung 
nahm. - - - Viel Vergnügen! 

Quelle: http://www.schachverein-goerlitz.de/Foren/Fun/anekdoten/index.php 

Sämisch, ein Lebenskünstler ohnegleichen, da er mit nichts seinen 
Lebensunterhalt zu bestreiten wusste (oder musste), hatte nach dem 
Krieg ein bescheidenes Auskommen als Schachprofi, indem er Partien 
in einem Mannschaftswettbewerb gegen Geld bestritt. Er wurde sofort 
pro Zug bezahlt, d. h. nach jedem seiner Züge bekam er eine Mark. 
Der Mannschaftsführer saß neben ihm und legte tatsächlich nach 
jedem von Sämisch gemachten Zug eine Münze auf den Tisch. 
Allerdings ging dem Zahlmeister das Münzgeld aus. Und Sämisch 
zog nicht mehr. Eiligst konnte ein Schein gewechselt, der letzte Zug 
abgeholt werden. Nachdem nun eine Mark mehr auf dem Stapel lag, 
erwachte der Meister und spielte seinen nächsten Zug. 

- - - 

In einer Partie kam Steinitzs Gegner nach dem ersten Zug 1.e4 e5 ins 
Grübeln ... und Grübeln ... und Grübeln ... 
"Na", munterte ihn der Weltmeister auf, "Sie überlegen wohl, ob Sie 
sich gegen mich ein Königsgambit erlauben können!" 
"Nein, ich überlege, wie diese verdammten Springer noch mal ziehen!" 

- - - 

Die bekannteste aller dieser Anekdoten darf nicht fehlen: 

Großmeister A. Nimzowitsch hatte eine empfindsame und explosive 
Natur. Er war in Meisterkreisen bekannt, dass er als Nichtraucher 
besonders anfällig dafür war, wenn ihn ein Gegner mit Zigarrenqualm 
einzunebeln versuchte. 
Beim Kandidatenturnier 1927 in New York hatte Nimzowitsch seinen 
Gegner Dr. Vidmar vor ihrer Partie gebeten, nicht zu rauchen. 
Der jugoslawische Großmeister war einverstanden, allerdings nur mit 
der Einschränkung, dass er nur dann eine Zigarre nehmen würde, wenn 
er in eine sehr schlechte Stellung kommen würde. 
Das Treffen verlief nikotinfrei - Dr. Vidmar gewann! Der verärgerte 
Nimzowitsch beschwerte sich daraufhin beim ungarischen Turnierleiter 
G. Maroczy, über das verdammte Rauchen. 
Erstaunt erwiderte der Turnierleiter: "Aber Ihr Gegner hat doch gar 
nicht geraucht!" 
"So, nicht geraucht, sagen Sie? Schlimmer als das - er hat mich mit 
Rauchen bedroht! Ständig lag die Zigarre neben dem Schachbrett, so 
dass ich mir sagte: machst Du jetzt einen starken Zug, greift er zur 
Zigarre. Wie kann ich dabei die Partie gewinnen? 
Und Sie als Turnierleiter wissen selbst, daß die Drohung stärker als 
die Ausführung ist."


11. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt „da draußen“

Bevor wir hier weitermachen ... in 19 Stunden, gerechnet ab 20:00 h 
des heutigen Montags, beginnt die Schach-Weltmeisterschaft. Weil ich 
schon mit meinem Fußball-Tipp Deutschland vs Russland (1:4) eine 
Spur weit danebenlag, lege ich meine Kristallkugel wieder beiseite 
und wage keine Voraussage, dass Kramnik am Ende leider siegen wird.

Und dann ... 


„Meinen Sie der ICCF zum Beispiel sei eine tiefere Stadt, 
wo man Wunder und Weihen immer als Inhalt hat?“

Ja, Gottfried (Benn), so hatte ich mir das gedacht und im Internet (wo 
sonst außerhalb Zürichs oder auch des DESC will man Wunder und 
Weihen erwarten?) den ICCF-Europa aufgetan:

http://www.iccf-europa.com/games/games.htm 

Es handelt sich bei den Partien um die European eMail Master Class 
EU/EM/M/007 (danke, Volker Koslowski: Ohne Dich hätte ich Dich 
das nicht dechiffrieren können!) des ICCF. 

Allerdings stellte ich bestürzt fest, dass deren Partien-Archiv Mitte 
Mai 2005 die letzte Auffrischung erfahren hat; da werden bei mir ja 
sogar die alten Schallplatten (Vinyl, nicht Schellack) öfter entstaubt! 

