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Newsletter-Archiv



Newsletter-Archiv des DESC

Newsletter 2008-07-07

Newsletter des DESC ... Nr. 27 / 2008, vom Montag, 07. Juli 2008

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00. Ralf Mulde: Zum Geleit
01. Frank Wagner: Sie werden jetzt gecheckt. Ruhe bewahren.
02. Ralf Rennert: DESC Spielordnung leicht geändert
03. Hans Krebs: Heinz Gappel siegt in Liga 3 B
04. Hans Krebs: Lutzt Bär erzielt 100% im D0538
05. Jörg Kracht: Robert Böhm dominierte das Doppel-Siebener SZ 070
06. Spenden an den DESC – zur Nachahmung empfohlen
07. Ralf Mulde: Die Mannschaften kämpfen
08. Friedrich Irmer: Unruhige Zeiten in der Einzel-Pyramide
09. Eintritte – Austritte – Mitglieder jetzt wieder in Bewegung
10. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt „da draußen“ 

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Leider nicht zu ändernder Redaktions-Schluss ist Sonntag um 20:00 h. 
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00. Ralf Mulde: Zum Geleit

Ralf Rennert ohne funktionierenden Computer, Marcus Böcker auch,
Micha Schirmer auf der Flucht ... äh ... mitten im Umzug, das ließ den
gewohnt reißenden, sich überschlagenden Informationsfluss zu einem
müde plätschernden Bach werden, wenn man es nur von der Menge 
her sieht. Aber: Die Qualität ist nicht berührt, man lese selbst: 



01. Frank Wagner: Sie werden jetzt gecheckt. Ruhe bewahren.

Wenn Frank einem einen Text zusendet, der zumindest drei, vier, 
hier und da mit leichter Hand eingestreute Großbuchstaben enthält, 
ist dem erfahrenen Empfänger klar: Könnte wichtig sein. 
In diesem Sinne ... : 

Liebe Schachfreundinnen, liebe Schachfreunde,

lebensnotwendig für einen E-Mail-Schachklub sind funktionierende 
E-Mail-Adressen. Deshalb führen wir jährlich einen Mailcheck durch 
- nächste Woche geht das übliche Verfahren los:

1. Allgemeiner Test: Jeder erhält eine automatisch erzeugte E-Mail.
Auf diese braucht nicht geantwortet werden.

2. Individueller Test: Die von 1. zurückkommenden Fehlermails 
werden ausgewertet. Die entsprechenden Personen werden noch 
einmal direkt angeschrieben.

3. Blick auf Inaktive: Entsprechende Spielerinnen und Spieler werden 
wegen der Fortführung ihrer Mitgliedschaft individuell befragt.

Von daher bitte nicht wundern, wenn ich Euch Ende nächster Woche
"belästigen" muss. Bis dahin alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen, Frank Wagner 



02. Ralf Rennert: DESC Spielordnung leicht geändert

Liebe Schachfreunde! Wie im Newsletter und im Forum bereits 
berichtet wurde, befasste sich das Admin-Team mit einem Antrag 
auf Änderung des Punkt 8.3 der Spielordnung.

Dabei ging es um die Wertung der Brettpunkte bei Punktgleichheit 
in Mannschaftsturnieren. 

Diesem Antrag wurde mit 6 Ja-Stimmen und einer Enthaltung 
stattgegeben. Die Spielordnung habe ich soeben in dem Punkt 
aktualisiert.

Viele Grüße! Ralf Rennert

http://www.desc-online.de/regeln/regeln.htm 



03. Hans Krebs: Heinz Gappel siegt in Liga 3 B

Wenn man sich die vierten Fußball-Ligen (Regionalligen) so anschaut, 
fragt man sich beim Anblick von Hessen Kassel, Wormatia Worms, 
Darmstadt98, 1.FC Magdeburg, FC Oberneuland, Rot-Weiß Essen, 
Eintracht Trier, Waldhof  Mannheim, oder Sachsen Leipzig, wie gut 
denn dann erst die neue Dritte Liga sein muss. 

So ähnlich ist das auch im DESC – wer die Namen Heinz Gappel, 
Horst Müller, Andreas Barwich, Oliver Killer oder Arndt Räßler liest, 
wird nicht automatisch an „Dritte Liga“ denken. Zumindest für den 
Heinz Gappel ist das ab der nächsten Saison auch ganz richtig, der 
hat nämlich mit 6,0 aus 8 vor Arndt Räßler und  Andreas Barwich den
Aufstieg geschafft. Herzlichen Glückwunsch! 

Übrigens in dieser „Dritten Liga“ hatte der Letzte immer noch ein 
Rating von 2157 und der Vorletzte von 2105 – sagenhaft. 



04. Hans Krebs: Lutzt Bär erzielt 100% im D0538

Wenn man ein Rundenturnier absolut sicher gewinnen möchte, muss
man einfach nur 100% erspielen. So oder ähnlich wird sich Lutz Bär 
das gedacht haben und ... es hat geklappt! Herzlichen Glückwunsch 
zu diesem überzeugenden Sieg vor Josef Schmitz und Werner Bär ! 



