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Newsletter-Archiv



Newsletter-Archiv des DESC

Newsletter 2008-05-26

Newsletter des DESC ... Nr. 21 / 2008, vom Montag, 26. Mai 2008

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01. Ralf Rennert: Sommerturnier ... Sommerwind ... Sommerfrische 
02. Hans Krebs: Dieter Minte siegte im Dreier-Turnier D0532
03. Hans Krebs: Dritte Liga, Gruppe A: Krause & Kappes siegen
04. Friedrich Irmers Pyramide für den engagierten Einzelspieler
05. „Deutschland ist Weltmeister !!!“ 
06. Hans-Jürgen Isigkeit siegt im Open 2006, Gruppe G 
07. Eintritte – Austritte – Mitglieder in Bewegung
08. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt „da draußen“ 

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Gewöhnlicher Redaktions-Schluss ist jeweils am Sonntag um 20:00 h. 
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01. Ralf Rennert: Sommerturnier

Anscheinend hatte der letzte Newsletter ein paar Leser gefunden - und
unsere Turnierleiter sind einfach nicht mehr belastbar; schon bei dem 
geringsten Ansturm treten die Schweißperlen auf die Stirn ... aber macht
weiter mit den Anmeldungen! (rm) Hier der erste Ruf des Entzückens: 

Liebe Schachfreunde! 

Kurz nach Verkaufsstart ist die Aktie des Sommerturnieres bereits
senkrecht durch die Decke geschossen. So einen Run auf die begehrten
Startplätze gab es in den beiden Vorjahren nicht. Da lag die
Teilnehmerzahl bei 42 bzw. 32 Spielern. Jetzt, nach erst einer Woche, 
liegen aber bereits 19 Anmeldungen vor. Wenn es so weitergeht, steht 
hier ein neuer Teilnehmer-Rekord ins Haus. 

Das ist natürlich auch die Chance für Euch, mich als den Turnierleiter 
mit den meisten Fernschachpartien in das Guiness-Buch zu befördern. 
Denn mit der Teilnehmerzahl steigt natürlich auch die Anzahl der 
Partien. 

Nur mal so zum Vergleich: Bei einem doppelrundigen 7er sind es 42 
Partien, bei einer Gruppe des Mannschafts-Opens 60 Partien, bei 
einem 15er-Turnier sind es schon monumentale 105 Partien. 

Beim Sommerturnier aber 2007 waren es 112 Partien und beim 
Sommerturnier 2006 sage und schreibe 147 Partien. 

Bei 50 Teilnehmern 2008 kämen nun z.B. genau 175 Partien auf mich 
zu. Aber macht nur...

Und hier ist auch nochmal der Link zur Anmeldung:
http://www.desc-online.de/turniere/Sommerturnier/2008/mail.php

Hektische Grüße! Ralf Rennert 



02. Hans Krebs: Dieter Minte siegte im Dreier-Turnier D0532

Wieder einmal ging ein Turnier zu Ende. Diesmal war es das D0532. 
Gewinner dieses Turniers ist Dieter Minte – herzlichen Glückwunsch! 

Dieter Minte 3.5 Pkt.
Werner Baer 2.5 Pkt. 
Wolfgang Grimm 0.0 Pkt. 



03. Hans Krebs: Dritte Liga, Gruppe A: Krause & Kappes siegen

Die Sieger stehen fest: Peter Krause und Dieter  Kappes gewinnen mit 
sagenhaften 7.0 aus 8 das Turnier und steigen auch auf, wenn ich mich 
nicht irre. Herzlichen Glückwunsch!! 
Werner Baer (1.5 aus 8) und der während des Turniers leider erkrankte 
Fritz Pink (0.5 aus 8) steigen ab. 



04. Friedrich Irmer: Die Pyramide für den Kunst-engagierten Single

... und nun die Sportnachrichten aus der (Einzelspieler)Pyramide:

Formel 1:
Richard Müller hat wg. technischem Defekt die Pyramide verlassen.
Allerdings mit den klassischen Zitat aus Terminator 1 : "I'll be back."
(Liebhaber von Actionfilmen wissen sicher, was auf diese Drohung 
folgte.) Er hinterließ einen XXX-Platz auf Ebene 11.

Ohne diesen tröstenden Satz verabschiedete sich Michael Heilmann 
ordnungsgemäß und hinterlässt ebenfalls einen XXX-Platz auf der 
Ebene 11.