Außerdem sind es nur verstreute Turnier-pgns, es gibt also zumindest 
kein öffentlich erreichbares Gesamt-Archiv oder Jahres-Sammlungen.

Gleichwohl habe ich doch die eine oder andere interessante Partie in 
einer Art Probezugriff gefunden. Und mit Heinz Engl war eben auch 
mindestens ein lieber Schachfreund aus dem DESC mit dabei. 


- Heute ist das „klassische Benoni“ durch ein, zwei neue Bücher nach 
dem Motto „nix lernen, spielen, immer gewinnen“ in Amateurkreisen 
beliebt geworden. Auch das lässt sich mit 1.d4 c5 2.Nf3 umgehen. Wir 
sehen hier ein Beispiel mit Zugumverdrehung: 

Nocci,Roberto (2292) - Engl,Heinz (2365) [A31]
EU/EM/M/007 EU Email corr, 02.11.2002
1.d4 Nf6 2.c4 c5 3.Nf3 cxd4 4.Nxd4 e5 5.Nb5 d5 6.cxd5 Bc5 
7.N5c3 0–0 8.e3 e4 9.Be2 Qe7 10.Nd2 Rd8 11.a3 Nxd5 
12.Nxd5 Rxd5 13.Qa4 Nd7 14.Qc2 Nb6 15.Nxe4 Bf5 16.f3 Rc8 
17.Qb3 Be6 18.g3 Rdd8 19.Qb5 a6 20.Qa5 Nc4 21.Bxc4 Bxc4 
22.Kf2 Bd3 23.Nc3 b5 24.Rd1 Qf6 25.h3 Rd7 26.h4 Bb6 
27.Qb4 Rc4 28.Rxd3 Rxd3 29.Qb3 Ba5 30.Qc2 Qd6 0–1

Auch die Cambridge-Springs-Verteidigung hat heute Konjunktur. 

Pellegrinon,Fausto (2220) - Schueler,Wolfgang [D52]
EU/EM/M/007 EU Email corr, 02.11.2002
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Nbd7 5.e3 c6 6.Nf3 Qa5 7.Nd2 dxc4 
8.Bxf6 Nxf6 9.Nxc4 Qc7 10.Be2 Be7 11.0–0 0–0 12.Rc1 Rd8 
13.Qc2 Bd7 14.Bf3 c5 15.d5 exd5 16.Bxd5 Rab8 17.f4 b5 18.Ne5 Be8 
19.Bf3 c4 20.Rfe1 Bd6 21.Ng4 Nxg4 22.Bxg4 Bc5 23.Kh1 Qb6 
24.Rcd1 Bc6 25.e4 Be3 26.f5 Bf2 27.Rf1 Bd4 28.Bf3 Be5 
29.Nd5 Bxd5 30.exd5 Qf6 31.Rf2 Qh4 32.g4 b4 33.Re2 Qh3 
34.Qe4 b3 35.a3 Bxb2 0–1

In den „Offenen Spielen“ ist der Schotte sicher einer der am meisten 
totgesagten und doch immer wieder irgendwo auftauchenden: 

Altrock,Rainer (2242) - Schueler,Wolfgang [C45]
EU/EM/M/007 EU Email corr, 02.11.2002
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.d4 exd4 4.Nxd4 Bc5 5.Nxc6 Qf6 6.Qd2 dxc6 
7.Nc3 Be6 8.Na4 Bd6 9.Qe3 Nh6 10.h3 0–0 11.g4 Rfe8 12.Nc3 Qg6 
13.Qg5 Rad8 14.Bd3 f6 15.Qxg6 hxg6 16.Be3 g5 17.0–0–0 Nf7 
18.Be2 Ne5 19.b3 Ng6 20.Na4 b6 21.Nb2 Kf7 22.f3 Rh8 23.Nc4 Bf4 
24.Rxd8 Rxd8 25.Bxf4 Nxf4 26.Bf1 Rh8 27.Nb2 c5 28.Kd2 Ke7 
29.Ke3 Kd6 30.Nd3 Ng6 31.c4 a5 32.a4 Ne7 33.Bg2 Nc6 34.Kd2 Nd4 
35.Kc3 Bf7 36.Re1 Ne6 37.e5+ fxe5 38.Bf1 Rf8 39.Rxe5 Be8 
40.Rd5+ Ke7 0–1 

Eine nicht so oft gespielte Variante im Spanier sehen wir hier:

Carroll,Patrick (2130) - Schueler,Wolfgang [C78]
EU/EM/M/007 EU Email corr, 02.11.2002
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Bc5 6.c3 b5 7.Bc2 d6 
8.d4 Bb6 9.a4 Bg4 10.axb5 axb5 11.Rxa8 Qxa8 12.h3 Bh5 13.d5 Na7 
14.Bg5 Nd7 15.Na3 f6 16.Be3 Bxe3 17.fxe3 0–0 18.Qd2 Rb8 
19.Nh4 Nc8 20.Bd3 Nc5 21.Nf5 Nxd3 22.Qxd3 Qa4 23.Ra1 Nb6 
24.Qc2 Qxc2 25.Nxc2 Ra8 26.Rxa8+ Nxa8 27.g4 Be8 28.Nb4 Kf7 
29.b3 g6 30.Ng3 Bd7 31.Kf2 Nb6 32.Kf3 Nc8 33.h4 Ne7 34.Na6 c5 
35.Nc7 Ng8 36.Na8 Ke7 37.Nb6 Be8 38.c4 b4 39.Nf1 Kd8 40.Nd2 g5 
41.Kg2 Nh6 42.Kg3 Kc7 43.Na4 Bd7 44.Nb2 Nxg4 45.Nd1 Kd8 
46.Nf3 h6 47.Nd2 Ke8 48.Nf1 Kf7 49.Nb2 gxh4+ 50.Kxh4 Nf2 
51.Nd2 f5 52.Kg3 Ng4 53.Kf3 fxe4+ 54.Nxe4 Ke7 55.Nd2 h5 
56.e4 h4 0–1

Einer erstaunlichen Beliebtheit erfreute sich in diesem Turnier der 
Grand-Prix-Angriff oder doch zumindest der Geschlossene Sizilianer:

Klapiszewski,Tadeusz (2155) - Engl,Heinz (2365) [B23]
EU/EM/M/007 EU Email corr, 02.11.2002
1.e4 c5 2.Nc3 Nc6 3.f4 g6 4.Nf3 Bg7 5.Bc4 e6 6.f5 Nge7 7.fxe6 fxe6 
8.d3 d5 9.Bb3 b5 10.a3 c4 11.Ba2 0–0 12.0–0 h6 13.Qe1 g5 14.Kh1 a6 
15.Qg3 Nd4 16.Bxg5 hxg5 17.Nxd4 Bxd4 18.Qxg5+ Bg7 
19.Rxf8+ Qxf8 20.exd5 Qf6 21.Qh5 cxd3 22.cxd3 Bb7 23.Rg1 Qf7 
24.Qxf7+ Kxf7 25.dxe6+ Ke8 26.a4 b4 27.Ne2 Rd8 28.Bc4 Nd5 
29.Rf1 Bxb2 30.Rf7 Bc6 31.Ra7 Bxa4 32.Rxa6 Bd1 33.Ng3 Ne3 
34.Bb5+ Ke7 35.Bd7 Bd4 0–1

Klapiszewski,Tadeusz (2155) - Altrock,Rainer (2242) [B23]
EU/EM/M/007 EU Email corr, 02.11.2002
1.e4 c5 2.Nc3 Nc6 3.f4 g6 4.Nf3 Bg7 5.Bc4 e6 6.f5 Nge7 7.fxe6 fxe6 
8.d3 d5 9.Bb3 b5 10.a3 c4 11.Ba2 a6 12.0–0 0–0 13.Bg5 dxe4 
14.Nxe4 Bxb2 15.Rb1 Bxa3 16.Qe1 Qb6+ 17.Kh1 cxd3 18.cxd3 Qa5 
19.Nf6+ Rxf6 20.Bxf6 Qxe1 21.Rbxe1 Nd5 22.Ng5 Nxf6 23.Rxf6 Be7 
24.Bxe6+ Bxe6 25.Rfxe6 Bxg5 26.Rxc6 b4 27.h4 Bd2 28.Rd1 Bc3 
29.d4 a5 30.d5 a4 31.d6 a3 32.d7 Rd8 33.Ra6 Kf7 34.Rd3 Ke7 
35.Rxa3 bxa3 36.Rxc3 remis

Weiler,Wolfgang (2309) - Engl,Heinz (2365) [B23]
EU/EM/M/007 EU Email corr, 02.11.2002
1.e4 c5 2.Nc3 Nc6 3.f4 g6 4.Nf3 Bg7 5.Bb5 Nd4 6.0–0 a6 7.Bd3 d6 
8.Nxd4 cxd4 9.Ne2 Nf6 10.c3 dxc3 11.dxc3 Qb6+ 12.Kh1 0–0 
13.Qe1 Bd7 14.Nd4 Ng4 15.Nc2 Rae8 16.h3 Nf6 17.Be3 Qxb2 
18.e5 Nh5 19.Bd4 Bf5 20.Bxf5 gxf5 21.Qf2 Qb5 22.exd6 Qd3 
23.Rfd1 1–0