05. Jörg Kracht: Robert Böhm dominierte das Doppel-Siebener SZ 070

Mit 10 von 12 möglichen Punkten erzielte Robert Böhm ein sehr gutes
Ergebnis von 83,3 % und konnte das nachfolgende Feld, angeführt von 
Werner Bär mit 9,0 aus 12, hinter sich lassen. - Herzliche Gratulation!



06. Spenden an den DESC – zur Nachahmung empfohlen

Auch der DESC hat einige (wenige) Ausgaben, so muss der Provider 
sein Geld erhalten, der Pokal kostet, ... Deshalb ist es großartig, dass 
einige Schachfreunde dem DESC und damit uns allen (und auch sich 
selbst) keine Millionen, aber durchaus namhafte und äußerst hilfreiche
Beträge gespendet haben. 

In goldenen Lettern sei hier die 2008er Liste der Spender gemeißelt:

Erhard Pilz 03.01.2008 und Armin Cremerius 04.01.2008 und 
Günter John 08.01.2008 und Ingo Papenfuss 27.06.2008 . 

Eure Freunde im DESC danken Euch allen und das Admin-Team ruft
zugleich dazu auf: Nachmachen! Mitmachen! Hier der ersehnte Zugang
zum Spendenformular: 

http://www.desc-online.de/spenden/set.htm 

Der zuständige Admin für die finanziellen Angelegenheiten im DESC 
ist Matthias Kluwe. Er reagiert sofort auf den Eingang des Formulars ! 



07. Ralf Mulde: Die Mannschaften kämpfen

Das Furchtbare gleich vorweg, damit der Schmerz rasch vorübergeht: 
Wir liegen zurück. Immer noch. Gegen jene, die sich ganz bescheiden 
nur FSBB nannten, was mich Deppen zuerst noch zu einer Nachfrage 
veranlasste, so nach dem Motto: Wer ist das denn? 

Jetzt weiß ich's. Fernschachbund Brandenburg. Klingt nach nichts. 
Wir spielten gegen den IECC der USA, gegen England, Brasilien, 
Finnland - wieso Brandenburg? 

Und dann fingen die Jungs von dort an, ihre Klamotten auszupacken. 
Seitdem liegen wir zurück. Gegen Brandenburg. Bisher nur 4 – 3. Aber
wer weiß, was noch kommt. Wir bleiben am Ball. Wird das helfen? 

Aber da ist ja noch ein Wettkampf ...! Nach schleppendem Beginn hat
sich die Sache frischfröhlichfrei entwickelt und wir liegen mit 14,5 - 9,5 
aber so was von vorne, dass ich keine (begründeten) Zweifel habe, dass
wir die in toto auf 40 Partien ausgelegte Begegnung als Sieger beenden 
werden. Aber: Der Ball ist rund und es ist immer noch alles möglich.



08. Friedrich Irmer: Unruhige Zeiten in der Einzel-Pyramide

Der erste, der diese Woche keine Ruhe fand, war Andre Schmitten. 
Kaum hatte er seine Position auf Ebene 8 durch einen Sieg gegen 
Günter John in der Partie P2008.051 verteidigt, erreichte ihn schon 
eine EMail aus Santa Clara County, California - auch als Silicon 
Valley bekannt.

Patrick Muhl (Ebene 9) forderte ihn sofort zur Partie P2008.058 
heraus. Die Partie beginnt offiziell am 16.07.2008.

Der andere, dessen Ruhe gestört wurde war Kai Roewekamp. Er 
verabschiedete sich vor einem Monat nach seiner Partie gegen 
Karin Martins mit den Worten: "Ich werde jetzt ein par Wochen 
Urlaub vom Fernschach nehmen und im Herbst wieder in der 
Pyramide einsteigen, falls mich niemand bis dahin herausfordert."

Wer so was schreibt, forciert es doch geradezu ... Natürlich meldete 
sich einer, der ihm den Platz in der Pyramide (wahrscheinlich der mit 
Fenster und Ausblick) streitig machen wollte: Roland Watson 
(Ebene 11) bat zu Tisch, zur Partie um einen Platz auf Ebene 10. 

In jener bewundernswert stolzen Haltung, die schon die Bangles in 
ihrem Song „Walk Like An Egypts Man ...“ musikalisch verewigten, 
nahm Kai entgegen aller Erwartungen nahm Kai jedoch bereits am 
nächsten Tag die Herausforderung zur Partie P2008.059 an. Sie 
beginnt offiziell am 17.07.2008.

Und schließlich wurde auch die Revision in der Pyramide aktiv! 
Nein, es wurde nicht der Bestand an Binden überprüft -- Günter John 
von Ebene 9 forderte Hans-Jürgen Isigkeit auf Ebene 7 zur Partie 
P2008.060 heraus, die offiziell am 19.07.2008 beginnt.

Kommentar des Herausgeforderten dazu: "Was soll daran Spaß 
machen, gegen so einen trockenen Revisionsmenschen spielen zu 
müssen? Die sind doch irgendwie alle gleich."

Worauf der Herausforderer konterte:
"...du sprichst mir grundsätzlich aus der Seele! Nichts desto Trotz 
wünsche ich uns eine interessante und spannende Partie wovon wir 
hinterher beide sagen können: "Die hat Spass gemacht!"