(Zur Erklärung: ein XXX-Platz ist ein Platz in der Pyramide, der durch 
Ausscheiden eines Spielers freigeworden ist. Statt einen wirklichen 
Spieler herauszufordern, kann jeder (sofern berechtigt) auch einen 
XXX-Platz beanspruchen. Dabei gilt: wer zuerst kommt (in der 
Reihenfolge des Posteingangs), mahlt zuerst.)

Zwei gehen, einer kommt: Thorsten Dieken ist ab sofort auf Ebene 13 
neu dabei.

Weitsprung:
Wolfgang Grimm ist von Ebene 14 auf 12 geklettert (über XXX), um 
gleich darauf Michael Achatz auf Ebene 8 anzugreifen (Anlauf). Die 
Partie beginnt am 2. Juni. Vielleicht wird es nun ja auch ein Dreisprung 
auf dem Weg zur Spitze.
(Wer jetzt noch zweifelt, on Schach olympische Disziplin werden 
mus, der lese weiter – wer es nicht tut, der tue es erst recht! -rm-) 

Hochsprung:
Volker Koslowski konnte sich in der Partie P2008.002 gegen Peter 
Knoeppel durchsetzen. Er macht damit einen Sprung von Ebene 10 
auf Ebene 7. 
Des einen Freud, des anderen Leid - Peter fällt zum Ausgleich auf 
Ebene 10.
Aber er hat ja noch eine Chance, selbst auf Ebene 6 zu springen, 
wenn er gegen Reiner Trautz gewinnen kann.

Sprintstrecke:
Peter Fiedler (Ebene 10) gegen Marcel Odendahl (9) 
Herausforderung -
2 Stunden später angenommen - 
2 Stunden später nächster Zug! - 
offizieller Beginn der Partie P2008.042 am 04.06.2008

Staffellauf:
Kirstin Auburger (Ebene 8) konnte sich nicht gegen Jürgen Gburek 
(Ebene 5) durchsetzen. Die Partie P2007.079 endete nach einem halben 
Jahr und 41 Zügen Remis. 
Und postwendend - oder heißt es inzwischen mailwendend (?) -, 
das heißt nur 4 Minuten später (!) startete sie einen neuen Versuch 
und forderte Beate Holzhey (Ebene 6) zu einer Partie heraus. Die 
wird offiziell auch am 04.06.2008 beginnen.
Und auch Beate Holzhey zögerte nicht lange und forderte Ulf Venus 
heraus, um einen möglichen Aufstieg auf Ebene 4 in der Hinterhand 
zu haben (jetzt wird’s irgendwie auch noch mit Pokern vermischt – 
ist das noch olympisch? -rm-). Diese Partie wird offiziell, am Rande 
des Nils, am 06.06.2008 beginnen. 

technischer KO:
Thorsten Krafft setzte die Partie P2008.020 auch nach Aufforderung 
einfach nicht mehr fort. Jakob Oppelender verteidigte also seinen 
Platz auf Ebene 11.

Fehlstart:
Ein Spieler wollte im Eifer des Gefechts gleich noch eine zweite Partie 
als Herausforderer beginnen. 
Laut Pyramide-Regeln darf man aber nur eine Partie als Herausforderer 
spielen. Zum Ausgleich dafür darf man auch nur einmal herausgefordert 
werden. („Gehe zurück auf Los! Gehe direkt dorthin ...!“ -rm-) 

Turniervorbereitung:
Bis zum Partiebeginn am 07.06.2008 hat Jürgen Gburek (Ebene 5) 
Zeit, 8 topfite Bauern, 2 starke Türme, 2 ausdauernde Springer, 
2 flinke Läufer, eine furchteinflößende Dame und einen 
unerschrockenen König auszuwählen, um der Herausforderung der 
starken Truppe von Hans-Jürgen Isigkeit (Ebene 7) Paroli zu bieten. 




05.  „Deutschland ist Weltmeister !!!“

Wie wir dem jüngsten, wie immer hervorragend gemachten Newsletter 
des  BdF freudig erregt entnehmen und keinesfalls erst in „der Welt 
draußen“ abdrucken dürfen: 

„Deutschland gewinnt die 13. Fernschach-Olymiade. Es laufen noch 
23 der insgesamt 330 Partien, 
aber die Deutsche Mannschaft (37:21 Punkte, zwei Partien offen), 
steht schon als überlegener neuer Fernschach-Olympia-Sieger fest.