Schueler,Wolfgang - Weiler,Wolfgang (2309) [B25]
EU/EM/M/007 EU Email corr, 02.11.2002
1.e4 c5 2.Nc3 Nc6 3.g3 g6 4.Bg2 Bg7 5.d3 d6 6.f4 e6 7.Nf3 Nge7 
8.0–0 0–0 9.Be3 Nd4 10.Bf2 Nec6 11.Nxd4 Nxd4 12.e5 dxe5 
13.fxe5 Bxe5 14.Ne4 f5 15.Nxc5 Qd6 16.b4 Nc6 17.Rb1 Bd4 
18.Qd2 a5 19.Bxc6 bxc6 20.a4 axb4 21.Qxb4 Bg7 22.Qh4 e5 
23.Qc4+ remis 

Allzu viele kommentierte Partien findet man nicht im Netz, verglichen 
mit den vielen gespielten Turnieren. Überrascht bin ich noch immer, 
dass gerade Fernschachspieler davor zurückschrecken, ihre Analysen 
kommentierend öffentlich zu machen. Das „Eröffnungsprojekt“ des 
DESC, die Älteren erinnern sich noch daran, war daran gescheitert.

Der Däne Karsten Fyhn bildet mit einer im ICCF gespielten Partie 
eine Ausnahme. Eine uralte Variante des Königsgambits, die uns 
sofort an „die Unsterbliche“ zwischen Anderssen – Kieseritzky 
erinnert, sorgt noch für zusätzlichen Reiz: 

Quelle: http://ancients.correspondencechess.com/index.php?topic=286.0 
und Quelle: http://www.vikingskak.dk/Games/sootfyhn.htm 

„In one of my games, my opponent used 49, 27, 34 and 39 days on 
moves within the first 24 moves, and I used 23, 27 and 44 days on 
moves within the first 16 moves [this was 10/60 e-mail]. 

Soeoet,Margus (2279) - Fyhn,Karsten (2255) [C39]
Estonia vs. Denmark ICCF, 10.02.2006, [Fyhn,Karsten]

1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 {Kieseritzky Gambit} 
4.h4 g4 5.Ne5 Nf6 {The Berlin defence} 
6.Bc4 {The alternative is 6.d4 } 
6...d5 7.exd5 Bd6 8.d4 Nh5 9.0-0 

{9.Nc3 recommended by Michael Jensen in Correspondence Chess 
News 52}

9...0-0 
{Recommended by Gallagher in "Winning with the King's gambit." 
... Wie man sich doch täuschen kann. Den Kaufpreis für das Buch 
wird es aber auch per Mängelrüge deshalb nicht zurück geben. -rm-.} 

10.Nxg4 Qxh4 11.Nh2 

[11.Ne5 {might be better} 11...Ng3 12.Nc3 Qh1+ 13.Kf2 Nxf1 
14.Qxf1 Qh4+ 15.Kg1 Nd7 ]

11...Ng3 12.Re1 Bf5 13.Nd2 

[13.Bd3 Bxd3 (13...Nd7 14.Bxf5 Nxf5 ) 14.Qxd3 {might be a better 
try, even though black is better}] 

13...Nd7 14.Ndf3 Qh5 15.Bd2 

{15.Be2 "White should look for an improvement here possible 15.Bf1 
or 15.Bd2, but black must stand well" Gallagher. 
My opponent tries Bd2.} 

15...Rae8 16.b4

{ I beleive this is a novelty. 
[16.Bb3 Nc5 17.Ne5 Qxd1 18.Raxd1 Nxb3 19.cxb3 Nh5 20.Nhf3 f6 
21.Nc4 Be4 22.Nxd6 cxd6 23.Bb4 Bxd5 24.Bxd6 Rxe1+ 25.Rxe1 Rd8 
26.Bc7 Rd7 27.Bb8 a6 28.Nh4 Kf7 29.Nf5 Bc6 30.Ba7 Ng7 31.Nxg7] 
1/2-1/2 Brenninkmeijer (2529) - Hoeksema (2366), Groningen 2002.}

16...Rxe1+ 17.Nxe1 Qg6 
{Generally in my opinion Black has a clear advantage here.} 

18.Bd3 

[18.Nf1 is another try, attacking the annoying Ng3, but still there is a 
clear advantage for Black. 18...Ne4 19.Nf3 Nxd2 20.N1xd2 Bxc2 
21.Qe2 Bxb4-/+ ] 