Augenzeugenberichten zufolge sollen sizilianische Verhältnisse auf 
dem Brett herrschen. 
(Huch ... Vendetta ... Don Corleone ... Aber auch mit solchen Mädels? 
Wie in der Werbung? -rm-) 

PS: Der Schreiber bedankt sich bei den diversen Herausforderern und 
Herausgeforderten für ihre Beiträge!



09. Eintritte – Austritte – Mitglieder jetzt wieder in Bewegung

Alfred Janocha hat den den DESC leider verlassen. Dem stehen keine 
Neueintritte gegenüber. 



10. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt „da draußen“

"Fußball ist wie Schach - nur ohne Würfel." (Lukas Podolski) 

Nach diesem philosophischen Exkurs eines der Vordenker des 
deutschen Vize-Fußballs nun wieder ins Zentrum des Orkans: 

Und das war schachlich gesehen in den letzten Tagen deutlich in 
Dortmund zu finden. Die Deutschen haben es auch hier nicht ganz 
gepackt, aber fragt mal Kramnik und van Wely, wie es denn für die 
so lief! Als Vizeweltmeister komplett ohne erkennbare Gegenwehr 
Vorletzter zu werden, ist schon etwas sonderbar. 

„Schach.com“ wurde nach der letzten Runde recht deutlich: „Wer 
kämpferisches Schach an den beiden Spitzenbrettern erwartete, wird 
enttäuscht. 
Leko und Naiditsch trennen sich nach 31 Zügen unentschieden. 
Nepomniachtchi und Gustafsson spielen ihren Spanier 22 Züge lang. 
Mamedyarov holt sich seinen in Dortmund scheinbar obligatorischen 
Van Wely Punkt. Ivanschuk testet Wenigsspieler Kramnik (13 Partien 
im ersten Halbjahr) auf seine Turniertauglichkeit. ...“ 

1. Leko 4,5 Pkt.
2.-5. Nepomniachtchi, Gustafsson, Mamedyarov, Ivanchuk 4 Pkt.
6 . Naiditsch 3,5 Pkt.
7. Kramnik 3 Pkt.
8. van Wely 1 Pkt.

Sparkassen Chess Meeting, Dortmund Juli 2008

Gustafsson, J. 2603 - Naiditsch, A., 2624, D37
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 d5 4.Nc3 dxc4 5.e4 Bb4 6.Bg5 c5 7.Bxc4 cxd4 
8.Nxd4 Bxc3+ 9.bxc3 Qa5 10.Bb5+ Bd7 11.Bxf6 gxf6 12.Bxd7+ Nxd7 
13.O-O a6 14.Rb1 Qc7 15.Qh5 Ke7 16.f4 Qxc3 17.Rfd1 Rab8 
18.e5 Qe3+ 19.Kh1 Rhd8 20.exf6+ Ke8 21.Nxe6 Nxf6 22.Nc7+ Ke7 
23.Qh4 1-0

Leko, P. 2741- Ivanchuk,V 2740, B46
1.e4 c5 2.Nf3 e6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nc6 5.Nc3 a6 6.Nxc6 bxc6 
7.Bd3 d5 8.O-O Nf6 9.Qf3 Be7 10.Qg3 Nh5 11.Qf3 Nf6 12.e5 Nd7 
13.Qg3 g6 14.Bh6 c5 15.Na4 c4 16.Be2 Bb7 17.b3 Bc6 18.Nb2 Rb8 
19.Nd1 Nc5 20.Ne3 Ne4 21.Qh3 Ng5 22.Qg4 c3 23.a3 Bb5 
24.Bxb5+ axb5 25.f3 Qb6 26.Rae1 d4 27.Nd1 d3+ 28.Kh1 dxc2 
29.Nf2 Bc5 30.Nd3 Be3 31.Bxg5 Bd2 32.Re2 O-O 33.Nc1 b4 
34.Bxd2 cxd2 35.Rxd2 bxa3 36.Rxc2 Rfc8 37.Qe4 Rxc2 38.Qxc2 Qd4 
39.Na2 Qxe5 40.b4 Rd8 41.h3 h5 42.Rb1 Qe3 43.Rd1 Rd5 44.Qb1 Qe2 
45.Re1 Qd2 46.Rc1 Rd8 47.b5 Rb8 48.Rc3 h4 49.b6 Qd6 50.Rb3 Rb7 
51.Nc3 Qc6 52.Rxa3 Qxb6 53.Qxb6 Rxb6 54.Ra4 g5 55.f4 Rb3 
56.Ne2 Re3 57.Ng1 1-0

Naiditsch, A. 2624 - Kramnik, V. 2788, C42
1.e4 e5 2.Nf3 Nf6 3.Nxe5 d6 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 
7.O-O Be7 8.Re1 Bg4 9.c4 Nf6 10.Nc3 Bxf3 11.Qxf3 Nxd4 
12.Qd1 Ne6 13.cxd5 Nxd5 14.Bb5+ c6 15.Nxd5 cxb5 16.Bf4 Nxf4 
17.Rxe7+ Kf8 18.Re5 Qd6 19.Qd2 Ng6 20.Ree1 f6 21.Rad1 Kf7 
22.Qe3 Rhe8 23.Ne7 Qxe7 24.Qb3+ Kf8 25.Rxe7 Rxe7 
26.Qxb5 Rae8 27.g3 Ne5 28.Kg2 Nc6 29.b4 a6 30.Qb6 h6 31.a4 Ne5 
32.Qc5 Kg8 33.b5 axb5 34.axb5 Nf7 35.h4 Kh8 36.Rd2 Kg8 
37.Kh3 Kh8 38.f4 Kg8 39.h5 Kh8 40.Qf5 Nd8 41.Rd7 Ne6 42.Qd5 1-0