Im Fernschach zählt die Olympiade zugleich als Mannschafts-
Weltmeisterschaft, so dass Deutschland somit auch neuer 
Mannschafts-Weltmeister geworden ist.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem hervorragenden Erfolg! (...) 

Die deutsche Sieger-Mannschaft: 

Dr. Fritz Baumbach, vormals Fernschach-Weltmeister, bewies einmal
mehr sein Ausnahmekönnen. Ihm gelang mitt 6,5 aus 10 das beste
Ergebnis aller Spitzenbretter. 

Fernschach-GM Siegfried Kluve (64) remisierte alle 9 Partien, eine 
läuft noch.

Fernschach - Großmeister Dr. Martin Kreuzer blieb ohne Niederlage
und schaffte glatte 6 aus 10. 

Prof. Dr. Robert von Weizsäcker, sowohl DSchB-Präsident des DSchB 
als auch Fernschach-GM gelangen 7,5 aus 10, womit er das beste
Ergebnis aller Spieler am 4. Brett erzielen konnte. 

Roland Pfretzschner erreichte wie Dr. Martin Kreutzer 6 aus 10.  

Der Vizepräsident des DSchB spielt natürlich hinter dem Präsidenten.
Dr. Matthias Kribben gelangen 6,5 aus 9, hat aber, wie der BdF 
berichtete, noch eine Gewinnstellung gegen die USA. Ihm wird in 
diesem Wettkampf eine GM-Norm beschieden sein und wird sogar 
ebenfalls Brettsieger an seinem Brett werden“ 

Die Spieler des DESC sind gebeten, dem nachzueifern. -rm-. 



06. Hans-Jürgen Isigkeit siegt im Open 2006, Gruppe G

In diesem Turnier gelang nach neuesten Informationen Hans-Jürgen 
Isigkeit der Sieg vor Aydin Satici und Holger Hentze. Alle drei sind 
nun für die Runde 3 qualifiziert – das haben sie nun davon. 
Herzlichen Glückwunsch! 



07. Eintritte – Austritte – Mitglieder in Bewegung

Keiner einer ist neu eingetreten – liegt am Überfall des Sommers. Das 
Schöne ist: Ausgetreten ist auch niemand. Liegt nicht am Sommer, das
liegt an uns. An uns allen, an jedem einzelnen, netten DESC-Mitglied.



08. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt „da draußen“ 

Tulsa, Oklahoma (nein, weder Wirbelsturm noch Revolver-Duell ...): 

Anna Zatonskih US Meisterin. - Punktgleich mit 7,5 aus 9 beendeten 
IM Anna Zatonskih und IM Irina Krush die USA - Meisterschaft. Es f
olgte ein hochdramatischer Stichkampf über zwei Schnellschach-, zwei 
Blitz- und eine finale Eintscheidungspartie. 

(Das mit dem „final“ klingt jetzt doch wieder nach Revolver .. -rm-) 

In der Entscheidungspartie verlor IM Krush auf Zeit (achsoo...!), 
wobei die Siegerin IM Zatonskih genau noch eine Sekunde auf der 
Uhr hatte. (Unglaublich – die meisten Frauen kommen mindestens 
eine Viertelstunde zu spät! -rm-) 

Bei den Herren belegten GM  Shulman mit 7 aus 9 den ersten und 
GM Onischuk mit 5.5 Pkt. den zweiten Platz, vor GM Kudrin mit 
6 Pkt.. GM Yuri Shulman sicherte sich mit einem Kurzremis gegen 
IM Josh Friedel (dritte GM-Norm !) den Sieg. 
(Quelle: www.schach.com) 

In Baku schritt derweil GM EvgeniyNajer (2627) mit 7.5 Pkt. vor 
acht (!!) anderen Großmeistern, unter ihnen Nigel Short, die es auf je 
7.0 Pkt brachten, über die Ziellinie. Daniel Fridman (2640) und der
Mann vom chessbase-Server, Arkadij Naiditsch (2624) kamen mit 
je 6.5 Pkt. auf dem 11. bzw. 13. Rang ein, umringt von anderen jungen 
Spielern wie Vadim Milov (2690) – 7.0 Pkt., Ivan Sokolov (2690) und 
Jan Timman (2565) – je 6.5 Pkt. und Viktor Kortschnoi (2598) und 
Alexander Beliawski mit je 6.0 Pkt. 