18...Nf6 19.Bxf5 Qxf5 20.c4 Re8 21.Nef3 Ne2+ 22.Kf1 Ne4 
23.c5 Bf8 24.Qa4 N4g3+ 25.Kf2 c6 26.Qb3 

[26.d6 Qd3 27.Qd1 (27.d7 Ne4+ 28.Ke1 N2c3 29.dxe8Q Qe2# ) 
27...Ne4+ 28.Kf1 N2c3+ 29.Kg1 ] 

26...Ne4+ 27.Ke1 

[27.Kxe2 Nxc5+ 28.Kf2 Nxb3 ] 

27...N4c3 28.Kf2 Qd3 29.Bxc3 Qe3+ 30.Kf1 

{30.Ke1 avoid the mate but the position is hopeless, so my 
opponent resigns by allowing the mate!}

30...Ng3#  0-1 

{I believe Black is simply better after 9...O-O. 
So White need to improve in the first nine moves, perhaps by 9.Nc3}“ 

- - - 

Wenn schon Gambit, dann doch gleich völlig verrückt. Allerdings 
glaube / hoffe ich, dass das Königsgambit dereinst wieder normalen
Einzug in die Turniersäle feiern wird, wenn dieses Angsthasenschach 
zwischen „Russisch“ und „Irgendwas-Abtausch-Variante“ endlich 
wieder in der Abstellkammer gelandet sein wird. „Wir wollen Euch 
kämpfen sehen!“ schallt es aus der Westkurve der Schachfans. 

In diesem Sinne – hat man schon mal etwas vom „Herrstrom Gambit“
gehört? Klingt eher nach van Helsing, der mit Kreuz und Knoblauch, 
aber ohne ausreichende Theoriekenntnisse gegen den Grafen Dracula 
zog. Nun, so ähnlich kam es wohl auch Gary Lane im Chesscafé vor: 

Quelle: http://www.chesscafe.com/text/lane18.txt 

„And finally, Sridhar Vijendran (USA) asks a question that has never 
occurred to Garry Kasparov. 

Reader: <Could you explain the ideas behind the Herrstrom Gambit, 
1.Nf3 g5?!.  
I am a regular 1.Nf3 player and in some of the games my opponents 
got powerful piece play for the sacrificed pawn.>

Gary Lane: <The opening is basically rubbish. The problem is that 
although Black gets some play for the pawn it should not be enough. 
I suspect if you are getting poor results against 1. ... g5? it will be 
because your opponent is a superior player [Eine angenehme Art, zu 
sagen: „Du hast offenbar einfach keine Ahnung, so dass Du sogar 
gegen so was verlierst.“ -rm-.] rather than due to the merits of the 
opening. If you are still troubled then I can recommend that you 
follow White's powerful play in this example.>

T.Reeves - S.Georgopoulos, Belconnen Ch 1993

1.Nf3 g5 2.Nxg5 e5 3.d4 

{This move looks a good way to protect the knight and stop Black 
from forming a strong pawn centre.}

3. ... h6 4.Nf3 e4 5.Nfd2 d5 6.e3 Nf6 7.c4 c6 8.Nc3 

{The game has developed along familiar lines except Black is 
simply a pawn down with no compensation.}

8. ... Bg4 9.Qb3 Qd7 10.f3 exf3 11.Nxf3 Bxf3 12.gxf3 Rg8 
13.Bd2 Na6 14.cxd5 Nb4 15.e4 Qc7 16.a3 Na6 17.e5 Nxd5 
18.Nxd5 cxd5 19.Bb5+ Ke7 20.Qxd5 Rd8 21.Qe4 Qb6 
22.Qh4+ Ke6 23.Qf6+ Kd5 24.Qxf7+ Kxd4

{A King in the centre of the board is entertaining for White and 
embarrassing for Black.}

25.Qc4+ Kxe5 26.Qe4+ Kf6 27.Bc3+ 1-0


Und dazu die Stimme von immerhin Susan Polgar (deren Blog trotz 
erneuerter Oberfläche inhaltlich leider immer schwächer wird, seit 
die Gute sich offenbar mehr für eine Bildungs- und Sozialpolitikerin 
als eine Schachpromoterin hält) 

„Why is g5 wrong? Its just another gambit!! Look at this 
1.Nf3 g5! 2.Ng5? e5!! 3.Nf3 e4! 4.Ng1 
and you have what you wanted! The knight on g1!! And development 
advantage worth 2 points + a free move to play!“ 

Quelle: http://susanpolgar.blogspot.com/2006/03/oheka-castle.html 
Wir warten auf das erste Thematurnier. 



- Ralf Mulde - 
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Zuletzt geändert am 08.10.2011