Gegen Gustafsson schaffte der wohl komplett indisponierte Super-GM 
van Wely immerhin 18 Züge. Mit Weiß. Bis zum 0-1. 

van Wely, L. 2677 - Gustafsson, J. 2603, D31
1.c4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 c6 4.e4 dxe4 5.Nxe4 Bb4+ 6.Bd2 Qxd4 
7.Bxb4 Qxe4+ 8.Be2 Na6 9.Ba5 b6 10.Qd6 Bd7 11.O-O-O O-O-O 
12.Bc3 f6 13.Bf3 Qxc4 14.Be2 Qxa2 15.Nf3 Nc5 16.Ne5 Ne4 
17.Bc4 Qa1+ 18.Kc2 Qa4+ 0-1

Gustafsson, J., 2603 - Leko, P. 2741, E15
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 b6 4.g3 Ba6 5.Qa4 Bb7 6.Bg2 c5 7.dxc5 bxc5 
8.O-O Be7 9.Nc3 O-O 10.Rd1 Qb6 11.Bf4 Rd8 12.Rd2 d6 
13.Rad1 Ne8 14.e4 Bc6 15.Qc2 Qb7 16.Qb3 Qxb3 17.axb3 f6 
18.Ne1 Nd7 19.Ra1 Rdb8 20.Ra3 Rb7 21.e5 Nxe5 22.Bxe5 Bxg2 
23.Bxd6 Nxd6 24.Kxg2 Nf5 25.Ra6 Nd4 26.Nf3 Nxb3 27.Rd3 e5 
28.Rd5 Rd8 29.Rxd8+ Bxd8 30.Rd6 Be7 31.Ra6 Nd4 32.Nxd4 cxd4 
33.Nb5 d3 34.Kf1 Bc5 35.Rc6 d2 36.Ke2 Rd7 37.Nc3 Bd4 
38.Kxd2 Bxf2+ 39.Nd5 a5 40.b3 Kf7 41.g4 Rb7 42.Ke2 Bd4 43.h4 e4 
44.h5 Rxb3 45.Rc7+ Ke6 0-1


Manchmal bin ich nicht mehr so ganz zufrieden mit einer gewohnten
Eröffnung – meistens nach einer furchtbaren Niederlage ... 
Diesmal war es weniger dramatisch: Mir wurde gegen den „klassischen 
Franzosen“ mein uralter Alapin mit 7.Sb5 schlicht zu langweilig. 

Eine ähnliche Idee sollte her, nicht so wild wie die Dg4-Varianten, auch 
nicht allzu bekannt und analysiert (Varianten merken konnte ich mir als
Jugendlicher entschieden besser als heute), also etwas Positionelles. 
Ich wurde fündig. 7.Dd2 und nun nicht 8.f4 nachfolgend, sondern das
uralte Sd1 oder Sce2, mit der Idee, den Springer Richtung Königsflügel,
oft über g4 zu verbessern und in Ruhe c3 ziehen zu können. 

Den Unterschied der beiden Springerzüge bewirkt der 7. schwarze 
Zug. Byron Jacobs, „French Classical“, Everyman Publ., London 
2001, schreibt auf Seite 112 dazu: „7.Qd2 is an interesting move order, 
holding back f2-f4 for a while. ... if 7. ... a6 White can try 8.Nd1!? c5 
9.Nc3 Nc6 10.f4 when 7. ... a6 is just a wasted move. ...

After 7. ... 0-0 the plan with 8.Nd1 is now ineffective (es folgt bei 
Jacobs ein einleuchtender Beweis). 8.Nce2 is a safer version since 
after 8. ... c5 9.c3 Nc6 10.f4 cxd4 11.cxd4 f6 12.Nf3 fxe5 
13.fxe5 Rxf3? 14.gxf3 Qh4+ 15.Kd1, but Black has nothing to fear 
after 13. ... Nb6 14.Ng3 Bd7 (Keres, Euwe).“ 

Abgesehen davon, dass ich immer mal froh wäre zu erfahren, wo und 
wann und in welchem Zusammenhang Keres und Euwe das gesagt 
haben, bleibt die Erkenntnis, dass Schwarz auch in den anderen, als 
anscheinend doch als ergiebiger für Weiß betrachteten Abspielen nach 
momentanem Stand der Theorie den Ausgleich erreicht; ein Grund 
mehr, diese vergessene Variante vielleicht einmal wieder zu spielen. 

Ich nenne sie „Harmonie-Variante“, nicht nach dem Kaffee, sondern
nach Max Harmonist, 1864 – 1907, der – etwas ungewöhnlich – im 
Hauptberuf Königlicher Ballettänzer. Der Berliner Schachverband hat 
ihn auf seiner Homepage zum 100. Todestag gewürdigt, dabei aber
leider das Ballett weggelassen. 