- - - Ein paar Partien der letzten Wochen: 

Janssen,R (2504) - Tiviakov,S (2634) [D05] 
NK Algemeen 2008 Hilversum, Netherlands (9), 11.04.2008
1.d4 Nf6 2.Nf3 e6 3.e3 b6 4.Bd3 Bb7 5.0-0 d5 6.Ne5 Bd6 7.f4 0-0 
8.b3 Ne4 9.Nd2 f6 10.Bxe4 dxe4 11.Nec4 Be7 12.a4 Nd7 13.Ba3 c5 
14.c3 Rc8 15.Qb1 f5 16.b4 cxd4 17.cxd4 Bd5 18.Rc1 g5 19.fxg5 Bxg5 
20.b5 Rf7 21.Bd6 Nf6 22.Bg3 Ng4 23.Ra3 Qf8 24.h4 Bxc4 0-1

Ich verstehe ja nichts davon, aber die folgende Eröffnung schien mir 
recht ungewöhnlich zu sein. Die beteiligten zwei Herren (damit hier 
nichts verwechselt wird) sind übrigens knapp am „Bereich Zwosieben“ 
und damit an der Schwelle zur erweiterten Weltspitze zu finden: 

Eljanov,P (2687) - Volokitin,A (2684) [E61] 
TCh-RUS Dagomys RUS (9), 11.04.2008
1.d4 d6 2.Nf3 Nf6 3.c4 g6 4.Nc3 Bf5 5.Qb3 Qc8 6.h3 Bg7 7.g4 Bd7 
8.e4 0-0 9.Be3 Nc6 10.Be2 a5 11.Qd1 a4 12.Qd2 a3 13.b3 Nb4 
14.e5 Ne8 15.Ne4 c5 16.dxc5 Bc6 17.Qxb4 Bxe4 18.cxd6 exd6 
19.0-0 dxe5 20.Bc5 Nf6 21.Bxf8 Bxf8 22.Qc3 Bg7 23.Qe3 h5 
24.g5 Bxf3 25.Bxf3 Ne8 26.Rad1 Qc7 27.Rd5 Nd6 28.Qd3 Bf8 
29.Rd1 Re8 30.Rxd6 e4 31.Rd7 Qf4 32.Qe3 Qxe3 33.fxe3 exf3 
34.Kf2 b6 35.Kxf3 Kg7 36.e4 1-0

Zur Abwechslung dann ein „Uralt-Franzose“ - bis auf den 11. Zug ... 
Inarkiev,E (2684) - Vitiugov,N (2617) [C11]
TCh-RUS Dagomys RUS (6), 07.04.2008
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.e5 Nfd7 5.f4 c5 6.Nf3 Nc6 7.Be3 a6 
8.Qd2 b5 9.g3 b4 10.Ne2 a5 11.f5 cxd4 12.Nexd4 Nxd4 13.Nxd4 Nxe5 
14.0-0-0 Bd7 15.Bf4 Nc4 16.Qe2 Qf6 17.Bg2 Be7 18.Rhe1 g5 
19.fxe6 Bxe6 20.b3 gxf4 21.bxc4 Bc5 22.cxd5 Bxd4 23.dxe6 Be3+ 
24.Kb1 Rc8 25.gxf4 Rc3 26.Qb5+ 1-0

Und wo wir doch gerade auf französisch parlierten:  
Vitiugov,N (2617) - Dyachkov,S (2566) [C18] 
TCh-RUS Dagomys RUS (7), 09.04.2008
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Bb4 4.e5 c5 5.a3 Bxc3+ 6.bxc3 Qc7 7.Qg4 f6 
8.Bb5+ Kf8 9.Nf3 Qa5 10.Rb1 a6 11.Be2 Qxc3+ 12.Bd2 Qxc2 
13.Rc1 Qe4 14.Qg3 Nd7 15.exf6 gxf6 16.Qd6+ Ne7 17.0-0 Rg8 
18.Rfe1 Qg6 19.Nh4 Qf7 20.Bh6+ Ke8 21.Bh5 Qxh5 22.Rxe6 Qf7 
23.Nf5 Kd8 24.Rxe7 Qg6 25.Rxd7+ Bxd7 26.Qb6+ 1-0

Den klassischen Stonewall sieht man in dieen Kreisen selten, erst 
recht nicht mit ...b6, was eine ganze Menge Felder schwächt. Könnte 
was dran sein, dürfte sich jetzt vielleicht auch GM Galkin denken: 

Krasenkow,M (2624) - Galkin,A (2606) [A90] 
TCh-RUS Dagomys RUS (8), 10.04.2008
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 e6 4.Nbd2 f5 5.g3 Nf6 6.Bg2 Bd6 7.0-0 0-0 
8.Ne5 b6 9.Ndf3 Ne4 10.Qb3 Qe7 11.cxd5 cxd5 12.Bf4 Bb7 
13.h4 Rc8 14.Rfc1 Nc6 15.Nxc6 Bxc6 16.Bxd6 Qxd6 17.Ne5 Nf6 
18.Rc3 Bd7 19.Rac1 Rxc3 20.Qxc3 Ne8 21.Qb3 Rc8 22.Rxc8 Bxc8 
23.h5 Qc7 24.Qe3 h6 25.Bf3 Nf6 26.Qa3 a5 27.Ng6 Nh7 28.Qe7 Bd7 
29.g4 fxg4 30.Bxg4 Qc8 31.Ne5 1-0

Jeder kennt das von zu Hause: Man sucht irgendetwas, es bleibt leider
verschwunden, aber man findet unterwegs etwas völlig anderes, was 
man aber doch eigentlich schon immer mal ... 
So ging es mir mit den nachfolgenden Fernschach-Partien, die uns so 
ganz nebenbei zeigen, welche (zumindest technischen) Fortschritte in 
nur so wenigen Jahren im Fernschach Einzug hielten ... mir ist heute 
jedenfalls niemand (mehr) bekannt, der sich in seiner Analyse von 
„Hiarcs“ unterstützen lässt, mit dem FM Alex Dunne noch im Januar 
2005 stolz seine folgenden Zeilen unterlegte. 
Gleichwohl: Es handelt sich hier um die Fernschach-Weltelite. 

V. Palciauskas (2558) - H. Berliner (2751), Ruy Lopez, C80, 
corr ICCF 50 WCJT, 2003, Notes based on those of Hiarcs8

1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Nxe4 6.d4 exd4 
7.Re1 d5 8.Bg5 

(Hiarcs gives 8.Nxd4 Bd6 9.Nxc6 Bxh2+ 10.Kf1=, missing 10.Kh1)

8...Qd6 

(Hiarcs suggests 8...f6 9.Nxd4 Bc5 10.Nxc6 Bxf2+ 11.Kf1 as equal, 
but O'Kelly - Hasenfus, Correspondence 1938, has shown this 
position to be strongly in White's favor.

9.c4 dxc3 10.Nxc3 

(Hiarcs: White is better.)

10...Be6 11.Nxe4 dxe4 12.Nd4 Qd5 13.Nxe6 fxe6 14.Qh5+ 

(Hiarcs: White is better.)

14...g6 15.Qh4 Bc5 16.Rad1 Qf5 17.g4 Bxf2+ 18.Qxf2 Qxg5 
19.Rxe4 Qe7 20.Qf3 Rd8 21.Rxd8+

(Hiarcs: 21.Bxc6+ bxc6 22.Rxd8+ Qxd8 23.Rxe6+ Kd7 
24.Qxc6+ Kc8 25.Qxa6+ Kb8 26.Qb5+ White is winning.)

21...Qxd8?

(Hiarcs: 21...Kxd8 22.Qc3 Rf8 23.Bxc6 Qf7 24.Qd3+ Kc8 
25.Bxb7+ Kxb7 26.Rb4+ Ka7 27.Qe3+ Ka8 28.Qe4+ c6 
29.Qxc6+ Ka7 30.Qb6+ Ka8 31.Qxa6+ Qa7+ 32.Rb6 Qxa6 
33.Rxa6+ Kb7 34.Rxe6 Ra8 35.Re7+ Kc6 36.Rxh7 and White wins.)

22.Bxc6+ bxc6 23.Rxe6+ Kd7 24.Qxc6+ Kc8 25.Qxa6+ Kb8 
26.Re4 Qd1+ 27.Qf1 Rd8 28.Qxd1 Rxd1+ 29.Kf2 g5 30.Rb4+ Ka7 
31.Rb3 c5 32.h3 c4 33.Ra3+ Kb6 34.Ke3 Rb1 35.Kd4 Rxb2 
36.Kxc4 Rd2 37.Rb3+ Kc6 38.a3 Rd1 39.Rf3 Rd6 40.a4 Kb6 
41.Rf5 Rh6?

(Hiarcs: White wins. 41...h6!?)