Max Harmonist (für das 1891 errechnet chessmetric sein Elo-Rating
auf 2533 zurück, damals der 30. der Welt) jedenfalls spielte die ersten 
bekannt gewordenen Partien mit Dd2 und Sd1 – Grund genug, das 
Ganze nach ihm zu benennen. Klingt ja auch recht gut. 

http://www.berlinerschachverband.de/archiv/chronik/spieler/h/harmonist_max.html

Hier erst mit 7.-a6 und 8.Sd1, sozusagen also Version A. 

Winawer – Blackburne, C14, Paris 18. Juni 1868
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 a6 8.Nd1 c5 9.c3 Nc6 10.f4 b5 11.Nf3 f5 12.Ne3 Nb6 
13.Bd3 Rb8 14.0-0 Nc4 15.Bxc4 bxc4 16.Rf2 cxd4 17.Nxd4 Nxd4 
18.Qxd4 Rb5 19.Rd1 0-0 20.g3 Qb7 21.Rdd2 Rf7 22.Rfe2 Qb8 
23.Ng2 Rfb7 24.Qf2 Bd7 25.h3 Be8 26.Ne3 g6 27.Ng2 Qa7 
28.Qxa7 Rxa7 29.Ne1 Ra5 30.a3 Rg7 31.Nf3 Rb5 32.Nd4 Rb6 
33.g4 Bd7 34.gxf5 gxf5+ 35.Rg2 Rb8 36.Rxg7+ Kxg7 37.Rg2+ Kf7 
38.Kf1 Be8 39.Ke1 Ba4 40.Nf3 h6 41.Nd4 Bd7 42.Kd1 Ba4+ 
43.Kc1 Bd7 44.Rg3 Ba4 45.Nf3 Rd8 46.Rg2 Rb8 47.Rg1 Rd8 
48.Nd4 Rb8 49.Rg3 Be8 50.Rg1 Ba4 51.Rg2 Be8 52.Kb1 Bd7 
53.Kc2 Ba4+ 54.Kc1 Be8 55.Kd1 Ba4+ 56.Ke1 Be8 57.Kf1 Ba4 
58.Kg1 Bd7 59.Kh2 Ba4 60.Kg3 Bd1 61.Kh4 Ba4 62.Kg3 Bd1 
63.Rd2 Rg8+ 64.Kh2 Ba4 65.Nf3 Bc6 66.Nd4 Ba4 67.Rg2 Rb8 
68.Kh1 Bd7 69.Kg1 Be8 70.Rd2 Ba4 71.Re2 Bd1 72.Rf2 Ba4 
73.Kh2 Bd7 74.Rg2 Ba4 75.Re2 Rg8 76.Rd2 Rd8 77.Kg1 Rb8 1/2-1/2

Tschigorin – de Riviere, Paris (match, Pt. 8), im Juli 1883 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 a6 8.Nd1 c5 9.c3 Nc6 10.f4 cxd4 11.cxd4 Qb4 12.Nf3 Qxd2+ 
13.Kxd2 f6 14.Ne3 Nf8 15.Bd3 Ng6 16.g3 f5 17.Rac1 Bd7 
18.Rc3 0-0 19.h4 h5 20.Rhc1 Nge7 21.Nf1 Rfc8 22.Ke3 Kf8 
23.N1d2 Nd8 24.Nb3 b6 25.Be2 Nec6 26.Ng5 g6 27.Nh7+ Ke7 
28.Nf6 Nf7 29.Bf3 Rab8 30.a4 a5 31.Nd2 Nfd8 32.Be2 Na7 
33.Ba6 Rxc3+ 34.Rxc3 Nac6 35.Nf3 Bc8 36.Bb5 Bb7 37.Ng5 Rc8 
38.b3 Rc7 39.Be2 Rc8 40.Rc1 Nb4 41.Rxc8 Bxc8 42.Bb5 Ndc6 
43.Bxc6 Nxc6 44.Nf3 Ba6 45.Kd2 Bf1 46.Kc3 Be2 47.Ne1 Bd1 
48.Nd3 Be2 49.Nc1 Ba6 50.Na2 Be2 51.Nh7 Na7 52.Ng5 Bg4 
53.Kd3 Nc6 54.Nc3 Nb4+ 55.Kd2 Nc6 56.Nb5 Kd7 57.Kc3 Be2 
58.Nd6 Ba6 59.Nh7 Ke7 60.Nf6 Nb4 61.Nh7 Na2+ 62.Kd2 Nb4 
63.Ng5 Nc6 64.Kc3 Nd8 65.b4 axb4+ 66.Kxb4 Nc6+ 67.Kc3 Nd8 
68.Nf3 Kd7 69.Nd2 Be2 70.a5 bxa5 71.Nb3 Nc6 72.Nb7 a4 
73.N7c5+ Ke7 74.Nxa4 Bd1 75.Nac5 Bxb3 76.Nxb3 Kf7 77.Kb2 Nb4 
78.Nc1 Ke7 79.Kb3 Nc6 80.Ne2 Na5+ 81.Kb4 Nc4 82.Kc5 Nd2 
83.Kc6 Ne4 84.Kc7 Ke8 85.Ng1 Ke7 86.Ne2 Ke8 87.Nc1 Ke7 1/2-1/2

Dass der Bremer Carl Carls gelegentlich doch anders als mit 1.c2-c4 
eröffnete, wenn auch im Fernschach, wird ganz nebenbei hier deutlich: 

Carls,Carl – Fiebig,Paul, corr 1899 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 a6 8.Nd1 c5 9.c3 Nc6 10.f4 0-0 11.Nf3 f5 12.Bd3 Rd8 
13.Nf2 Nf8 14.g4 cxd4 15.cxd4 Qb4 16.gxf5 exf5 17.Qxb4 Nxb4 
18.Kd2 Nxd3 19.Nxd3 Ne6 20.Ke3 b6 21.h4 Bb7 22.h5 Rac8 
23.Rag1 Rf8 24.Nh4 Rc7 25.Rh2 Rff7 26.Ne1 Kf8 27.Nef3 h6 
28.Rgg2 Ke8 29.Rc2 Rxc2 30.Rxc2 Kd7 31.b4 Bc6 32.a3 Bb5 
33.Rc1 Kd8 34.Ng1 Rf8 35.Ng6 Rf7 36.Nh3 Nc7 37.Nf2 Bd7 
38.Nd1 Kc8 39.Kd3 Kb7 40.Ne3 Be6 41.a4 Bd7 42.a5 Be6 
43.Nh4 Ne8 44.Rg1 Nc7 45.Rg6 b5 46.Nf3 Kc8 47.Nd2  1-0

Steiner – Lilienthal, Ungarische Mst., Budapest 1931
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 a6 8.Nd1 c5 9.c3 Nc6 10.f4 b5 11.Nf3 Rb8 12.Bd3 a5 
13.0-0 b4 14.f5 bxc3 15.bxc3 cxd4 16.cxd4 Nb4 17.Bb1 Nb6 
18.fxe6 Bxe6 19.Ng5 h6 20.Nxe6 Qxe6 21.Bf5 Qc6 22.a3 Nc4 
23.Qe2 Na6 24.e6 0-0 25.exf7+ Kh8 26.Bc2 Nd6 27.Bd3 Nc7 
28.Qe7 Qb6 29.Kh1 Qxd4 30.Qxd6 Qxd3 31.Nf2 Qc4 32.Rac1 Nb5 
33.Qxb8 Qxf1+ 34.Rxf1 Rxb8 35.Ng4 Rf8 36.Ne5 g5 37.Ng6+ Kg7 
38.Nxf8 Kxf8 39.Rf3 Nd6 40.Rd3 Nc4 41.Rxd5 a4 42.Rd4 Nxa3 
43.Rxa4 Nb5 44.Ra6  1-0

Es gibt aber auch durchaus moderne Meister, die so spielen: 

Meister,Yakov – Chuprikov, Russische Team-Mst., Moskau 1994
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 a6 8.Nd1 c5 9.c3 Nc6 10.f4 f6 11.Nf3 cxd4 12.cxd4 fxe5 
13.fxe5 0-0 14.Bd3 Qb4 15.Rc1 Qxd2+ 16.Kxd2 Nb6 17.b3 Bd7 
18.Nb2 h6 19.Ke3 Rac8 20.Bb1 Be8 21.Rhf1 Nd7 22.g4 g5 
23.h4 gxh4 24.Nxh4 Rxf1 25.Rxf1 Nb4 26.Kd2 Nc6 27.Rc1 Nf8 
28.Nd3 Rc7 29.Ke3 Rg7 30.Rg1 a5 31.Nf4 Bf7 32.a3 Nh7 33.Bd3 Ng5 
34.Rc1 Be8 35.Be2 Kf8 36.Nf3 Ke7 37.Rh1 Nf7 38.Rh4 Rg8 
39.Nh5 Bd7 40.Nf4 Rc8 41.Bd3 Ncd8 42.Kd2 Nc6 43.Bg6 Ncd8 
44.g5 hxg5 45.Rh7 Be8 46.Nxg5  1-0

Die ersten zwei, jetzt folgenden Beispiele mit 7.-0-0 zeigen, dass 
darauf 8.Sd1?! tatsächlich eher unergiebig ist. Manchmal haben die 
Bücher eben auch mal Recht.

Harmonist,Max – Burn,Amos, DSB-05.Kongress, Runde 16,
Frankfurt, 18.Juli 1887
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 0-0 8.Nd1 f5 9.exf6 Qxf6 10.Bd3 e5 11.dxe5 Nxe5 12.Ne2 c5 
13.c3 Bh3 14.Kf1 Bxg2+ 15.Kxg2 Qf3+ 16.Kg1 Qg4+ 17.Kf1 Qh3+ 
0-1

Max Harmonist ließ aber nicht locker. Gegen den noch stärkeren 
Dr. Siegbert Tarrasch versuchte er es ein paar Runden später gleich 
noch einmal: 

Harmonist,Max – Tarrasch,Siegbert,  DSB-05.Kongress, 
Runde 21, Frankfurt, 18. Juli 1887
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 0-0 8.Nd1 f6 9.f4 c5 10.c3 Nc6 11.Nf3 cxd4 12.cxd4 fxe5 
13.fxe5 Rxf3 14.gxf3 Qh4+ 15.Qf2 Nxd4 16.Ne3 Nxf3+ 17.Ke2 Ndxe5 
18.Qxh4 Nxh4 19.Rc1 Nc6 20.Bh3 Kf7 21.Rhg1 Ng6 22.Bg4 Ke7 
23.Rcf1 d4 24.Nc4 e5 25.Bxc8 Rxc8 26.h4 Ke6 27.h5 Nf4+ 
28.Rxf4 exf4 29.Rxg7 Re8 30.Rxb7 Kd5+ 31.Kd3 Ne5+ 32.Nxe5 Rxe5 
33.Rd7+ Ke6 34.Rg7 f3 35.Rg1 Kd5 36.b4 Re3+ 37.Kd2 f2 38.Rf1 Ra3 
0-1

Aussichtsreicher ist es nach 7.-0-0 wohl, den Springer über e2 auf 
bessere Felder zu führen bzw. sich welche zu suchen. 