42.Rxg5 Rxh3 43.Rb5+ Ka6 44.Rh5 Rg3 45.g5 Rg1 46.Kd5 Rd1+ 
47.Ke6 

And one further note about chess being played out. The winner of the 
tournament that the above game came from was Mikhail Umansky. 
His opponents were the eight living world correspondence champions. 
His final result of 7-1, +3 =1 with White and +3 =1 with Black, does 
not seem to indicate chess is being played out at the top level.

- - - 

M. Zavanelli - G. Livie, The French Winaver; C17
Reg Gillman Memorial corr email, 1999, Notes by Alex Dunne

NB: I do not want to suggest by using this game as an example of Max 
Zavanelli's play that his opponent was using a computer (even though 
this would be perfectly legal).

1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Bb4 4.e5 c5 5.Nf3

A reminder: 5.a3 is not mandatory. Zavanelli's line is a gambit: an 
unbalanced position for material.

5...cxd4 6.Nxd4 Qc7 7.Bb5+ Bd7 8.0–0 Nc6 9.Bxc6 bxc6 
10.Qg4 Bxc3 11.bxc3 Qxe5 12.Ba3 

(White has achieved his goal: an unbalanced position; 
Black has his pawn.)

12...h5 13.Qf3 Qf6 14.Qd3 Ne7 15.Rab1 Ng6

(Black cannot castle - 15...0–0 - as 16.Rb7 Rfd8 17.Bxe7 Qxe7 
18.Nxc6 wins for White.)

16.Rb7 a6 17.Rfb1 Bc8 18.Rc7 c5!?

(Black gives the pawn back and the complications grow, but all 
White's pieces are active.)

19.Bxc5 Qd8 20.Qg3 e5 21.Rc6 h4

(21...exd4? loses: 22.Re1+ Be6 23.Rexe6+ fxe6 24.Qxg6+ Kd7 
25.Qxe6#)

22.Qe3 Rh5 23.Qf3 Nf4 24.Re1 Qg5 25.g3 Bd7 26.Qxf4! 

(White simplifies into a won ending.)

26...Qxf4 27.gxf4 Bxc6 28.Nxc6 e4

(The sting at the end: 28...Rc8 29.Nxe5 Rxc5 30.Nd3+ 
wins for White.)

29.Nd4 g5 30.f5 Rc8 31.Bb4 h3 32.f3 Rh4 33.Kf2 Kd7 34.Rg1 f6 
35.Ne6 a5 36.Bc5 exf3 37.Bd4 Ke7 38.Re1 Re4 39.Rxe4 dxe4 
40.Nc5 Rb8 41.Nxe4 Rb5 42.Bc5+ Kd7 43.Nxf6+ 1-0

Finally, nearly forgotten in the struggle of man versus machine is the 
Reynolds Challenge. Robert Reynolds, a strong ICCM who does not 
use computers issued a challenge in 1987, proposing a match for a 
small stake against any computer playing at the standard (postal) rate 
of 10 moves in 30 days. No computer team has accepted this challenge 
to date. 
Would Reynolds win such a challenge? He and many knowledgeable 
correspondence players think it would be no contest. And how does 
Robert play? Here is a game from the 15th World Championship Finals. 
Robert notes that this game may also be the last world-class 
correspondence game played without computer assistance.

- - - 

R. Reynolds - A. Cayford, corr 15 World Championship Final
1.d4 Nf6 2.Nc3 d5 3.Bg5 h6 4.Bxf6 exf6 5.e3 c6 6.Bd3 Bd6 7.Qf3 0–0 
8.Nge2 Re8 9.g4! b5 10.Ng3 Na6 11.0–0–0 Nc7 12.h4 Ne6 13.Nf5 Bf8 
14.Rdg1 a5 15.Ne2 g6 16.Neg3! b4 17.Nh5 gxh5 18.g5 Nxg5 
19.Qxh5 Bxf5 20.Bxf5 Bg7 21.Rg3! Kf8 22.hxg5 fxg5 23.f4 Qd6 
24.Qg4 f6 25.Rgh3 Ke7 26.Rxh6 Bxh6 27.Rxh6 Rh8 28.fxg5 Raf8 
29.Qh3 Rxh6 30.gxh6 Qd8 31.h7 Rh8 32.Qg3 Kf8 33.Kd2 Qe7 
34.c3! bxc3+ 35.bxc3 Kf7 36.a4 Kf8 37.Bd3 Qd8 38.c4 Qe7 
39.c5 Qd7 40.Qf4 Kg7 41.Bf5 Qe7 42.Qg3+ Kf8 43.Qd6 Qxd6 
44.cxd6 Kg7 45.d7 Kf7 46.e4 dxe4 47.Ke3 Ke7 48.Kxe4 Kd6 
49.Kf4 Ke7 50.Kg4 Kf7 51.Kh5 Kg7 52.Bg6 Rd8 53.Be8 Kxh7 
54.Kg4 Kg7 55.Kf5 Ra8 56.Ke6 Kf8 57.Bg6 Rd8 58.Be4 1–0 