Sulik – Czerniak, Mar del Plata 1941
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 0-0 8.Nce2 c5 9.c3 f6 10.f4 Nc6 11.Nf3 Rb8 12.Ng3 f5 
13.Be2 b5 14.0-0 c4 15.b3 Nb6 16.Rfb1 a5 17.a4 b4 18.bxc4 dxc4 
19.Nf1 Ba6 20.Ne3 Rfc8 21.Ne1 bxc3 22.Qxc3 Nxa4 23.Qd2 c3 
24.Qa2 Rb2 25.Rxb2 cxb2 26.Bxa6 Nb4 27.Qa3 Rc3 28.Qxa4 Rc1 
29.Nxf5 Qf8 30.Qd7 bxa1=Q 0-1

Offenkundig ließ sich die weiße Spielweise noch etwas verbessern.

March – Schulenberg, corr England vs Niederlande 1992 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 0-0 8.Nce2 c5 9.c3 Nc6 10.f4 f6 11.Nf3 b5 12.Ng3 c4 
13.Be2 f5 14.a3 h6 15.h4 Nb6 16.h5 Bd7 17.Nh4 Be8 18.Bd1 a5 
19.Qe2 Bf7 20.Ng6 Bxg6 21.hxg6 Qe8 22.Qh5 Ne7 23.Ne2 Qxg6 
24.Qh2 Nc6 25.Ng3 Qf7 26.Nh5 b4 27.g4 fxg4 28.Bxg4 Qg6 
29.0-0-0 bxa3 30.bxa3 Qxg4 31.Rdg1 Qf3 32.Rxg7+ Kh8 33.Rg3 Qe4 
34.Nf6 Qxf4+ 35.Kd1  1-0

Ich habe oft das Gefühl, dass von der IECG, obwohl es sich doch um 
Fernpartien handelt, eine ganze Menge Schrott kommt. 
Wie auch immer, die Eröffnung ist interessant. Es handelt sich hierbei
übrigens nicht um Edgar Wallace. 

Wallace,R - Breis Abellan, corr  IECG 1999 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Be7 5.e5 Nfd7 6.Bxe7 Qxe7 
7.Qd2 0-0 8.Nce2 c5 9.0-0-0 Nc6 10.Nf3 b6 11.g3 cxd4 12.Bg2 Ba6 
13.Nexd4 Nxd4 14.Qxd4 Rac8 15.Ng5 Qxg5+ 16.f4 Qf5 
17.Kb1 Qxc2+ 18.Ka1 Qxg2 19.Qd2 Rc2 20.Qc1 Rxc1+ 21.Rxc1 Rc8 
22.Rcg1 Qd2 0-1

Zu Dr. Siegbert Tarraschs korrekter Prinzipientreue ist so viel, auch 
von ihm selbst, publiziert worden, vor allem über so starrköpfige 
Äußerungen über ganz verschiedene Eröffnungs-Ideen, dass man fast
glauben könnte, er habe diese enorm verkaufssteigernde Masche
irgendwann auch selbst geglaubt. Dafür aber war ein viel zu starker
Spieler. Er war durchaus flexibel, nicht etwa in Simultan- oder in 
freien Partien, sondern im Wettkampf mit den Größten seiner Zeit. 

Lasker,Em. – Tarrasch,S., B03, Maehrisch Ostrau 1923
1.e4 Nf6 2.e5 Nd5 3.c4 Nb6 4.d4 d6 5.f4 dxe5 6.fxe5 Nc6 7.Be3 Bf5 
8.Nc3 e6 9.Nf3 Bb4 10.Bd3 Bg4 11.Be2 Bxf3 12.gxf3 Qh4+ 
13.Bf2 Qf4 14.Rg1 0-0-0 15.Rg4 Qxh2 16.Rh4 Qg2 17.Bf1 Qg5 
18.Qc2 h5 19.Rd1 Qh6 20.a3 Be7 21.Rh3 Bg5 22.Qe4 f6 23.exf6 Qxf6 
24.Be2 Qf5 25.Qxf5 exf5 26.Bd3 g6 27.Ne2 h4 28.f4 Bf6 29.b4 Kb8 
30.d5 Ne7 31.Kf1 Nbc8 32.b5 c6 33.bxc6 bxc6 34.Rb1+ Ka8 
35.Nd4 Bxd4 36.Bxd4 Rh7 37.Be5 Nd6 38.c5 Nb7 39.d6 Nd5 
40.Rc1 Rf8 41.Ba6 Nf6 42.Bxf6 Rxf6 43.Re3 Rf8 44.Rce1 Rhh8 
45.d7 Kb8 46.Re8+ Kc7 47.Bxb7  1-0