(Quelle: http://www.gmsquare.com/computers.pdf )

-------------- 

Die folgende Partie ist bemerkenswert, weil sie zum einen das Spiel 
zweier der besten, bisher je spielenden Fernschach-Großmeister 
spiegelt und zum anderen sogar hier, nach nur wenigen Jahren, die 
Rechen-Ungeheuer unserer Zeit die eine oder andere Ungenauigkeit, 
erst recht in der noch durch Fritz 5 unterstützen Analyse von Michel 
Lecroq, zutage treten lässt. 
Ich habe die französischen Kommentare, die ja in einer Weltsprache 
abgefasst wurden, beibehalten. 
Die angegebene Quelle enthält noch viele andere, kommentierte Fern-
Partien dieses Niveaus, die aber doch nur sehr mühsam zu kopieren 
und dann von der französischen Notation in die Deutsche resp. 
Englische transkribiert werden können - es bleibt also bei dieser einen 
Begegnung. (mulde) 

Andersson,Ulf - Elwert,Hans [D56] , [Lecroq, Michel]
corr MECT Millenium email Chess Tourn., 2000

1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 d5 4.Nc3 Be7 5.Bg5 h6 6.Bh4 0-0 7.e3 Ne4 
8.Bxe7 Qxe7 9.Rc1 c6 10.Bd3 Nxc3 11.Rxc3 dxc4 12.Rxc4 

Un coup très peu joué dans le passé, le coup habituel étant 12.Bxc4.

 12...Nd7 13.Bb1 e5 14.0-0 

[Après  14.Qc2 ou ; 14.Qd3 les Noirs jouent  14...f5 =] 

14...exd4 

 [14...e4!? suivi de ...f5 et ...Nb6-d5, peut également être joué, mais 
le caractère profond de la position en serait complètement modifié.

Une idée intéressante est: 
 14...Nb6 15.Nxe5 Nxc4 16.Nxc4 Be6 (16...g6 17.Ne5÷) 17.Ne5 Rfe8 
(17...Bd5 18.Qh5) 18.f4 Rad8 19.f5 Bc8 20.Bc2 (20.f6!?) 
20...f6 
(20...Qf6?! 21.b4) 21.Bb3+ Kh7 22.Qh5 fxe5 23.Qg6+ Kh8 24.f6 gxf6 
25.Qxh6+ Qh7 26.Qxf6+ Qg7 27.Qh4+ 
Il y a beaucoup a analyser dans cette variante très complexe.] 

15.Nxd4 

[a) 15.Rxd4 semble plus naturel, mais les Noirs n'éprouvent pas 
vraiment de difficultés  
15...Nf6 
(Dans la partie Novikov - Ssavanovic, Ikaros 99, il fut joué:  
15...Ne5 16.Nxe5 Qxe5 17.Qb3 Qe7 18.Rfd1 Be6=) 
16.Qd3 (16.Qc2 c5) 16...c5 17.Qa3 (17.Rd6? Bf5!-+) 17...Bg4 18.Rf4 b6 
et les Noirs sont légèrement mieux.; 

b) 15.Qd3 g6 (15...Nf6? 16.e4 g6 17.e5 Nd5 18.Rxd4‚) 16.Qxd4!? 
(16.exd4 Nf6 17.Re1 Qd6 et le pion d4 est faible.) 
16...Nf6 17.Qf4 (17.Qh4 Kg7 18.Rd1 Be6) 17...Be6 18.Rcc1 Kg7 =] 

15...Nf6 16.Qc2 Re8 

[16...Rd8] 

17.h3 

[17.Re1!?] 

17...Bd7 18.Re1 Rac8 

[18...Rad8!?] 

19.e4 

[19.b4 Rcd8 20.e4 (20.f4 Ne4) 20...Be6 =] 

19...c5 20.Nf3 Nh7 

[20...Be6 21.Re3! est légèrement mieux pour les Blancs. (21.Rxc5 Qf8! 
ohne weitere Anmerkungen, aber  22.Rxc8 Rxc8 23.Qd2± mulde. ) 
21...Bxc4-+ macht mir diese Bewertung jedoch nicht ganz verständlich, 
mulde.] 

21.Rc3 b6 22.e5 Nf8 
et les Noirs n'ont pas de problèmes. Comme le disait en plaisentant Bent 
Larsen, les Noirs peuvent difficilement être matés avec un cavalier en f8! 

 23.Nd2 Rcd8 24.Rce3 

[24.Nc4 Bb5 25.Rce3 Bxc4 26.Qxc4 Rd4 27.Qc3 Qd7 et les Noirs ont 
l'initiative.] 

24...Bf5!  

[Meileur que 24...Bc6 car il prévient les éventuelles menaces blanches 
le long de la diagonale b1-h7.] 

25.Qc1 

[25.Qxf5 Rxd2 26.R3e2 Red8 27.Rxd2 Rxd2 28.b3 Qd8 procure aux 
Noirs une bonne position, grâce au contrôle de la colonne d.] 

25...Bxb1 26.Nxb1 Qe6 

[26...Ne6 est bien sur jouable. Mais Elwert pense que la position avec la 
dame en e6 et la cavalier en g6 est meilleure pour les Noirs. Les Blancs 
ont un pion faible en e5 et doivent laisser la colonne d aux mains des 
Noirs.] 

27.Nc3 Ng6 28.Re4 pour préparer la poussée f4.  

[28.Qc2 est favorable aux Noirs. ] 

28...Rd4!? 
Plutôt inhabituel dans cette variante. Les Noirs contrôlent la colonne d, 
mais ils voudraient pouvoir se créer un pion passé en d4. 

28...Rd3 est douteux. 

29.f4 

[29.Rxd4 cxd4-+] 

29...Red8 
Maintenant les Noirs ont la meilleure position. 

30.R1e2 h5 Ce coup limite les possibilités des Blancs à l'aile roi. 
La position d'Andersson devient délicate. 

31.Rf2 
Permet aux Noirs d'échenger en d4 puis de prendre en a2, mais ensuite 
les Blancs ont un bon plan. 

[31.Qe3!? Qf5 !] 

31...Rxe4 32.Nxe4 Rd4 !

[32...Qxa2? aurait été une erreur:  33.f5 
(33.Nd6 Qa4 34.Qb1 Ne7 avec avantage noir.) 
33...Nxe5 34.Qg5 Rd1+ 35.Kh2 Qb1 36.Re2!! et les pièces blanches 
collaborent parfaitement pour décrocher le nul. 
(36.Nf6+ Kf8 37.Nxh5!? (37.Nh7+ Ke8 38.Qxg7 Rh1+ 39.Kg3 Qe1-+) 
37...Rh1+ 38.Kg3 Qd3+ 39.Kh4 g6 n'est pas clair.) 
36...Rh1+ 
(36...Kf8 37.f6 Rh1+ 38.Kg3 Ng6 39.fxg7+ Kxg7 40.Qf6+=) 
37.Kg3 Qd3+ 38.Re3 h4+ 39.Kxh4 Qd4 40.Qe7 f6 41.Qe8+ Kh7 
42.Qh5+ Kg8 43.Qe8+ =] 

33.Qb1?    perd immédiatement. - - Ein wirklich erstaunlicher Fehler 
auf diesem Niveau in jedoch zweifellos diffiziler Position, mulde. 

[a) 33.Qe3 Qxa2 -+
b)33.Nc3!? Qf5 (33...Qd7 et les Noirs sont mieux.) 34.Ne2 Rd3 35.Nc3 
(35.Qc2 Qd7) 35...Qd7 (35...h4!?) 36.f5 Nxe5 37.Qg5 Qd4 38.f6 Ng6 
39.fxg7 Kxg7 -+] 

33...Nxf4 34.Rxf4 

[34.Ng5 Qxe5 35.Nf3 Ne2+ 36.Kf1 (36.Rxe2 Qxe2 37.Nxd4 cxd4-+) 
36...Ng3+ 37.Kg1 Qe3 et les Noirs gagnent.] 

34...Qxe5 

[Sur 35.g3 h4 36.Rxh4 f5-+]  0-1 



– Ralf Mulde – 
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Zuletzt geändert am 08.10.2011