Bogoljubow,E – Tarrasch,S, B04, Breslau, DSB-24.Kongress 1925
1.e4 Nf6 2.e5 Nd5 3.Nf3 d6 4.d4 Bf5 5.Bd3 Bg6 6.c4 Nb6 
7.Bxg6 hxg6 8.e6 f6 9.Qd3 Qc8 10.Qxg6+ Kd8 11.Qf7 Nxc4 
12.Nbd2 Nxd2 13.Bxd2 g5 14.d5 c5 15.Bc3 g4 16.Nh4 Rxh4 
17.Qxf8+ Kc7 18.Qxe7+ Kb6 19.Qxd6+ Kb5 20.a4+ Kc4 
21.Qf4+ Kxd5 22.0-0-0+ Kc6 23.Qd6+  1-0

Schiffers,E.S. – Tarrasch,S, B01, Leipzig DSB-09.Kongress 1894
1.e4 d5 2.exd5 Qxd5 3.Nc3 Qa5 4.d4 Nf6 5.Bd3 Bg4 6.f3 Bh5 
7.Nge2 c6 8.0-0 e6 9.Ne4 Nbd7 10.Bf4 Nxe4 11.fxe4 Bg6 12.c3 e5 
13.b4 Qc7 14.Bg3 Bd6 15.Qc2 0-0 16.a4 Rfe8 17.Rae1 a5 
18.Qb3 axb4 19.cxb4 Nf6 20.dxe5 Bxe5 21.Nf4 Rad8 22.Nxg6 hxg6 
23.Bc4 Bxg3 24.hxg3 Re5 25.a5 b5 26.axb6 Qxb6+ 27.Qe3 Qxb4 
28.Ba2 Ng4 29.Rxf7 Kh7 30.Qe2 Qd4+ 0-1

Tschigorin,M – Tarrasch,S, B01, Ostende 1907
1.e4 d5 2.exd5 Qxd5 3.Nc3 Qa5 4.Nf3 Nf6 5.d4 Bg4 6.Be2 Nc6 
7.Be3 0-0-0 8.Nd2 Bxe2 9.Qxe2 e6 10.Nb3 Qf5 11.0-0-0 Bd6 
12.h3 Na5 13.g4 Nxb3+ 14.axb3 Qa5 15.Kb1 Nd5 16.Na4 Nxe3 
17.fxe3 h5 18.Rhf1 Rdf8 19.e4 f6 20.d5 Re8 21.gxh5 exd5 
22.Qg4+ Kb8 23.Rxd5 Qb4 24.Nc3 Be5 25.Na2 Qf8 26.Rfd1 Bd6 
27.Nc3 a6 28.Ne2 Qe7 29.R1d4 Be5 30.Rd2 Bd6 31.Nc3 Qf7 
32.Rf2 Re5 33.Rf5 Rxf5 34.Rxf5 Be5 35.Nd5 Qd7 36.Nb4 Qd2 
37.Nd3 Rd8 38.Rf2 Qa5 39.Qe2 Qb5 40.Rg2 Rd7 41.Qf2 Bd4 
42.Qf3 Re7 43.Rg6 Qe8 44.Qg3 Qb5 45.Rxg7 Rxg7 46.Qxg7 Qxh5 
47.Qg4 Qh6 48.h4 Qd2 49.h5 Be3 50.Qf3 Bg5 51.b4 b6 52.Qg4 Kb7 
53.e5 fxe5 54.Qe4+ Kb8 55.Nxe5 Qd1+ 56.Ka2 Qxh5 57.Nc6+ Kb7
 58.Na5+ Kc8 59.Qf5+ Kd8 60.Nc6+ Ke8 61.Qc8+ Kf7 62.Qxc7+ Kg8 
63.Qxb6 Qf7+ 64.Ka3 Qf3+ 65.c3 Qf1 66.Qd4 Bf6 67.Qd5+ Kf8 
68.Kb3 Qe2 69.Nb8 Kg7 70.Nd7 Qf1 71.Qd6 Bg5 72.Ne5 Bf6 
73.Qd7+ Kh6 74.Qd3 Qg1 75.Qh3+ Kg7 76.Qg4+ Qxg4 77.Nxg4  1-0

Tarrasch,S – Paulsen,W, A03, Leipzig 1888
1.f4 d5 2.Nf3 Nc6 3.e3 e6 4.Bb5 Bd6 5.c4 dxc4 6.Bxc6+ bxc6 
7.Qa4 Ne7 8.Qxc4 a5 9.d4 Ba6 10.Qc2 0-0 11.Ng5 g6 12.Nd2 Nd5 
13.Nde4 Nb4 14.Qd2 Nd3+ 15.Kd1 h6 16.Nf3 f5 17.Nxd6 cxd6 
18.Ne1 Nb4 19.Qf2 c5 20.a3 Nd5 21.Qg3 Kh7 22.Nf3 Qb6 
23.Ke1 Nxe3 24.Ng5+ hxg5 25.Qxe3 cxd4 26.Qd2 e5 27.fxe5 Rfe8 
28.b4 Rxe5+ 29.Kd1 Qc6 30.Qxg5 Qa4+ 0-1


– Ralf Mulde – 
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Zuletzt geändert am 08.10.2011